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TEST Gigabyte U60
UMPC mit solider XP-Power
von Stefan Trunzik am Do, 17.07.2008



Handy oder PC ?
Während Smartphones sich mit immer größeren Displays herumschlagen, driftet die Notebook-Branche in eine komplett andere Richtung. Netbooks sind der neue Trend am mobilen Himmel. Auch in der Notebookjournal-Redaktion musste das Wort UMPC (Ultra mobile PC) mit gezielter Elektroschocktherapie in den Köpfen der Redakteure reaktiviert werden.


Bild: Notebookjournal/ST
Gigabyte U60: Perfekt als Desktop-Ersatz oder Ergänzung bei Präsentationen - die
Docking Station.

Einen Unterschied zu den neuen Mini-Lieblingen Netbooks stellt der Formfaktor dar. Während man bei Asus Eee PC und MSI Wind auf den Standard-Notebook-Aufbau setzt, wird beim Gigabyte U60 mehr auf die Mobilität eingegangen.

Ausstattung:

- VIA C7-M (1,2 GHz)
- 768 MByte DDR2-RAM
- VIA VX-700 Grafikchip
- 40 GB IDE-Festplatte (1,8“)
- 6,5-Zoll WXGA-Display (1280x786)
- Windows XP

Über Touchscreen und Digitizer
Im Vordergrund steht das Touchscreen, das gleichzeitig mit einem Stift als Digitizer verwendet werden kann. Eher sekundär kommt die Tastatur daher. Diese ist wie bei Slider-Smartphones in das Gehäuse eingelassen und kann bei Bedarf ausgeschoben werden.

Es handelt sich zwar um ein normales QWERTZ-Design, dieses wurde aber stark verkleinert. Wenige Shift-Funktionalitäten finden sich erst nach langem Suchen wieder. So ist zum Beispiel die Taste für den „Bindestrich“ verschwunden.


Bild: Notebookjournal/ST
Gigabyte U60: Die Tastatur ist wie bei einem Slider-Handy schnell ausgefahren.

Wer sich gegen den Touchscreen bzw. Digitizer entscheidet kann mit der Daumenmaus sein Glück versuchen. Ähnlich wie einen älteren Gameboy-Modellen oder Gamepads hält man das U60 in der Hand.

Mit dem rechten Daumen kann man über ein kleines Touchpad den Cursor bewegen. Auf der linken Seite des Gehäuses befinden sich neben zwei Maustasten auch ein 4-Wege Steuerkreuz sowie Zoom-, Status- und Konfigurationstaste.

Die Zoom-Funktion vergrößert nicht nur Teile des Bildschirms sondern schaltet direkt die Auflösung um. So hat der Benutzer die Wahl zwischen WVGA (800x480), WSVGA (1024x600) und WXGA (1280x768). Während letztere Auflösung die meiste Übersicht bietet lässt sich mit der WSVGA-Einstellung am besten arbeiten.

Bei Stifteingabe muss man notgedrungen zu einer Kalibrierung aller Auflösungen greifen, da sonst bei höheren Auflösungen nur bei 90°-Haltung des Stiftes Eingaben angenommen werden.

Auf der nächsten Seite: Sondertasten an Bord



 


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Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

AW: UMPC mit solider XP-Power
von ISoree am Do, 17.07.2008 15:24 Uhr

Hi nettes Gerät bzw nette Idee aber 659 € is schon ganzschön
heftig für die doch noch etwas matte Leistung. Wie auch immer
hat das Gerät eigtl Lautsprecher? Von welcher Qualität? Hab da
denk ein eurem Test nichts drüber gefunden.

Kategorie:
Mini-Notebooks & Netbooks

Testergebnis
Mini-Notebooks & Netbooks
Gigabyte U60
sehr gut
Test vom 17.07.2008


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Ausleuchtung
Akkulaufzeit
Gewicht
Eingabemöglichkeiten
Kein UMTS / HSDPA - Modul
Outdoor-Fähigkeit
Kartenleser



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Hersteller-Preis
659 €

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