Während Smartphones sich mit immer größeren Displays herumschlagen, driftet die Notebook-Branche in eine komplett andere Richtung. Netbooks sind der neue Trend am mobilen Himmel. Auch in der Notebookjournal-Redaktion musste das Wort
UMPC (Ultra mobile PC) mit gezielter Elektroschocktherapie in den Köpfen der Redakteure reaktiviert werden.

Bild: Notebookjournal/ST
Gigabyte U60: Perfekt als Desktop-Ersatz oder Ergänzung bei Präsentationen - die
Docking Station.
Einen Unterschied zu den neuen Mini-Lieblingen Netbooks stellt der
Formfaktor dar. Während man bei Asus Eee PC und MSI Wind auf den Standard-Notebook-Aufbau setzt, wird beim
Gigabyte U60 mehr auf die Mobilität eingegangen.
Ausstattung:
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VIA C7-M (1,2 GHz)
- 768 MByte DDR2-RAM
- VIA VX-700 Grafikchip
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40 GB IDE-Festplatte (1,8“)
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6,5-Zoll WXGA-Display (1280x786)
- Windows XP
Im Vordergrund steht das
Touchscreen, das gleichzeitig mit einem Stift als
Digitizer verwendet werden kann. Eher sekundär kommt die Tastatur daher. Diese ist wie bei
Slider-Smartphones in das Gehäuse eingelassen und kann bei Bedarf ausgeschoben werden.
Es handelt sich zwar um ein normales
QWERTZ-Design, dieses wurde aber stark verkleinert. Wenige Shift-Funktionalitäten finden sich erst nach langem Suchen wieder. So ist zum Beispiel die Taste für den „Bindestrich“ verschwunden.
Wer sich gegen den Touchscreen bzw. Digitizer entscheidet kann mit der
Daumenmaus sein Glück versuchen. Ähnlich wie einen älteren Gameboy-Modellen oder Gamepads hält man das U60 in der Hand.
Mit dem rechten Daumen kann man über ein kleines
Touchpad den Cursor bewegen. Auf der linken Seite des Gehäuses befinden sich neben zwei Maustasten auch ein
4-Wege Steuerkreuz sowie Zoom-, Status- und Konfigurationstaste.
Die Zoom-Funktion vergrößert nicht nur Teile des Bildschirms sondern
schaltet direkt die Auflösung um. So hat der Benutzer die Wahl zwischen WVGA (800x480),
WSVGA (1024x600) und WXGA (1280x768). Während letztere Auflösung die meiste Übersicht bietet lässt sich mit der WSVGA-Einstellung am besten arbeiten.
Bei Stifteingabe muss man notgedrungen zu einer Kalibrierung aller Auflösungen greifen, da sonst bei höheren Auflösungen nur bei 90°-Haltung des Stiftes Eingaben angenommen werden.