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ANGEFASST Inventec Roti 14CT
IFA 2012: 14-Zoll-Ultrabook mit Thunderbolt und Touchscreen
von Robert Tischer am Do, 06.09.2012



Touchscreen

Die meisten Hersteller statten ihre neuen Touchscreen-Ultrabooks mit Convertible-Funktionen aus, bei denen sich das Display drehen, kippen oder flippen lässt, um somit ein Tablet nachahmen zu können und die Bedienung zu erleichtern. Das Inventec Roti 14CT dagegen ist mit konventionellen Scharnieren ausgestattet. Der Deckel kann also nur geöffnet und geschlossen werden.

Inventec Roti 14CT
Bild: notebookjournal.de
Das Inventec Roti 14CT ist mit einem Touchscreen ausgestattet, der an
konventionellen Scharnieren angebracht ist.

Diese notebook-typische Displayposition hat den Nachteil, dass der Touchscreen immer aufrecht steht und weit vom Nutzer entfernt ist. Längere Fingereingaben sind unbequem. Die Touch-Tastatur ist kaum nutzbar und das Ultrabook kippelt beim Touchen nach hinten. Schuld daran ist das hohe Gewicht des Displays. Die beiden Scharniere gewähren einen maximalen Öffnungswinkel von 135 Grad.

Verarbeitung und Haptik

Eingabegeräte

Die Tastatur klappert beim Tippen. Der sehr kurze Hub ist Gewöhnungssache. Erschwerend kommen der schwammige Druckpunkt sowie der matschige Anschlag hinzu. Aber auch das kann eine Folge der mutmaßlich häufigen Messebesuche des ausgestellten Inventec Roti 14CT sein.

Inventec Roti 14CT Arbeitsfläche
Bild: notebookjournal.de
Ein Nummernblock findet in der Tastatur keinen Platz. Das Inventec Roti 14CT ist
dafür zu klein.

Das Touchpad ist nicht direkt unter der Leertaste positioniert. Das kann zur Folge haben, dass beim Tippen versehentlich die Maus bewegt wird oder Klicks getätigt werden. Wie bei vielen, neuen Ultrabooks sind auch beim Roti 14CT keine Zusatztasten eingebaut. Das Touchpad ist in seiner gesamten Fläche klickbar.

Ausstattung

Das Inventec Roti 14CT verfügt über ein optisches Laufwerk, zwei USB-3.0-Ports sowie einen Thunderbolt-Anschluss. Weiterhin sind noch eine vollwertige Gigabit-Ethernet-Buchse, ein Kartenleser und ein Klinkenanschluss für ein Headset vorhanden. Die Nutzung von UMTS oder LTE wird mit dem Inventec Roti 14CT wohl nicht möglich sein. Zumindest war kein Steckplatz für eine SIM-Karte aufzufinden. Der Akku kann nicht gewechselt werden. Die Wartungsklappe an der Unterseite scheint lediglich einen Zugang zum Arbeitsspeicher oder Massenspeicher zu bieten.

Inventec Roti 14CT Anschlüsse
Bild: notebookjournal.de
Trotz der schmalen Bauweise findet in dem Inventec Roti 14CT ein optisches
Laufwerk Platz. Fast noch ein Novum ist der Thunderbolt-Anschluss.

Das Inventec Roti 14CT kann mit einer mSATA-SSD und einer HDD ausgeliefert werden. Weil es sich bei dem Notebook um ein Ultrabook handelt, werden nur Intel-CPUs zum Einsatz kommen. Der Prozessor des ausgestellten Inventec Roti 14CT war nicht genau ermittelbar. Laut Windows Systeminformationen soll der Dual-Core-Prozessor über eine Taktrate von 2,0 bis 2,5 GHz verfügen, was keinem aktuellen Ultrabook-Prozessor entspricht. Möglicherweise stehen schon die nächsten CPUs kurz vor der Markteinführung.

Inventec Roti 14CT Toucscreen
Bild: notebookjournal.de
Auf dem Inventec Roti 14CT war Windows 8 installiert.

Fazit

Das Ultrabook Inventec Roti 14CT ist zwar mit einem Touchscreen ausgestattet, was aber aufgrund fehlender Convertible-Technik keinen entscheidenden Vorteil bietet. Die konventionellen Notebook-Scharniere halten den Touchscreen immer auf Entfernung zum Nutzer, was die Eingabe erschwert. Zudem bietet das spiegelnde 14-Zoll-Display nur eine HD-ready-Auflösung, während Asus bereits FullHD im UX31A und UX21A bietet.

Dafür bietet das Inventec einen Thunderbolt-Anschluss, den es bis dato nur bei Apple MacBook Air und Pro sowie dem Acer Aspire S5 gibt. Das Gehäuse des Inventec ist stabil, die Oberflächen weniger. Die Tastatur klappert laut und hinterlässt keinen guten Eindruck.

Inventec Roti 14CT
Bild: notebookjournal.de
Es ist fraglich, ob das Inventec Roti 14CT unter diesem Namen in Deutschland
erscheinen wird.

Es ist davon auszugehen, dass das Inventec Roti 14CT nicht auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird. Das Inventec wurde auf der IFA 2012 im Rahmen des Intel-Ultrabook-Showcase ausgestellt, um ein möglichst breites Angebot an Ultrabooks präsentieren zu können.




 


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