Im Rahmen einer Presseveranstaltung konnten wir einen Eindruck des neuen HP TouchPads gewinnen:
Apple machts vor, viele bauen nach. Doch niemand geht einen so konsequenten Weg wie HP. Eigene Hardware mit einem eigenen Betriebssystem auszustatten, das trauen sich andere Hersteller mit großen Namen kaum. Die meisten setzen auf Google Android oder Windows Phone 7. So kommt es, dass Hewlett Packard, mit zwei verkauften Geräten pro Sekunde der weltweit größte PC Hersteller, zu einer Presseveranstaltung für das neue Betriebssystem WebOS einlädt. Wir waren dabei und konnten zusätzlich einen Blick auf das neue Tablet mit dem eingängigen Namen Touchpad werfen.
Das 10,1-Zoll große Touchpad wird es vorerst in zwei Versionen geben. Die preiswertere Variante kostet rund 480 Euro und wird mit 16 GB Speicher auskommen müssen, während für 100 Euro mehr der Speicher auf 32 GB wächst.
Beide Modelle sind nicht mit UMTS ausgestattet. Wann die 3G Modelle folgen werden, steht noch nicht fest. Ein SIM-Karten-Schacht war an den Ausstellungsstücken aber schon untergebracht - so die Meinung der anwesenden Journalisten und Blogger.
Das Tablet ist zwar mit lästigen Klavierlack überzogen und so waren nach kurzer Zeit schon unzählige Fingerabdrücke zu sehen, doch die Stabilität und Haptik wussten zu überzeugen. Wobei, etwas leichter könnte es schon sein. Für die Datenblatt-Fetischisten fehlen ein paar Anschlüsse, so sind nur ein Micro-USB und ein Headset-Steckplatz vorhanden. Das alles erinnert doch sehr stark an Apples iPad - nur das dieses mit UMTS ausgestattet werden kann. Und ein helleres Display verbaut bekommt. Subjektiv war die Luminanz des 10,1-Zoll Touchscreens (1024x786) sehr gering.
UPDATE (15.07.2011):
Ein HP Touchpad 16 GB kam für ein paar Minuten zu Besuch in unsere Redaktion. Die Zeit reichte aus, um die Luminanz zu messen. Ergebnis: Im Schnitt leuchtet das Display 274 cd/m² und wartet mit einem Kontrast von 761:1 auf. Keine schlechte Leistung, das Apple iPad aber kann es besser.
Das HP Betriebssystem WebOS konnte in jeder Hinsicht überzeugen. HP ist stolz auf vier Features, von denen vor allem "just type" - "einfach losschreiben" einen anderen Weg einschlägt als Google mit Android. Wer will, kann mit WebOs immer mit der Eingabe starten und sich danach entscheiden, was geschehen soll. Lästiges App-Suchen auf den verschiedenen Screens entfällt. Beispiel: Ein Kontaktname wird eingegeben und erst dann wird gewählt, wie weiter verfahren wird. So kann dem Kontakt eine neue Telefonnummer hinzugefügt, der Facebook oder Twitter-Account aufgerufen, es kann bei Google gesucht oder der Name kann auch übersetzt werden. Vieles passiert direkt im Internet, was viele Apps überflüssig macht. Verknüpfungen mit Apps sollen aber auch möglich sein. Bisher sind laut HP 7.000 Apps verfügbar. Bis die Dimensionen des Apple App-Stores erreicht werden, wird es noch Weile dauern, aber vielleicht ist das gar nicht nötig, denn vieles kann - wie am konventionellen Notebook - auch mit Flash im Internet erledigt werden.
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Kommentare zum Artikel
( 11 Antworten ) Zur Diskussion im Forum
@Robert Tischer und alle Interessierten:
Ihr Kollege bat mich kurz was zur Homebrew-Community zu schreiben, vielleicht auch für Sie interessant:
[url]http://www.notebookjournal.de/forum/showpost .php?p=192328&postcount=4[/url]
Gruß, Doc
hallo ich werde mir das Tablett kaufen obwohl ich nicht überzeugt war ob das neue betriebssystem schnell gewöhnbar ist. ihr habt ja zum glück hier auch ausführlich beschrieben wie es geht danke dafür :) [url]http://www.notebookjournal.de/tests/hp-veer-webos-winzling -nkdg-1457/2[/url]