Notebookjournal legte auf einer Acer Pressekonferenz erstmals Hand an das neue
Netbook Modell Aspire One 751. Während wir bei der neuen Aspire Timeline-Serie auf abgespeckte Intel ULV Einkern-Prozessoren treffen, bleibt der Hersteller beim
11.6-Zoller 751 dem Intel Atom treu.
Die Hardware betrachtend haben wir ein beinahe normales Netbook vor uns. Kennzeichen ist das
WSVGA 1366 x 768 Display. Acer will damit mobile PC User adressieren, die auf komfortables Surfen nicht verzichten wollen. Aber nicht nur Websites, auch 16:9 –Breitbild-Filme passen nun viel besser auf den Schirm.
Details Acer Aspire One 751
- Intel Atom Prozessor
Z520/530
- 2 GByte RAM (1x SO-DIMM Steckplatz)
- Intel US15W Express Poulsbo
- 160 GByte HDD 2,5-Zoll, 5400rpm
-
11.6-Zoll, WSVGA 1366 x 768, 720p, nicht entspiegelt
- LED-Backlight, 16:9 Seitenverhältnis
- Dolby Headphone Unterstützung
- Max 3 cm hoch, Floating Tastatur
- Vista Basic
- WLAN b/g, Bluetooth (Option)
- Li-Ion Akku (
6 Zellen / 5200mAh) bis 8,5 Stunden; 3-Zellen / 2200 bis 0 Stunden
- Farben: schwarz, weiß, blau, rot
- 284 (W) x 218 (D) x 30 (H) mm
- 1,35 kg Gewicht
- Neopren Schutzhülle (Option)
- Ab Ende Mai 2009 verfügbar
- Preis:
430 bis 450 Euro
Link: Datenblatt Acer Aspire One 751
Optisch ist die Verwandtschaft zum seriösen
Aspire One Modell 531 nicht zu verkennen. Acer spricht von Netbook für
„seriöse“ Anwender. Hier kommt also die rüstige Oma zum Zug, sie mag keine verspielten Elemente.
Neben dem größeren Formfaktor deutlichste optische Neuerung: die
Floating Tastatur. Acer benennt die Optik so, weil die Tasten „schweben“.
Das Aspire One 751 wird den Farben Weiß, dunkelblau, rot und schwarz zu haben sein.
Die Verarbeitung des Vorserienmodells konnte den Redakteur nur zum Teil überzeugen. Der
Deckel lässt sich leicht – an den Ecken angefasst –
verwinden und wirkt daher schwammig. Auch seine Fläche lässt sich leicht mit dem Finger eindrücken.
Das
Chassis ist allerdings
schön fest, ebenso die Handballenauflage. Wir können den Mini also an einer Ecke heben, ohne ein hässliches Knarzen zu vernehmen. Der
Unterboden führt den guten Eindruck fort, hier lässt sich nichts eindrücken.
Die
Scharniere bewegen sich recht schwer, Einhand-Öffnen ist nicht möglich.