Dass der Abschluss der Wortreihe ins Schwarze trifft beweist das bei tinxi.com erhältliche Hasee Notebook F545N. Hinter dem unkreativen Namen verbirgt sich ein 14,1-Zöller für 430 Euro. Das allein wäre keine Besonderheit, wohl aber die Hardware, die zum Preis verkauft wird.
- Intel Core 2 Duo T5450 (1,66 GHz)
- 160 GByte Festplatte
- WXGA TFT (matt) 1280 x 800 Pixel
- WLAN, VGA, 4 x USB, DVD-Laufwerk
- 4400 mAh Akku
- Lieferung ohne Betriebsystem
Die Konfiguration lässt aufhorchen, denn Core 2 Duo Prozessoren sind auch in Zeiten günstiger Notebooks erst jenseits der 500 Euro zu haben. Wie realisiert ein Hersteller also einen solchen günstigen Preis?
Bevor die Kiste alter Vorurteile hervorgeholt wird haben wir uns für einen Test entschieden. Wie alltagstauglich ist das 429 Euro Book Hasee F545N?
Steigen wir gleich mit dem großen Schwachpunkt des Hasee F545N ein,
die Optik. Wie wir es auch drehen und wenden, von jeder Seite starrt uns schwarzes,
ödes Plastik an. Auf dem Deckel, auf der Handablage auf der Unterseite – überall dieselbe Kunststoff-Oberfläche.
Optisches Highlight ist das
silberne Hasee-Logo auf dem Deckel, sowie ein matter Streifen als Grenze zwischen Handauflage und Tastatur. Das Chassis an sich können wir nicht als klobig bezeichnen. Nach vorn hin wird es etwas dünner. Die Kantenbereiche sind zum Wohlgefallen der Hände angeschrägt.
Das Hasee F545N ist im Großen und Ganzen
gut verarbeitet. Das Gehäuse wie auch die Scharniere knarzen beim Heben oder Bewegen nicht. Die Handballenauflage wie auch der Bereich oberhalb der Tastatur ist
steif wie ein Brett. Einzig die Fläche über dem DVD-Brenner gibt etwas nach. Dies ist jedoch auch bei hochpreisigen Modellen keine Seltenheit.
Wenig gelungen erscheint uns die Verriegelung des Displays. Die Haken sind
sehr wackelig und dünn. Beim erstbesten Verheddern mit dem Pullover werden sie abbrechen. Die Scharniere sind
leichtgängig, beim Öffnen bewegt sich das Chassis nicht mit nach oben.
Eine überzeugende Vorstellung lieferten die Eingaben. Vielschreibern gefällt die
leichte Federung und der
niedrige Druckpunkt der Tasten, die für ein
angenehmes Schreiben sorgen. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Steifigkeit der Tastatur. Selbst bei übertrieben starkem Druck gibt sie kaum nach. Manch dreimal so teures Notebook bekommt das nicht hin.
Das Touchpad besitzt eine
ordentliche Größe und der Mauszeiger lässt sich
zielsicher von einer Ecke zur anderen bewegen. Die glatte Oberfläche gefällt allerdings nicht Jedem.