Nach dem
Hasee Q400N erreichte unsere Redaktion ein technisch besser ausgestattetes Model T500R. Dieses Testgerät haben wir in die Multimediakategorie gesteckt. Auch hier handelt es sich, genauso wie bei dem kürzlich getesteten Office-Ableger, um ein Vorserien-Modell. Das fehlende CE-Siegel lässt einen Verkauf in Deutschland derzeit noch nicht zu.
Das Gehäuse des Laptops zeigt sich in einem akzeptablen Erscheinungsbild. Störende Fingerabdrücke bleiben auf dem matten Gehäuse nicht zurück. Die Qualität bewegt sich im Mittelfeld, insgesamt wirkt der Laptop aber stabiler als der günstigere Hasee Q400N.
Die Tastatur reiht sich mit leicht klapprigen Tasten und bei stärkerem Tastenanschlag mit mäßiger Stabilität in die Durchschnittlichkeit ein. Der Druckpunkt ist deutlich spürbar, genauso wie die leichten Vibrationen der aktiven Lüfter. Das Tastenlayout entspricht exakt dem des kleineren Office-Bruders Q400N.
Gewöhnungsbedürftig ist die im Tastenfeld unten links angeordnete FN-Taste, welche die Strg-Taste nach rechts verdrängt. Für ein Multimedia-Notebook vermissen wir zusätzliche Tasten für die Steuerung sowie den Start des Media-Centers. Dieses lässt sich nur umständlich über die FN-Tasten bedienen.

Bild: Notebookjournal/TH
Bei den Funktionstasten ist die Fingerfertigkeit des Benutzers gefragt. Der
Anschlag ist fast nicht spürbar.
Zusätzliche Schalter fanden die Tester oberhalb der Tastatur. Mit denen kann der Nutzer E-Mail Client und Explorer starten. Außerdem lässt sich der Lautsprecher stummschalten, das integrierte WLAN Modul deaktivieren und der Geräuschpegel der Lüftung drosseln (Silent-Mode). Leider sind die fünf Zusatztasten bei deren Bedienung kaum spürbar und fordern Treffsicherheit vom Nutzer.
Das Breitbild-Touchpad liefert bis auf die fehlende Markierung für den Scrollbereich kaum Grund zu Beanstandungen. Bis zur Markteinführung besteht Nachbesserungsbedarf bezüglich dem Tastenangebot für die Multimediafähigkeit.