Als größtes Manko erwies sich im Test die hakelige Tastatur, ...
Im Gegensatz zu anderen, üblicherweise wuchtigen Notebooks im 17"-Format wirkt das 39,3 x 27,5 cm große und 3,3 bis 4,5 cm hohe Compaq nx9420 verhältnismäßig handlich. Dies gilt jedoch nicht für das stattliche Betriebsgewicht von 3,7 kg, mit welchem man neben einer gelungenen Hardwarekonfiguration aber auch nette Businessfunktionen herumträgt. Beides verbirgt sich zunächst im charmanten Look des größtenteils anthrazitfarbenen Kunststoffgehäuses, welches auf optische Spielereien verzichtet und sich als überdurchschnittlich hochwertig verarbeitet erweist. Dieser Eindruck setzt sich auch beim Öffnen des Displaydeckels fort. Die beiden straffen Scharniere lassen das Notebook geräuschlos aufklappen, halten das Display fest an seinem Platz und lassen es bei Erschütterung nur kurz nachschwingen. Der 1 cm dicke Displaydeckel selbst lässt sich kaum verwinden und erzeugt auch bei großem Druck auf die Displayrückseite keinerlei Bildstörungen. Lediglich die vergleichsweise billig anmutende Tastatur trübt die Freude über ein sonst überaus gut verarbeitetes Businessnotebook und will so gar nicht in den Gesamteindruck des Gerätes passen.
... aber auch die Gummitasten des Touchpads sind gewöhnungsbedürftig.
Sie ist aufgrund des gängigen Layouts zwar intuitiv zu bedienen, lässt sich besonders in der Mitte aber leicht durchbiegen und erfordert aufgrund der zwar nicht klapprigen, aber hakeligen Tasten ohne spürbaren Druckpunkt einiges an Gewöhnung. So kam es beim Tippen dieses Testberichts häufiger vor, dass einige Anschläge verloren gingen und später korrigiert werden mussten.
Als ebenso gewöhnungsbedürftig dürften sich die beiden ungewöhnlich tief zu drückenden Gummitasten, des übrigens verhältnismäßig etwas klein geratenen, aber angenehm zu bedienenden Touchpads erweisen.
Netzschalter und 7 Funktionstasten befinden sich oberhalb der Tastatur
Oberhalb der Tastatur hat HP den Netzschalter sowie sieben Funktionstasten untergebracht, mit welchen das WLAN-Modul deaktiviert, ein frei wählbares Präsentationsprogramm (beispielsweise Microsoft PowerPoint), als auch der Windows-"Taschen-"Rechner gestartet und die Lautstärke der integrierten Lautsprecher reguliert werden können. Letzteres wird übrigens nicht durch ein On-Screen-Display visualisiert und somit bleibt stets unklar, auf welcher Stufe die Lautstärkeregelung gerade eingestellt ist. Das eingeschaltete WLAN-Modul sowie stumm geschaltete Lautsprecher werden hingegen durch angenehm helle LEDs in den entsprechenden Buttons signalisiert.
Über die spärlichen Fn-Tastenkombinationen lässt sich beispielsweise die Energieverwaltung von Windows aufrufen, die Displayhelligkeit manuell regulieren oder der praktische Helligkeitssensor unterhalb des Displays aktivieren, welcher die Displaybeleuchtung je nach Umgebungslicht selbstständig reguliert.
Eine Frage noch zur Aufrüstbarkeit: Kann man die Graka, den Prozessor etc. auswechseln (natürlich unter Garantieverlust), oder sind die Komponenten fest verlötet?[/QUOTE]
Hallo,
Prozessor, Grafikkarte und WLAN-Karte sind austauschbar gesteckt und nicht verlötet (siehe das Technical Service Manual auf der HP Homepage...)
Grüße,
DanW
Hallo,
ich freue mich auch über den Bericht. Er bestätigt meinen ohnehin schon guten Eindruck. Jetzt ist wohl meine Kaufentscheidung endgültig gefallen.
Eine Frage noch zur Aufrüstbarkeit: Kann man die Graka, den Prozessor etc. auswechseln (natürlich unter Garantieverlust), oder sind die Komponenten fest verlötet?
Was man auch noch erwähnen sollte: Das Gerät ist als eines der wenigen Business Notebooks Linux zertifiziert.
Grüße,
DanW[/QUOTE]
Hallo Dennis,
guter Bericht, sehr gutes Bildmaterial, ich kann die Aussagen, von ein paar sicherlich subjektiven Eindrücken mal abgesehen, im wesentlichen bestätigen.
Viele Grüße
HK 47