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TEST HP IPAQ hw6915
Kompakter Pocket PC
von peerkintrup am Mo, 11.09.2006



Kleiner Alleskönner von HP
Hewlett Packard liegt mit dem kleinen Alleskönner "IPAQ hw6915" im Trend. Kompakt, klein, leicht und mobil: Hierin liegen die Stärken des Gerätes. Es eignet sich vorzüglich für Fußgänger und Zweiradfahrer. Wer an einem kleinen, leichten Gerät mit integriertem Navigationssystem und Tastatur interessiert ist, ist mit dem "IPAQ hw6915" gut bedient.

Bei einer Grösse von 7,1 x 1,8 x 11,8 cm und mit einem Gewicht von 175 g gehört der IPAQ hw6915 zur Fraktion der kleinen Pocket PCs. Zwar besticht er nicht gerade durch sein Aussehen und ist wohl auch keine Zierde für einen Designer-Schreibtisch.
Was unserem Tester an dem Gerät dennoch gefallen hat und an welchen Stellen er Verbesserungspotenzial sieht wird im folgenden beschrieben:

Tastatur- "Funktion geht vor Design?"

Bild: notebookjournal.de/ MJ
Die Tastatur nimmt viel Platz ein
Dass der IPAQ dem Tester optisch nicht so sehr gefällt, liegt in erster Linie an der unübersehbaren realen Tastatur, die ungefähr ein Drittel der Frontseite beansprucht und etwas angesetzt wirkt.

Mit der Front-Tastatur richtet er sich - wie sein schon etwas älterer Bruder ("hw 6515") - an die Zielgruppe der Anwender/innen, die ungern mit dem Stift arbeiten. Der Autor schreibt lieber und schneller mit der Displaytastatur. Das ist natürlich Geschmacksache und jeder Anwender muss selbst herausfinden, was effektiver ist.


Bild: Kintrup
Der IPAQ 6915 im Cradle im Vergleich zum MDA3
Im Vergleich zu einigen Konkurrenten, wie dem weitverbreiteten MDA3, dem baugleichen XDA, dem Qtek und dem MDA Vario, bei denen die Tastatur ein- und ausgezogen werden kann oder dem MDA PRO, mit seiner drehbaren Klapptastur, sieht der IPAQ auf den ersten Blick also schlecht aus? "Funktion geht also vor Design"?

Stimmt aber nur zum Teil, denn im rauhen Alltag wird leider oft deutlich, dass alles, was beweglich ist, einem Verschleiss unterliegt oder eine Sollbruchstelle darstellt.


Das Konzept, die Tastatur in der Frontfläche einzubauen und das Display auf 240 x 240 zu verkleinern wird auch von anderen Anbietern, wie z.B. Fujitsu Siemens mit dem "Pocket Loox T830" vertreten und ist vielleicht gar nicht die schlechteste Variante, das Problem zu umgehen.


Bild: Kintrup
Beeindruckend: Die Tastaturbeleuchtung
Die Benutzung der Tastatur bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit, so wie das auch bei vergleichbaren Konkurrenten der Fall ist. Anwender mit großen Händen, bzw. Fingern dürften wohl generell Probleme haben, die Tastatur zügig zu bedienen.

Bei Berührung werden die Tasten hell beleuchtet und glänzen mit einem angenehmen Druckpunkt und einer akkustischen Rückmeldung. Natürlich kann man auch mit dem Stift und der bekannten virtuellen Tastatur auf dem Touchscreen arbeiten.


Was der Tester schmerzlich vermisst: Die bei anderen Geräten üblichen programmierbaren 4-6 Hardwaretasten auf der Vorderseite. An der linken Seite befindet sich zwar der übliche Schieber für die Lautstärke und der Startschalter für die Kamerafunktion, aber kein programmierbarer Schalter für das Diktiermodul. Daher ist der Anwender trotz der Tastatur bei der Bedienung des Gerätes immer wieder auf den Stift und das Display angewiesen.


Auf der nächsten Seite: Hardware und Ausstattung


 


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Kategorie:
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PRO KONTRA

Kompakt, klein, leicht, mobil
Lauter, klarer Klang
Blitz-Funktion
Keine zusätzlichen Hardwaretasten
Falsche Darstellung von Programmen im Display



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