Vorweg müssen wir zu dem Artikel sagen, dass alle Tests zum HP Pavilion dv2 und der Yukon-Plattform unter Vorbehalt zu sehen sind. Es handelt sich um ein Vorseriengerät. Viele Hersteller nehmen bis zum finalen Modell Optimierungen vor. In etwa 4 Wochen soll das dv2 in den Handel kommen.
Trotzdem interessiert uns natürlich was AMDs Yukon-Plattform bereits jetzt kann und wie sich das Pavilion dv2 von HP schlägt.
Im ersten Abschnitt des Artikels beschäftigen wir uns mit der Leistung und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Energiebedarf. Teil 2 beschäftigt sich mit dem neuen 12 Zöller von HP, voraussichtliche Ausstattungen und Preise, sowie der Subnotebook-Konkurrenz.
Yukon im Detail
Die Yukon-Plattform zielt auf leichte Notebooks, die trotz voller Multimedia-Funktionalität (HD) hohe Laufzeiten bieten sollen. HD-Decodierung (durch GPU), höhere Rechenleistung und HDMI-Port inklusive. Kern der Plattform ist der AMD Athlon Neo MV-40. Die in 65 Nanometer gefertigte CPU basiert auf der K8 Architektur.
Der Athlon Neo ist wie Intels Atom aufs Stromsparen getrimmt. Darunter versteht AMD einen TDP von 15 Watt. Zum Vergleich: Intels Atom hat eine TDP von lediglich 2,5 Watt. Die Taktung liegt bei 1,6 GHz (Single Core) und der Cache bei 512 KByte.
Inklusive Chipsatz-Grafik soll die Yukon-Plattform nicht mehr als 27 Watt verbrauchen. Mit dedizierter Grafikkarte fällt der Verbrauch aber höher aus, wie unser Test zeigen wird.
Im Gegensatz zum AMD Turion hat der Neo eine kleinere Bauform erhalten. Dadurch sollen besonders schmale Chassis ermöglicht werden. Bemerkbar macht sich das bereits beim HP Pavilion dv2. Die Stromsparfunktionen sind alte Bekannte: AMD PowerNow & ATI PowerPlay.
Zum Neo Prozessor gesellt sich eine dedizierte Grafikkarte in Form einer HD3410 von ATI, die sich auch in vielen Office- oder Multimedia-Notebooks wiederfindet. Mit der HD3410 können Nutzer bei HD Filmmaterial von der Entlastung der CPU durch die GPU profitieren. Zudem ermöglicht es den Einsatz eines HDMI-Anschlusses. Derzeit ist HDMI bei Mini-Notebooks und Netbooks kaum vorhanden.
AMD Neo deutlich schneller im Povray als Intel Atom
Bei der Leistung überrascht AMDs Neo Prozessor. Obwohl er wie Intels Atom Prozessor mit 1,6 GHz getaktet ist rechnet er in unseren reinen CPU-Benchmarks, wie Povray oder Cinebench doppelt so schnell.
Auch im Cinebench hat AMDs Neo deutlich die Nase vorn
Im PassMark Performance Test wird das komplette System (CPU, Grafikkarte, Festplatte, RAM) des dv2 bewerte. Hier fällt der Vorsprung geringer aus. Es muss jedoch beachtet werden, dass diese Punkte unter Vista erreicht werden.
Zu den gelungenen Ergebnissen in den Benchmarks gesellt sich ein positiver subjektiver Eindruck was die Arbeitsgeschwindigkeit mit Windows Vista angeht. Die bisherigen getesteten Mini-Notebooks/Netbooks mit Windows Vista machten keine so gute Figur.
So verbraucht das HP Pavilion dv2 mit dedizierter Grafikkarte unter Last fast doppelt so viel wie der 10 ZöllerASUS N10J (600 Euro), welches ebenfalls mit einer dedizierten Grafikkarte (Nvidia GeForce 9300M GS) daherkommt.
Im Officebetrieb fällt der Unterschied nicht ganz so groß aus. Der höhere Stromverbrauch wirkt sich allerdings auch nachteilig auf die Akkulaufzeit aus.
Mit 154 Minuten unter Last (ca. 30%ige Auslastung) geht dem HP Pavilion dv2 deutlich eher die Puste als bei der Atom-Konkurrenz.
Beim Preisvergleich von PCGames Hardware ist das HP dv2 ab 599 gelistet:
[url]http://www.pcgameshardware.de/m,preisvergleich/ ?fs=HP+dv2&x=0&y=0&in=[/url]
Dort sind drei verschiedene Varianten gelistet, von 599, bis 799 Euro.
Den Preis finde ich auch noch etwas zu hoch, aber vielleicht fällt er ja wenn es erstmal ein paar Monate auf den Markt ist.
Ich bin auf...
die sollen doch endlich mal ihre notebookplattform modernisieren!
weg von den lahmen 65nm k8 und hinzu 45nm k10 oder wenigsten 65nm k10...
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Die Frage ist ob da AMD so viel für kann... mit dem knappen Budget können sie halt nicht alles machen...ausserdem fände ich dasselbe Subnotebook mit dem conesus 45nm sehr viel besser...
Aber welche Frage viel...
Eure vergleichs "Subnotebooks" liegen ja schon ziemlich weitab vom Schuß und haben bis auf Bildschirmformat und Preis kaum etwas mit dem dv2 gemein. Insofern finde ich den Vergleich etwas lächerlichen.
Nehmen wir z.B. das Toshiba U400. Im Vergleich zum dv2 ein fetter hässlicher Klotz mit absolut untauglicher Intel Onboard Grafik.
Das LG E200 gibt es nicht für 650...