Immer weniger Notebook-Interessenten lassen sich nur von guter und schneller Rechentechnik überzeugen. Zumal in der Preisklasse von
700-800 Euro die Leistungsunterschiede eher
gering sind.
Ein ansprechendes
Design rückt da immer mehr in den Vordergrund, bzw. ist für Hersteller unumgänglich. Die Zeiten langweiliger und unschöner Office-Kisten a la IBM/Lenovo Thinkpad sind vorbei.
HP bewies bereits mit der Einführung der Pavilion-Notebooks als einer der ersten Hersteller, dass ansprechendes Design, Performance und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis nicht im Widerspruch stehen müssen. Das "spiegelt" sich auch beim 13 Zoll Schönling
dv3550eg wieder.
Ausstattung:
- 13,3 Zoll
WXGA Display (1280 x 800)
- Intel Core 2 Duo
P7350 Prozessor (2 GHz)
-
3 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
9300M GS (512 MByte DDR2 VRAM)
-
320 GByte Festplatte (5400 U/min)
-
HDMI,
eSATA,
zwei Akkus und Fernbedienung
- Windows Vista Home Premium 32 Bit
- ca.
750 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Jeder Hersteller hat mittlerweile seine eigene Designlinie. Ohne Hochglanz-Deckel oder -Chassis kommt derzeit keiner mehr aus. Ein
edler Look ist damit garantiert – Nachteil
Fingerabdrücke.
Ganz auf
Glanz setzt auch HP beim dv3550eg. Wie bei nahezu allen Pavilion-Notebooks wurde dabei
kein Bereich ausgelassen. Die Farbe
Bronze mit wabenförmigen Elementen im Imprint Finish Design hat die Vorherrschaft.
Gibt sich HP etwa mit einem 3. Platz zufrieden? Daran wird es nicht liegen. Gold wäre nicht nur den HP Designern zu kitschig gewesen. Obwohl sie u.a. mit dem
HP Pavilion Mini 1099eg in der
Vivienne Tam Edition Mut zur Lücke beweisen.
Durch die
silbernen Applikationen kombiniert mit dem Bronze farbenen Imprint-Finish-Design wird ein durchweg
hochwertiger Eindruck erzeugt. Es gibt nur wenige 13 Zoll Notebooks, die dem dv3550eg in Sachen Optik das Wasser reichen können.
Nun nützt das tollste Design nichts wenn die Verarbeitung auf der Strecke bleibt. HP typisch ist das aber zum Glück nicht. Nur eine Sache gibt Anlass zur Kritik. Mittig auf der Multimedialeiste - direkt bei den Softouch-Tasten für die Lautstärke - gibt es beim näheren Betrachten eine
leichte Erhebung. Das kratzt am sonst gelungen Verarbeitungseindruck.
Ansonsten besitzt das Chassis eine
hohe Verwindungssteifigkeit und auch die Handballenauflage sitzt ausreichend
fest. Gleiches bei der Tastatur. Nur bei übertrieben starkem Druck ist ein
leichtes Durchwippen provozierbar. Die kleinen Scharniere sind
leichtgängig.
Mühelos lässt sich der Deckel mit einer Hand öffnen.
Schade ist, dass HP die
Hochglanzflut auch bei der
Tastatur fortsetzt. Nicht jeder arbeitet gerne mit
glatten Tasten. Die Spiegelung auf den Tasten sorgt zudem dafür, dass von der
schwarz/grauen Beschriftung in dunklen Umgebungen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen kaum etwas zu erkennen ist.
Dabei eignet sich die Tastatur sehr gut für Vielschreiber. Was nicht zuletzt an den großen Tasten, der guten Federung und dem kurzen Abwärtshub liegt. User, die nicht ständig auf die Tasten schauen müssen, werden keine Probleme haben.
Auch das Touchpad besitzt eine sehr
glatte Oberfläche und ist deshalb etwas
gewöhnungsbedürftig. An der Präzision gibt es aber nichts auszusetzen.
Zielsicher lässt sich der Mauszeiger über den Desktop navigieren.
Über der Tastatur befinden sich die
Softtouch-Tasten für die Multimediasteuerung. Sie fügen sich optisch sehr gut in das Gesamtkonzept. Die Softtouch-Tasten reagieren bereits bei
geringer Berührung und lassen sich gut bedienen.