Beim ersten Blick auf das neue dv7 von HP beschleicht den Betrachter ein gewisses Déjà vu-Erlebnis. Das Design ist den Testern bereits vom
dv2 bestens bekannt. Damals überzeugte das Gehäuse mit
geringer Abwärme und
wenig Gewicht. Ist diese Resonanz auch auf den großen Bruder übertragbar?
Auch der 17-Zoller präsentiert sich mit
verspielten Seifenblasen auf dem Deckel. Mitsamt der filigranen Linienoptik wird dem Gehäuse so die Wuchtigkeit genommen. Die
Silber-Blenden an den Seiten sorgen weiterhin für eine äußerst schicke Optik.
Solange der Riese unberührt auf dem heimischen Schreibtisch steht, bleibt diese schicke Optik auch erhalten. In Benutzung ist eine
gewaltige Fingerabdrucksammlung auf
der glatten Oberfläche nicht zu übersehen. Das auf HPs Produktbildern so herrlich glänzende Gehäuse ist in der Realität schnell von
deutlichen Gebrauchsspuren in Form von Fettflecken übersät.
Konfiguration HP Pavilion dv7-2005eg
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Intel Core 2 Quad Q9000 4x 2,0 GHz
- 4GByte DDR2 SDRAM
- ATI Mobility Radeon
HD 4650, 1GByte DDR3 VRAM
- 17,3" 1600x900 Pixel (WXGA++)
- 2x 320GByte Festplatten
- 4x USB 2.0,
e-SATA, HDMI, Docking Port, FireWire, Fernbedienung
- Microsoft Windows Vista Home Premium 64Bit
- Preis:
1.249 Euro
Link: Details im Datenblatt
Doch erfahrungsgemäß sind die Geschmäcker verschieden. So wollen wir also nicht weiter auf der Klavierlackoptik herumreiten. Die
gute Verarbeitung des Notebooks kann bei den Testern ordentlich punkten. Das Gehäuse gibt selbst bei starkem Druck keinen Millimeter nach.
Das Gleiche gilt für die Handballenauflage. Kritik üben wir allerdings bei der
Verarbeitung des Deckels. Bewegt der User die oberen Ecken des Notebookdeckels fällt auf: Das Display sitzt nicht fest genug im Deckel. Es ist uns ein leichtes das Spaltmaß zu verschieben. Anders gesagt: beide im
Bild sichtbaren Hälften des Deckels verschieben sich aneinander. Sie sind nicht fest verbunden.
Beim Schwestermodell
HP dv6 sitzen Displayrückseite und Rahmen fest aufeinander. Die Tester sehen diesen Mangel als so gravierend an, dass es
Punktabzug gibt.
Davon abgesehen gibt es in Sachen Verarbeitung nichts zu beanstanden. Die etwas zu
schwergängigen Scharniere halten den Deckel gut fest.