HPs Pavilion
dv8 Notebook ist ein großer
18.4-Zoller mit einem äußerst performanten Intel
Core i7 Prozessor. Nachdem wir vor kurzem den kleinen 16-Zoll-Bruder
HP Pavilion dv6-2090eg im Test hatten, steht jetzt der Bolide schlechthin in der Redaktion. Die
Hardware ist, abgesehen von der Doppel-Festplatten-Bestückung (1.000 GByte Speicher) und dem Full-HD Panel, vollkommen
identisch.
Besonders Performance interessierten Nutzern bietet der 18.4-Zoller viele Highlights. Intels neuer
Core i7 720QM Prozessor sorgt für schnell erledigte Rechenaufgaben und Spiele kommen dank einer Nvidia GeForce
GT230M Grafikkarte nicht zu kurz. Ein Spiele-Notebook ist das dv8-2050eg aber nicht, dafür ist die GT230M zu schwach auf der Brust. Dies gilt speziell im Vergleich zu 17- oder 18-Zoll Spielenotebooks mit Nvidia GTX 280M oder besser. Siehe dazu unsere
Gaming-Notebooks ab 17 Zoll.
Das HP Pavilion dv8-1050eg wechselt ab etwa
1.380 Euro den Besitzer.
Ausstattung HP Pavilion dv8-1050eg
- 18.4-Zoll
Full-HD Display (1920 x 1080 Pixel, WUXGA)
- Intel Core
i7 720QM Prozessor (1,6 – 2,8 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GT 230M (1 GByte DDR3 Videospeicher)
-
2 x 500 GByte Seagate Festplatte (7200 U/min)
- optisches Laufwerk: Blu-ray Disc Combo, BD ROM/ DVD+-RW/+-R/ DL/ RAM Lightscribe
- eSATA,
HDMI,
Docking-Station-Port, FireWire, 4 x USB, ExpressCard54-Schacht
- Netzwerk: WLAN AGN, Gigabit LAN
- Sound: Altec Lansing mit integriertem Subwoofer
- Besonderheit: TV-Tuner DVB-T mit Fernbedienung und Antenne
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: ab
1.379 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt Pavilion dv8-1050eg
Beim Design bleibt HP seiner Pavilion-Linie treu. Der
Imprint-Finish-Look mit silbernen Applikationen und eingraviertem Wellenmuster kommt bereits seit einiger Zeit bei HPs Multimedia-Notebooks zum Einsatz. Nahezu jeder Bereich wurde mit
Hochglanzlack überzogen. Etwas weniger Hochglanz wäre im Falle des 18.4-Zollers besser gewesen. Auf Dauer
stören die
spiegelnden Oberflächen, weil Nutzer überall ihre
Fingerabdrücke hinterlassen. Letztlich muss sich aber der Käufer entscheiden, ob er zu Gunsten der schicken auffälligen Optik auf eine angenehme Haptik verzichten will.
Die
Verarbeitung des 18-Zollers hat
Vor- und Nachteile. Das Gehäuse können wir mit beiden Händen leicht verwinden. Trotz der wuchtigen Abmessungen macht das Chassis nicht den Eindruck eines festen Blocks, sondern den eines biegsamen Paketes aus verschiedenen Verbundmaterialien. Das Schwestermodell dv6 besaß ein deutlich festeres Gehäuse.
Handballenauflage und Tasten geben erst bei
sehr starkem Druck nach. Beim normalen Tippen mit mittlerem Druck sitzen die Tasten fest wie ein Brett, selbst über dem optischen Laufwerk.
Das
Scharnier muss beim Tragen des 18.4-Zoll Panels Schwerstarbeit leisten. Diesen Dienst verrichtet es aber gut und macht dabei noch eine gute Figur. Die Beweglichkeit hält sich aber in Grenzen, denn die Scharniere sind zu fest angezogen. Die Tester benötigen, trotz des hohen Gegengewichts durch das schwere
4.0-Kilogramm-Gehäuse, beide Hände zum Öffnen des Deckels.

Bild: Notebookjournal/MM
HP Pavilion dv8-1050eg: Der mächtige Deckel des 18.4-Zoller hält fest seine
Position, wippt aber nach.
Der große
Deckel liegt im geschlossenen Zustand einfach durch sein Gewicht auf. In einer Tasche könnte sich die Klappe von selbst öffnen. Kleine Gegenstände könnten dann das Panel beschädigen. Für den Verschluss gibt es daher nicht die volle Punktezahl.

Bild: Notebookjournal/MM
HP Pavilion dv8-1050eg: Der Deckel lässt sich mit Kraft verbiegen, selbst die
Fläche können wir kaum eindellen.