Nach erfolgreicher Etablierung von
HD-Medien im Consumer-Alltag war klar – passende Notebooks müssen her. Das
16:9 Format war lange kein Geheimnis, doch welcher Hersteller traut sich als Erster? Wie kommen handliche
16-Zoll Geräte beim Endkunden an? Unternehmen wie Acer, Sony und Toshiba konnten vom neuen Markt profitieren.
Hewlett Packard will diesen Notebook-Bereich nicht missen und erweitert die für Desktop-Replacements stehende HDX-Serie. Neben dem
18-Zöller HP Pavilion HDX 18 (zum Test) wird auch unser Testmodell, das 16-Zoll Modell HP Pavilion HDX 16, angeboten. Beide basieren auf der neuen Intel Centrino-2-Technologie und können mit
Blu-ray Laufwerk sowie
Full-HD-Display ausgestattet werden.
Knapp
1.300 Euro bezahlen Interessenten für unsere HDX 16-Konfiguration mit Full HD Anzeige und Blu ray Laufwerk:
- Intel Core-2-Duo
P8400 (2,26 GHz)
- 4 GByte DDR2-Arbeitsspeicher
- nVidia GeForce 9600M T (512 MB
GDDR2-RAM)
- 320 GByte SATA-Festplatte
-
16-Zoll Bright View TFT (
Full-HD 1080p 1920x1080)
- Blu-ray Laufwerk,
HDMI,
eSATA, Bluetooth, WLAN, Firewire
- Windows Vista Home Premium (64-bit)
Das Design wird von HP selbst als
Titanium-Style bezeichnet. Voll und ganz auf Hochglanz ausgelegt wird der Nutzer hauptsächlich durch
grau-metallische Flächen angesprochen. Eine kreative Maserung zieht sich über Deckel und Handballenauflage. Der
schmale, schwarz gefärbte
Displayrahmen und die silberne Tastaturumrandung setzen die Kontraste zum dunklen Grau.
Altec Lansing Soundsystem, seitliche Anschlüsse und Touchpad werden mit dem gleichen
Silber-Highlight hervorgehoben.
Für die allgemeine Verarbeitung schließen wir mit dem Urteil „Sehr Gut“. Damit schließt der HDX16-1060 besser ab als sein 18-Zoll Kollege. Lediglich das
Multimedia-Panel gibt mittig leicht nach – es knarzt aber nicht. Die Handballenauflage gibt oberhalb des Touchpads erst bei stärkerem Druck nach. Von Knarren und Knarzen – wie beim 18-Zoll HDX – keine Spur.
Mit dem
großen Display-Scharnier soll das TFT in allen Positionen festgehalten werden. In den letzten Winkeln, kurz vorm Verschluss des Deckels, sackt das Panel jedoch zirka 5 Zentimeter ab. Nachteilig auf den Betrieb wirkt sich dieses Phänomen nicht aus. Die
Deckelsteifheit gibt sich im Gegensatz zur
Scharnierbeweglichkeit sehr gut. Die Oberfläche ist ideal gegen Einflüsse von Außen geschützt.
Anschlusstechnisch startet das HP Pavilion HDX16-1060 mit allen
Consumer-Vorlieben durch. HDMI,
Expansion Port (HP eigene Docking Station / Port Replikator) und eSATA gehören zu hochaktuellen Schnittstellen.
Weiterhin setzt der Hersteller auf Anschlüsse wie Firewire, VGA, ExpressCard, Kartenleser, 4x USB und LAN. Der
Abstand zwischen den einzelnen Ports ist
groß genug, um auch platzfressende Module anzuschließen.
DVBT-Sticks werden das allerdings nicht sein, schließlich ist ein DVB-T Empfänger fest eingebaut.