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TEST Huawei Ascend P6
Leicht bekömmlich – 4,7-Zoll-Smartphone im Aluminium-Gehäuse
von Maximilian Haase am Di, 13.08.2013



Einleitung, Spezifikationen, Verarbeitung und Handling

Dass die Smartphones des chinesischen Herstellers Huawei (sprich: Uauei) mehr sein können als reine Billiggeräte, haben die Vorzeigemodelle Huawei Ascend P2 und Huawei Ascend Mate jüngst bewiesen. Wenngleich die inneren Werte stimmten, mussten sich beide Modelle mit einem Kunststoff-Outfit begnügen.

Huawei Ascend P6
Bild: notebookjournal.de
Das Huawei Ascend P6 ist ein mit 6,5 mm sehr dünnes Smartphone, dessen Gehäuse
aus Aluminium gefertigt ist. Design und Haptik erscheinen wertig.

Mit dem Ascend P6 präsentiert der chinesische Hersteller jetzt das nach eigener Aussage „weltweit dünnste Smartphone“. Beim Gehäuse setzt Huawei auf Aluminium statt Kunststoff. Die 5-Megapixel-Frontkamera soll ihre Stärken bei Selbstporträts ausspielen. Weitere Features deuten eher auf gehobene Mittelklasse hin: 4,7-Zoll-HD-Display, ein Hi-Silicon-Quad-Core-Prozessor, 8 GB interner Speicher und HSDPA-Konnektivität heben das Ascend P6 nicht von der Masse ab. LTE und WLAN-ac fehlen. Dafür finden sich ein Headset und eine passgenaue Schutzhülle aus Silikon im Lieferumfang. In den Farbvarianten Weiß, Schwarz und Pink ist das Smartphone derzeit ab rund 370 Euro erhältlich.

Spezifikationen Huawei Ascend P6

Display: 4,7 Zoll, IPS, 1280 x 720 Pixel
Prozessor: HiSilicon K3V2, 4 x 1,5 GHz
Grafik: Vivante GC4000
Arbeitsspeicher: 2 GB
Massenspeicher: 8 GB
Schnittstellen: Micro-USB 2.0, microSD-Kartenleser, Audio
Konnektivität: UMTS, HSDPA, GPRS, WLAN (802.11 b/g/n/), Bluetooth 3.0
Abmessungen / Gewicht: 132,8 x 65,5 x 6,5 mm / 120 g
Sonstige Ausstattung: GPS, GLONASS, Headset, Schutzhülle


Angebote vom 13.08.2013

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Design, Verarbeitung und Handling

Manch einer zieht beim ersten Blick die Augenbrauen hoch: Schwarze Displayumrahmung mit silberfarbener Metallleiste rundum und eine gebürstete, schwarze Aluminiumoberfläche hinten: Das Ascend P6 besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem iPhone 5. Plagiatsvorwürfe sind jedoch fehl am Platz. Das kantigere Design und die markante runde Lippe an der Unterseite sorgen für ein unverwechselbares Aussehen.

Huawei Ascend P6
Bild: notebookjournal.de
Dünn und mit Aluminium-Gehäuse: das Huawei Ascend P6

Nicht nur durch das Aluminium-Gehäuse wirkt das Smartphone edel: Die Vorderseite ist nahezu komplett von Glas bedeckt. Dank schlanker Maße von 6,5 mm Dicke und 120 g Gewicht liegt das Gerät trotz seiner Größe gut und leicht in der Hand. Ein „Exklusivitäts-Gefühl“ ist nicht zu leugnen. Die ordentliche Verarbeitung und hohe Stabilität manifestieren den positiven Eindruck. Kleinere Schönheitsfehler: Die Spaltmaße sind nicht gleichmäßig und in der schmalen Spalte zwischen Displayglaseinfassung und Touchscreen sammelt sich schnell Staub. Wenigstens ist das Ascend P6 nicht so anfällig für sichtbare Fingerabdrücke wie mancher Konkurrent.

Huawei Ascend P6
Bild: notebookjournal.de
Schön gedacht, schlecht gemacht: Der runde Verschluss für den Audio-Port ist
zugleich das Werkzeug zum Öffnen von SIM- und SD-Karten-Slot. Der Verschluss
geht aber leicht verloren.

Das Display weist eine Diagonale von 4,7 Zoll auf. Die linke obere Ecke des Bildschirms lässt sich bei einhändiger Bedienung nicht mehr mit dem rechten Daumen erreichen. Der Power-Button und die Lautstärkewippe sind rechts oben im Rahmen gut platziert. Der Einschaltknopf ist etwas zu schwergängig. Der Audio-Eingang befindet sich unten auf der linken Rahmenseite. Diese ungewöhnliche Position stört, wenn das Handy zum Musikhören in der Hosentasche verschwinden soll und das Kopfhörerkabel dann seitlich absteht. Zudem ist die Buchse durch einen Aluminium-Pfropfen verschlossen, dessen spitz zulaufendes Ende als Öffnungswerkzeug für Micro-SIM- und microSD-Slot dient. Was an sich pfiffig gedacht ist, hat zwei Haken: Das Herausfummeln des Propfens mit dem Fingernagel gestaltet sich schwierig und da das Verschlussteil ohne zusätzliche Befestigung auskommen muss, droht ein baldiger Verlust. Hier musste der praktische Nutzen offensichtlich dem Aussehen den Vortritt lassen.




 


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