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TEST iPower GX-M-002GE
Neuer Gameprofi am Start
von Danielle Colditz & Marco Obendorf am Fr, 19.12.2008



Schnäppchen-Angriff
iPower GX-M-002GE
Bild: notebookjournal D/C
iPower GX-M-002GE

Mit dem iPower GX-M-002 startet Packard Bell einen Angriff auf die High-End-Gamer. Ausgestattet mit dem starken nVidia-Spross 9800M GTS und Intels Core2 Duo T9400 saust das 1.700 Euro-Schnäppchen in unsere Redaktion. Hersteller wie Nexoc, mit seinem Odin E805, oder Schenker mit dem mySN XMG7 verbauen die 9800M GTX. Der Nachteil ist eindeutig: Diese Geräte kosten locker 2.000 Euro und mehr. Tolle Hardware, die leider auch ihren Preis hat.

iPower GX-M-002GE
Bild: notebookjournal D/C
iPower GX-M-002GE
Schaut man sich in der Preisklasse des iPowers um (1.300 bis 1.700 Euro), trifft der Nutzer bspw. auf das Toshiba Qosmio X300-11L. Gleichzeitig trifft er dann mit der 9700M-GT aber auch auf eine geringere Grafikleistung.

Ausstattung des iPower GX-M-002GE:
- 17" TFT WUXGA (1920 x 1200)
- Intel Core2 Duo Prozessor T9400 (2,53 GHz)
- 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher
- NVIDIA GeForce 9800M GTS (1024 MByte DDR3 VRAM)
- 320 GB SATA 7200 RPM
- Blu-ray
- Windows Vista Home Premium 32 Bit
- Preis 1.700 Euro

Detaillierte Ausstattung im Datenblatt

High-End-Gamer ohne Clevo-Chassis
Packard Bell griff mit der 9800M GTS zum günstigeren Modell. Diese Grafikkarte ist aber nur geringfügig leistungsschwächer als die 9800M GTX. Zum Gamecheck

iPower GX-M-002GE
Bild: notebookjournal D/C
iPower GX-M-002GE
Ein weiteres Highlight ist das Chassis des Gerätes. Der „Clevo-Gähn-Effekt“ bleibt aus. Auf das offenbar allseits beliebte M570TU verzichtet Packard Bell. Das M570 hatte die Redaktion erstmalig im Sommer 2007 in den Händen. Zuerst mit einer NVidia GeForce 8700M-GT, dann mit der SLI 8700M-GT und im Herbst mit dem Core 2 Extreme X9100 und der 9800M-GTX.

Vertreten in Geräten wie dem Guru M570TU X9100 oder One G8360 hat der Clevo-Allrounder einiges mitgemacht. Ein Grund warum sich ein Jahr lang niemand traute der Clevo-Ära zu widersprechen? Doch jetzt geht Packard Bell an den Start.
iPower GX-M-002GE
Bild: notebookjournal D/C
iPower GX-M-002GE


Der Test beginnt mit einem Mangel am Gehäuse. Schon bei leichtem Druck gibt links vorn die Handballenauflage nach (Bereich des DVD-Laufwerks). Sehr extrem ist es, wenn wir das Chassis an dieser Ecke heben. Der Eckbereich verzieht sich dann sehr leicht. Dies stört schnell den Lesevorgang des Laufwerkes. Auch im Bereich über der Tastatur gibt das Gehäuse nach.

iPower GX-M-002GE
Bild: notebookjournal D/C
iPower GX-M-002GE
Das Street-Art-Design auf Deckel und Handballenauflage ist zwar schick, tröstet aber über die Verarbeitungsmängel nicht hinweg. Der orangene Rand an drei Seiten und der Front des Gehäuses erinnert die Tester stark an das M570-Chassis von Clevo.

Bei der allgemeinen Verarbeitung schneidet der iPower GX etwas schlechter ab als seine Clevo-Konkurrenten. Die Verwindungssteifheit des Deckels ist mittelmäßig. Die Scharniere sind zwar gut beweglich, verhindern aber nicht ein Federn des Deckels bei geringen Erschütterungen. Für ein Leben auf dem Schreibtisch ist das aber unerheblich.

Trümpfe in Sachen Anwendung
Neben Konkurrenten wie der E-Klasse von Bullman oder dem Odin E805 von Nexoc hat es der iPower mit seinem Intel Core2 Duo T9400 (2,53) nicht leicht. Spitzenwerte von über 1.000 Performancepunkten muss der Nutzer bei der teuren Konkurrenz suchen.


Bild: notebookjournal.de/mO
PassMark Performance Test - 843 Punkte

Nichtsdestotrotz kann sich die Anwendungsleistung des iPower mit 842 Punkten im PassMark-Test sehen lassen. Selbst bei RAM-Raubenden Anwendungen, wie komplizierten Photoshop-Befehlen oder Videorendering, macht der Gamer, dank 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, nicht schlapp. In guten 917 Sekunden absolvierte er unseren Povray-Benchmark.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray - 917 Sekunden

Das 32 Bit-System kann die die 4GB DDR3 Arbeitsspeicher nicht vollständig nutzen. Effektiv werden etwas über 3 GByte unterstützt. Die Differenz ist gering und wirkt sich kaum auf die Leistung aus.

Die Weiterentwicklung des DDR2, der DDR3, arbeitet etwas schneller. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt: DDR3 ist stromsparender als sein Vorgänger. Das kommt der Akkulaufzeit zu gute.

Die 320 GB-Festplatte von Seagate liest und schreibt dank 7200 RPM mit schnellen 65,7 bzw. 65,4 MByte/s.


Auf der nächsten Seite: Gamecheck

Anwendung
Performance Test (Pass Mark Rating)Punkte942.7
Cinebench R9.5 (Multiple CPU Render Test)Sekunden26
Cinebench R9.5 (Single CPU Render Test)Sekunden48
GeekbenchPunkte340.3
Povray 3.6 (CPU)Sekunden917



 


Kommentare zum Artikel ( 229 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Neuer Gameprofi am Start
von remmo am Mo, 28.09.2009 15:56 Uhr

ja wir reden von 2 unterschiedlichen modellen [B]du hast das
030[/B] ich frag nach dem [B]002[/B] Packard Bell iPower GX
-M -002GE und in das 002 würd ich gern ne 2te einbauen...
AW: Neuer Gameprofi am Start
von fsnostromo am Mo, 28.09.2009 15:49 Uhr

Also beim iPower GX-Q-030 sind zwei verbaut, es gibt das
Gehäuse auch nur mit einer Platte, der Chipsatz ist ja wohl
vermutlich überall der Intel PM45 Express inkl. dem Matrix
Storage Controller. Bei mir sind beide Platten als Raid0
konfiguriert.
AW: Neuer Gameprofi am Start
von remmo am Mo, 28.09.2009 11:49 Uhr

Kann den keiner sagen, ob man die zweite Festplatte
(nachgerüstet) im RAID0 betreiben kann? Das Nb hat ja einen
RAID-Controller und ESATA, also müsste es normalerweise
gehen. Das ist ein entscheidendes Kriterium für micht. Bitte
schaut nach. Ich hoffe, dass es geht.[/QUOTE] hat da jemand
schon drauf geantwortet? kann man nun eine 2te Platte
einbauen? das wäre...

Kategorie:
Gaming ab 17"

Testergebnis
Gaming ab 17"
iPower GX-M-002GE
sehr gut
Test vom 19.12.2008


Punktebonus: hohe Akkulaufzeit
Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

3D-Leistung
Wärmeentwicklung
Akkulaufzeit
Stromverbrauch
Kontraststarkes Display
Blu-ray
Schnelle Festplatte
Zu kleine Pfeiltasten
Displayhelligkeit
Teilweise zu starkes Nachgeben der Unterseite



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Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 1699 €

Service Hotline
0180 / 5258189 (Euro 0,12/Min)

Links zum Hersteller
Homepage
Websupport

Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Dezember 2008