Die Atomkraft hat nicht nur bei Umweltschützern einen schweren Stand: Auch Netbook-Nutzer meckern bisweilen über Intels günstige und stromsparende, aber recht leistungsschwache CPU-Familie. Leistungsfähige und dennoch ausdauernde Subnotebooks sind wiederum für viele Nutzer zu teuer.
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Eine Brücke zwischen den günstigen, aber leistungsschwachen, Netbooks und den schnellen, aber teuren, Subnotebooks möchte das Acer Aspire One 752 spannen. Es wird
von Acer explizit als Netbook vermarktet, muss sich aber aufgrund des Celeron-M 743 Prozessors und des Windows 7 Home Premium in unserer Subnotebook-Kategorie behaupten. Gelingt der Spagat?
- Intel
Celeron M 743 CPU mit 1,3 GHz
- 2GB DDR2-RAM (667 MHz)
-
160 GB Festplatte mit 5400 rpm
- 11,6“ Glare-Display mit
1366 x 768 Bildpunkten
- Integrierte Intel GMA 4500MHD Grafik
- VGA, HDMI, Webcam
- 3 USB-Ports, 5in1-Cardreader, Gigabit-LAN
- 6 Zellen Li-Ion-Akku (49 Wh / 4400 mAh)
-
Windows 7 Home Premium (64-Bit)
Link:
vollständiges Datenblatt
Das Design ist übersichtlich und
aufgeräumt. Wie bei den meisten Acer-Notebooks dominiert ein zweifarbiges Design: Tastatur, Displayrahmen und oberer Gehäuseteil sind schwarz, während die Handballenauflage in silbergrau gehalten ist. Die mit der Auflage verbundene Einfassung der Tastatur ist ebenfalls silbergrau, was das Notebook etwas heller und freundlicher wirken lässt.
Im Einklang mit Acers aktueller Design-Philosophie ist auch das Acer Aspire One 752 sehr
flach konstruiert. Das sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch ergonomische Vorteile, weil beim Tippen die Handballen nicht unnatürlich angewinkelt werden müssen.
Eigentlich ein durchweg durchdachtes, gelungenes Design, könnte man meinen. Leider aber verwendet Acer dem aktuellen Trend entsprechend nicht nur für den Displaydeckel, sondern auch für den
Displayrahmen, schwarzes Hochglanzplastik – das sieht nicht nur billig aus, sondern ist aufgrund der bisweilen
starken Reflexionen extrem störend für die Augen.
Immerhin ist aber der Rest des Gehäuses mit matten Oberflächen gestaltet. Weitere
Designsünde: Wie bei den meisten Notebooks verschönert Acer auch das Gehäuse des Aspire One 752 durch kunstvolle
Aufkleber, welche dem Nutzer allgegenwärtig die Merkmale und Vorzüge seines Neukaufs vor Augen halten sollen, aber glücklicherweise leicht zu entfernen sind.
Ebenso überzeugend wie das Design ist auch die Verarbeitung. Nicht zuletzt der Verzicht auf ein optisches Laufwerk verhilft dem Acer Aspire One 752 zu einem verwindungsfreien und selbst an den Seiten
stabilen Gehäuse.
Auch die
Displayscharniere sind ausreichend solide. Bei kräftiger Erschütterung verlassen diese jedoch den eingestellten Winkel, was in stark bewegten Umgebungen (wie z.B. im Zug) nachteilig ist.
Wie viele neue Notebooks verfügt auch das Acer Aspire One 752 nicht über einen herkömmlichen
Deckelverschluss. Dennoch liegt der Deckel im zugeklappten Zustand sicher auf dem Gehäuse auf. Das Display lässt sich nicht um 180° neigen, was störend sein kann, wenn man einen externen Monitor anschließen möchte.