„Das dünnste Ultrabook der Welt“, so titelt Acer markig. Das könnte auch hinkommen, denn die schwarze 13,3-Zoll-Metallflunder wirkt wirklich wie ein Hightech-Blatt Papier und soll nur 1,35 Kilogramm wiegen.
Außen in onyx-schwarzem, gebürsteten Magnesium-Aluminium gehalten, besteht auch das komplette Chassis aus dem Leichtmetall. Die Tastatur wirkt der des
Acer Aspire S3 sehr ähnlich, was ja nichts Schlechtes ist. Auch das Touchpad ist eine einzige Fläche ohne abgesetzte Touchpad-Tasten.
Das Chassis sowie das Display sind schon in diesem frühen Vorserienmodell sehr stabil, da knarzt auch kaum was. Angenehm auch die hintere Kante des Subnotebooks, die ist nämlich abgerundet.
Die sehr stylishe Anschlussarmada namens MagicFlip I/O Port Launcher fährt auf Knopfdruck - ähnlich der Transformation von K.I.T.T. im Super Pursuit Mode bei Knight Rider damals - aus und gibt die meisten Anschlüsse preis. Dieser Knopf befindet sich auf der rechten Seite neben der Tastatur. Somit kann die extrem dünne Bauweise erst realisiert werden, und kein Anschluss durchbricht das einheitliche Gesamtbild.
Hinter der motorischen Klappe verbergen sich ein vollwertiger HDMI-Port, 2 x USB 3.0 sowie ein Thunderbolt-Port. Ist einer dieser Anschlüsse belegt, registriert das ein Sensor und macht somit die Taste zum Ein- und Ausfahren der Port-Armee funktionslos. Der Motor dafür ist übrigens ziemlich stark und hebt das Notebook mühelos an, wenn es auf dem Tisch steht.
Ständig zugänglich ist der ganz rechts liegende Stromanschluss. Links befinden sich der Powerschalter nebst Speicherkartenleser. Rechts dagegen sitzen der Sound-Ein- und Ausgang sowie ein Notfall-Auswurf für die interne SSD.
Auf der Unterseite sind - wie schon beim S3 - ovale Ausschnitte für die beiden Lautsprecher integriert.
Innen arbeiten aktuelle Intel Core-Prozessoren sowie schnelle SSD-Speicher, angedacht ist hier bisher nur eine Variante mit 256 Gigabyte.
Gerade im Vergleich mit dem Acer Timeline Ultra M5 erkennt man, wie schmal das S5 wirklich ist.
Mit an Bord ist auch die neue Acer Always Connect-Technologie. Hierbei handelt es sich um eine private Cloud-Lösung, die auf dem eigenen Laptop gespeicherte Daten wie Filme, Bilder und Musik sowie Dokumente auch auf anderen mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones zugänglich machen soll.
Ab dem zweiten Quartal 2012 soll das neue Acer Aspire S5 verkauft werden. Einen Preis hat Acer noch nicht genannt, wir gehen aber von mindestens 1.300 Euro aus.