Das Alienware M18x durchlief schon einmal unseren Testparcour im Juni diesen Jahres mit dem Testergebnis „Sehr gut“. Damals handelte es sich um eine
Version mit Intel Core i7-2630QM, 2 AMD Radeon HD6970M im CrossfireX und einer 500 GB Hybrid-Festplatte. Das aktuelle Testmodell legt in Sachen Leistung mit dem Intel Core i7-2920XM, den beiden Nvidia Geforce GTX 580M im SLI-Verbund und mit der 256 GB Samsung SSD noch eine Schippe drauf. Ob das den horrenden Aufpreis von fast 2500€ (Gesamtpreis: 5084 Euro) im Hinblick auf das von uns schon getestete Modell rechtfertigt, oder ob die kleinere Konfiguration ausreicht, zeigt der folgende Kurztest.
Spezifikationen Alienware M18x:
- 18,4“ Full HD Display (1920 x 1080 Pixel); Glare
- Intel Core i7-2920XM (2,5 – 4,0 GHz)
- 2x Nvidia Geforce GTX 580M (SLI) / Intel HD Graphics 3000
- 8 GB DDR3 RAM
- 256 GB SSD
- 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x eSATA/USB2.0, Kartenleser
- HDMI out, HDMI in, Mini DisplayPort, VGA, 4x Audio, DVD-Brenner
- 5,6 kg inkl. Akku (97 Wh)
- ab 1.999 Euro bei
dell.de
Da sich bezüglich der Eingaben (Tastatur und Touchpad), Verarbeitung und der Optik nichts verändert hat, beginnen wir bei diesem Kurztest sofort mit dem wichtigsten Kapitel: Leistung. Wie sich das Alienware M18x in den anderen Bereichen schlägt, könnt ihr im ausführlichen Testbericht nachlesen.
Link:
Ausführlicher Testbericht Alienware M18x
Der Intel Core i7-2920XM ist eines der Spitzenmodelle der Intel Notebook Prozessoren. Schneller ist nur der direkte Nachfolger Intel Core i7 2960XM. Der Prozessor bietet einen Grundtakt von 2,5 GHz, wenn alle 4 Kerne ausgelastet werden. Alienware übertaktet der Prozessor werksseitig auf bis zu 4,0 GHz, statt den von Intel vorgegebenen 3,5 GHz. Diese Taktrate wird allerdings nur bei der Belastung eines Kerns erreicht (bei 2 Kernen 3,4GHz). Dank des freien Multiplikators lässt sich die CPU im BIOS noch weiter übertakten. Wir haben darauf verzichtet und geben uns mit der Übertaktung des Auslieferungszustandes zufrieden.
Das reicht auch locker aus um alles bisher Gezeigte in den Schatten zu stellen. Vor allem bei reinen CPU-Benchmarks rast der Extreme-Prozessor den anderen davon:
Der Cinebench R9.5 (Multiple Core Render) ist nach exakt 6 Sekunden beendet und auch der Povray 3.6 ist nach sehr guten 7 min 58 s fertig gerendert. Beides sind die aktuellen Bestwerte und werden von keinem von uns getesteten Notebook überboten.
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]Kategorie:
Gaming ab 17"
Auch für den PassMark Performace Test kam ein neuer Bestwert von 2990,1 Punkten heraus. Das M18x schlägt den bisherigen Spitzenreiter, das Schenker Notebook P701 (HD 6970M), um satte 400 Punkte und setzt sich, was die Leistung betrifft, an die
Spitze der Gaming-Notebooks ab 17“.
World in Conflict (1024x768, hoch) [FPS]Kategorie:
Gaming ab 17"
Auch die 3D-Leistung kann sich dank der beiden Nvidia Geforce GTX 580M im SLI-Verbund mehr als sehen lassen. World in Conflict ist in der höchsten Detailstufe mit 86 fps flüssig spielbar. Der 3DMark 11 spuckt ein hervorragendes Ergebnis von 5.671 Punkten aus. Im 06er Benchmark erhalten wir ein ebenfalls ausgezeichnetes Resultat von 25.297 Punkten.
Leider drosselt das Notebook unter gleichzeitiger Auslastung der CPU und GPU den Prozessor auf 800 MHz. Beim Spielen und normalen Arbeiten tritt das jedoch nicht auf. Im Gegensatz zum vorherigen Modell mit den beiden AMD Radeon HD 6970M reduziert sich die Oberflächentemperatur; großflächig konnten wir nicht mehr als 35,3° C messen. Die Lautstärke ist mit der des anderen Modells vergleichbar. Unter Volllast verbraucht das Notebook 260 Watt und im Office-Betrieb 44,3 Watt. Es bietet sich gegebenenfalls also an, von den beiden dedizierten Grafikkarten auf die Intel HD 3000 zu wechseln. Das muss aber manuell geschehen, da der Laptop die Optimus Technologie nicht unterstützt. Ein Neustart ist dafür nötig. Mit der SSD geht das aber flott voran. Sie bietet eine Schreibgeschwindigkeit von 173,7 MByte/s und eine Lesegeschwindigkeit von 172,2 MByte/s.