Apple liefert das neue 13 Zoll MacBook Pro mit einem Retina Display aus, das mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel glänzen kann. Dabei wiegt das Gerät nur 1620 g. Auf Leistung muss man nicht verzichten. Was sich gegenüber dem herkömmlichen MacBook Pro noch alles geändert hat, erfahren Sie im Test.
Das 13,3-Zoll-Display bietet eine sagenhafte Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Zum Vergleich: Das ist die gleiche Auflösung wie bei 30 Zoll Bildschirmen und vier Mal so viel wie beim 13 Zoll MacBook Pro ohne Retina. Lediglich das 15,4-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display kann im Notebook-Bereich eine höhere Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln aufweisen. Bei der Pixeldichte hat das 13-Zoll-Modell dagegen leicht die Nase vorn: 227 ppi stehen 220 ppi des 15,4-Zoll-Displays gegenüber.
Display und Glas verbindet der Hersteller direkt. Das soll beim MacBook Pro 13 Retina Spiegelungen um 75 Prozent verringern.
In der Retina-Reihe verbaut Apple erstmals IPS-Panels, die gegenüber TN-Displays größere Blickwinkel erlauben. Farben, Kontrast und Helligkeit wirken auch von der Seite aus gesehen stabiler. Bei Änderung der Blickposition muss man daher den Bildschirm nicht so oft neu ausrichten.
Apple verbaut erneut ein glänzendes Display. Allerdings ist das Glas nun direkt mit dem Bildschirm verbunden. Das reduziert laut Apple Reflektionen um 25 Prozent. Ohne diese Angabe quantitativ bestätigen zu können, stören die Reflektionen weit weniger als beim 13 Zoll MacBook Pro. Zudem verringert eine lilafarbene Beschichtung wie schon beim MacBook Air Störungen durch direkt einfallendes Licht.
Das hochauflösende Retina Display des Apple MacBook Pro 13 leuchtet hell, ist kontraststark und gut entspiegelt.
Der Bildschirm leuchtet durchschnittlich mit fast 280 cd/m² noch heller als der sowieso schon hervorragende 15-Zoll-Retina-Bildschirm, der 265 cd/m² erreichte. Zudem ist die Ausleuchtung etwas gleichmäßiger. Der Kontrast von 822:1 kann ebenfalls überzeugen. In dieser Disziplin war das 15-Zoll-Modell noch etwas stärker. Insgesamt ist es eine Freude, den Bildschirm zu betrachten, der Angeberfaktor im Straßencafé hoch.
Hallo Endurado,
es finden sich noch "Reste" zu finden, zum Beispiel bei den Alternativen. Aber die explizite Erwähnung ist dem Rotstift zum Opfer gefallen ;) Ich trage es an passender Stelle wieder nach und vielen Dank für den Hinweis!
Marcel
Vielleicht hab ichs überlesen, aber es wäre gut, im Artikel zu erwähnen, dass im Retina Macbook Pro im Gegensatz zum Vorgänger kein optisches Laufwerk (DVD-Brenner) mehr verbaut ist.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Apple 13'' MacBook Pro Retina (MD212D/A)
"Aktuelle Note: sehr gut"
Die aktuelle Note des Apple 13'' MacBook Pro Retina (MD212D/A) wurde am 22.05.2013 errechnet.