Das Apple MacBook Air 13 ist, seitdem es mit den neuen Intel Core i Prozessoren ausgestattet wird, endlich ein wahres Subnotebook. Klein, leicht und leistungsstark. Vor Allem an Leistung fehlte es den älteren MacBook Air Modellen. Nachdem das neue 13-Zoll Modell bewiesen hat, dass es zu den besten Subnotebooks zählt, untersuchen wir nun das kleinere MacBook Air 11. Das hat zumindest in einem Punkt schon mal die Nase vorn: Für derzeit 1.149 Euro ist es deutlich preiswerter als das MacBook Air 13. Und die kleineren Abmessungen machen es 230 Gramm leichter. Falls der schwächere Akku ähnlich gute Laufzeiten zustande bringt, dann kann das kleinere MacBook Air dem größeren den Rang ablaufen.
Optische Überarbeitungen hat Apple auch beim MacBook Air 11 ausgelassen. Im Vergleich zum direkten Vorgänger vom Herbst 2010 sind es eher die technischen Neuerungen, die das neue MacBook Air erkennen lassen: Der Thunderbolt-Anschluss sieht genauso aus wie der DisplayPort, hat aber ein neues Logo - und die hintergrundbeleuchtete Tastatur sticht nicht nur ins Auge, sondern erleichtert auch im Dunkeln das Arbeiten. Das ohnehin schon perfekte Eingabegerät hat damit die Messlatte der dickeren und teureren MacBook Pro Modelle erreicht.
Das Trackpad hat mit dem neuen Betriebssystem MacOS Lion neue Gestenbefehle erhalten. An der Zuverlässigkeit der Befehlsumsetzung hat sich erfreulicherweise nichts geändert. Auch das Display unterscheidet sich kaum vom Vorgänger. Man mag sich fragen, warum Apple ausgerechnet den kleinsten und damit mobilsten MacBooks ein entspiegeltes Display vorenthält. Aber eine Zugfahrt bei tiefstehender Sonne belehrte uns eines Besseren:
Einzig der Sonnenball war als kleiner Kreis gespiegelt, das angestrahlte Zuginventar dagegen nicht auf dem Monitor zu sehen. Diese überaus positive Überraschung ist wohl weniger der sehr guten Helligkeit von gut 300 Candela zu verdanken, als mehr der speziellen Beschichtung auf dem Display-Panel.
Von links nach rechts: MB Air 11, Alienware M11x, MB Air 13
Alles ist mit einem violetten Farbstich bedeckt. Beim MacBook Air 13, welches stärker reflektiert, ist es ähnlich - hier zeigen sich bläuliche Verfärbungen. Konventionelle Glare-Displays anderer Hersteller verfärben die Reflexionen nicht (siehe Foto oben) und spiegeln krasser.
Richtig. Dauerhaftes Drosseln deutet auf ein Problem des Kühlsystems hin und ist damit ein Hardware-Defekt. Wenn der Hersteller der Meinung ist, dass es technisch nicht anders möglich wäre, dann muss er das in seinen Hochglanzprospekten im Vorfeld erwähnen oder im Nachhinein eben eine Rückabwicklung ermöglichen. Soviel hab ich aus den letzten 4 Monaten mit meinem 3830TG...
es gibt auch vereinzelt Modelle, welche nicht drosseln... daran sollte man denken, wenn der Hersteller wieder mal meint, es sei gar nicht anders möglich aus technischer Sicht.
Interessant ist doch, dass unabhängig von der Bauform die Hersteller Schwierigkeiten haben. Bei so einer Flunder ist das eine Sache, aber es gibt ja auch deutlich größerer Geräte mit dem gleichen Problem. Würde Apple die Windowstreiber mit den gleichen Tricks un Kniffen aufliefern...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Apple MacBook Air 11 (Mid 2011)
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Apple MacBook Air 11 (Mid 2011) wurde am 18.05.2013 errechnet.