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Apple MacBook Air 13 (MD231D/A)
Back to the Future – 13 Zoll MacBook Air mit Core i5 Ivy-Bridge-Prozessor

Optik, Verarbeitung, Schnittstellen und Spezifikationen Die neue 2012er Generation des MacBook Air hat sich äußerlich kaum verändert. Apple setzt weiterhin auf das schnörkellose, klare und zeitlose Design der Vorgängergenerationen und verzichtet auf ein Facelift.
Das aus einem Block gefräste, keilförmige Aluminiumgehäuse, verfügt daher über die gleichen Ausmaße von 325 x 9-17 x 227 mm wie die Vorgänger. Auch das Gesamtgewicht von 1325 g ist nahezu identisch geblieben.
Die Stabilität der Base-Unit ist hoch. Hier gibt nichts nach. Allerdings ist das Aluminiumgehäuse kratzempfindlich. Das gilt genauso für den nur drei Millimeter dünnen Display-Deckel, der ansonsten eine hohe Stabilität aufweist und verwindungssteif ist. Insgesamt bewegen sich die verwendeten Materialien und die Verarbeitung auf dem von Apple bekannten, hohen Niveau.
Aussparungen für den Stromanschluss, Schnittstellen und den SD-Kartenleser sind auf den ersten Blick gleich geblieben. Wer jedoch genau hinsieht, bemerkt vier Unterschiede in Optik und Technik: Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Apple die Beschriftung der Schnittstellen und des Stromanschlusses nicht links, sondern jeweils rechts aufgebracht. Die beiden USB-Schnittstellen sind nun zum USB-3.0-Standard kompatibel, was an den fünf Kontakten im Vergleich zu vier Kontaktflächen bei USB 2.0 ersichtlich ist. Die neue FaceTime-Kamera für Videoaufzeichnungen mit 720p hat eine größere Objektiv-Öffnung erhalten, die um einen halben Millimeter im Durchmesser angewachsen ist.

Bild: notebookjournal.de MagSafe 2, USB-3.0-Schnittstelle und Headset-Ausgang liegen beim MacBook Air einträchtig nebeneinander.
Auch der Stromanschluss sieht beim neuen MacBook Air ein wenig anders aus. Statt des alten MagSafe-Power-Anschlusses setzt Apple den neuen MagSafe-2-Anschluss ein, der in der Höhe etwa 1,5 mm geschrumpft ist und deshalb besser in die flachen MacBook Air und in das neue MacBook Pro mit Retina-Display passt.
Diese Umstellung zieht allerdings weitere Veränderungen nach sich: Alte Netzteile können am neuen MagSafe 2 nicht direkt verwendet werden. Dazu ist ein Adapter notwendig, den Apple separat für 10 Euro verkauft. Der Adapter wird ebenfalls benötigt, wenn man das MacBook Air über den Stromanschluss des Apple Thunderbolt Displays betreiben will. Neukäufer des Thunderbolt Displays erhalten ihn kostenfrei dazu. Der Adapter fällt allerdings recht groß aus, ist am MacBook Air keine besondere Augenweide und löst sich aufgrund der Hebelwirkung leicht ab.
Das passiert auch beim neuen T-Stecker des MacSafe-2-Netzteils. Statt des schlanken, zylinderförmigen Winkelsteckers beim Vorgänger verwendet Apple nun einen quaderförmigen Stecker, der sich aufgrund des größeren Hebels leichter löst. Beim Aufrollen des Netzteilkabels trägt dieser Verbinder dicker auf als der schmale Stecker des alten MagSafe-Netzteils und lässt sich nicht so platzsparend verstauen.
Thunderbolt für alle Fälle - und USB 3.0 Wieder mit dabei ist der universelle Thunderbolt-Anschluss, der erstmals mit dem Vorjahresmodell in die MacBook-Air-Linie integriert wurde. Der Anschluss ist kompatibel zum Mini-DisplayPort, sodass sich Monitore mit DisplayPort-Eingang direkt anschließen lassen. VGA-, DVI- und HDMI-Monitore können über optionale Adapter mit dem MacBook Air verbunden werden.
Mittlerweile sind verschiedene Massenspeicher für den Thunderbolt-Anschluss erhältlich, sodass sich die Verwendung der Schnittstelle nicht nur auf den Anschluss eines externen Monitors beschränkt. Monitor und Peripherie können hintereinandergeschaltet an einem Port betrieben werden, sofern die Geräte jeweils über einen zweiten Thunderbolt-Anschluss verfügen. Bei Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s auf zwei bidirektionalen Leitungen werden etwa doppelt so hohe Übertragungsraten erreicht wie bei USB 3.0 im SuperSpeed-Modus.

Bild: notebookjournal.de MacBook Air 2012 und 2011 unterscheiden sich unter anderem durch die Position der Schnittstellenbeschriftung.
Noch im letzten Jahr musste Apple viel Schelte kassieren, keine USB-3.0-Schnittstellen im MacBook Air eingesetzt zu haben. Dabei hatte das einen ganz pragmatischen Grund: Die Sandy-Bridge-Architektur hätte einen zusätzlichen Chip für die Realisierung von USB 3.0 notwendig gemacht. Dafür war im ohnehin dicht gefüllten MacBook-Air-Gehäuse einfach kein Platz. In der Ivy-Bridge-Architektur ist USB 3.0 dagegen bereits enthalten, sodass im neuen MacBook Air zwei USB-Schnittstellen der aktuellen Generation zu finden sind.
Spezifikationen MacBook Air MD231D/A (Mid 2012)
Kommentare zum Artikel
( 8 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
AW: Apple MacBook Air 13 (MD231D/A) - Back to the Future – 13 Zoll MacBook Air mit Core i5 Ivy-Bridge-Prozessor
von
Necrosis
am Di, 03.07.2012 15:54 Uhr
Oh tut mir leid, ich habe tatsächlich die falschen Display-Werte (die des TN-Panels) erwischt. Tatsächlich sehen die Werte des IPS um Welten besser aus und von den reinen Werten ist das Display dann auf jeden Fall besser als das des Macs (auch wenn ich jetzt keine Informationen über Farbräume und so weiter habe).
AW: Apple MacBook Air 13 (MD231D/A) - Back to the Future – 13 Zoll MacBook Air mit Core i5 Ivy-Bridge-Prozessor
von
oech
am Di, 03.07.2012 15:35 Uhr
Die Displaywerte von Necro dürften sich aber noch auf das alte Zenbook mit TN Panel beziehen.
Ein IPS Panel KANN gar nicht so schlechte Werte erzielen.
Die Kollegen von Notebookcheck geben da selbst gemessene 0,34 für den Schwarzwert und 1053:1 für das Kontrastverhältnis beim Prime an. Ein wenig schlechterer Schwarzwert, der RGB Farbraum wird dennoch fast komplett...
AW: Apple MacBook Air 13 (MD231D/A) - Back to the Future – 13 Zoll MacBook Air mit Core i5 Ivy-Bridge-Prozessor
von
Necrosis
am Di, 03.07.2012 13:08 Uhr
Wie ich mir dachte, das Display von Apple wird am Ende dann manchmal doch wieder brillanter wirken:
Schwarzwert bei 100cd/m² (Mac): 0,15
Schwarzwert bei 100cd/m² (Asus): 0,72
Kontrast (Mac): ~700:1
Kontrast (Asus): ~ 140:1
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Kategorie: Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Apple MacBook Air 13 (MD231D/A)
sehr gut
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Apple MacBook Air 13 (MD231D/A)
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Apple MacBook Air 13 (MD231D/A) wurde am 21.05.2013 errechnet.
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