Spezifikationen, Design, Verarbeitung und Schnittstellen
So viel Auswahl gab es bei Apple noch nie. Gleich drei 13-Zoll-Modelle buhlen derzeit um die Geldbörse des Kunden. Das MacBook Air mit 13 Zoll haben wir bereits im Juli ausführlich getestet. Bevor wir das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display auf Hertz und Pixel untersuchen, liefern wir den Test des „herkömmlichen“ MacBook Pro nach. Es könnte übrigens das letzte Update für diese Modellreihe sein, wie die Gerüchteküche wissen will.
Wie die beiden schlankeren Brüder fräst der Hersteller das 13 Zoll MacBook Pro aus einem Block Aluminium. Das ermöglicht eine hohe Stabilität des Gehäuses. Wie bei Apple üblich, wirkt der Unibody mit seiner mattierten Silberfarbe zeitlos schlicht und ist zugleich stabil. Allerdings ist das Gehäuse nicht kratzfest. Konsequent setzt Apple die Farben Silber und Schwarz ein.
Das Scharnier hält das Display des MacBook Pro 13 in jedem Winkel fest.
Das Display lässt sich ohne Murren verstellen und verharrt durch das große Scharnier gut in seiner Position. Man kann das MacBook fast drehen und wenden wie man will, der Bildschirm bleibt an seiner Stelle. Erst grobe Erschütterungen lassen das Display wackeln.
Überzeugen kann die hohe Verwindungssteifheit des Bildschirms. Druck gegen den Displaydeckel hält es stand, ohne dass er die Monitoranzeige beeinflusst. Mit Ausnahme des leuchtenden Apple-Logos auf dem Rücken, hier bildet sich stärkerer Druck in „Wellenbewegungen“ auf der Monitoroberfläche ab. Das geschieht auch noch in der näheren Umgebung des Logos.
Vier Plastikfüße auf der Unterseite des MacBook Pro 13 schonen die Tischoberfläche, sind aber nicht rutschfest.
Das Gerät ruht auf vier schwarzen Füßen aus Plastik, die sich „gummiert“ anfühlen, es aber nicht sind. Auf Schreibtischen mit glatter Oberfläche rutscht das MacBook leicht hin und her.
Auf Knopfdruck zeigt das MacBook Pro 13 über eine Reihe von LEDs den Akkuzustand an.
Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der linken Seite. Über einen eingelassenen silbernen Knopf kann der Anwender den Akkustand über acht grüne LEDs anzeigen lassen.
Mit der Fernbedienung Apple Remote lassen sich iTunes, Keynote und der DVD-Player steuern.
Auf der Vorderseite verbaut Apple auf der rechten Seite eine im Ruhezustand sanft pulsierende, weiße LED sowie einen Infrarotsensor. Mit einer Apple Remote Fernbedienung lassen sich iTunes, die Präsentationssoftware Keynote und der DVD-Player steuern. Der Hersteller legt die Fernbedienung nicht bei. Sie kostet 20 Euro. Das für die Remote optimierte Medienprogramm Front Row hatte Apple mit der Veröffentlichung von Mac OS X Lion ersatzlos gestrichen.
Schrauben erlaubt: Den rückwärtigen Deckel des MacBook Pro 13 halten 10 Kreuzschlitzschrauben.
Festplatte und Arbeitsspeicher lassen sich beim MacBook Pro aufrüsten, dafür muss man aber den kompletten Deckel auf der Rückseite abschrauben. Ihn halten zehn Kreuzschlitzschrauben.
Anders als beim Retina-MacBook setzt Apple beim getesteten Modell eine Glasscheibe vor das Display. Die schwarze Umrandung hilft dabei, subjektiv den Kontrast zu erhöhen. Lediglich beim 15 Zoll großen MacBook Pro hat man die Wahl, mit einem blendfreien Display einen silbernen Rahmen zu erhalten.
Abmessungen und Gewicht sind gegenüber dem Vorgängermodell gleich geblieben: 325 x 227 x 24 mm bei einem Gewicht von 2000 g. Auch beim Akku hat sich laut Herstellerangaben nichts getan. Seine 63,5 Wh sollen für 7 Stunden Laufzeit sorgen.
Schnittstellen
Geändert hat Apple die beiden USB-Schnittstellen, die nun den USB 3.0-Standard unterstützen. Dazu gesellen sich wie gehabt je ein Thunderbolt-Anschluss, Firewire 800, Gigabit Ethernet, Audio-Ein- und -Ausgang, ein SDXC-Kartensteckplatz sowie ein Kensington-Lock-Anschluss.
Der alte und neue MagSafe-Stromstecker im Vergleich.
Das MacBook Pro 13 besitzt im Gegensatz zum MacBook Air 13 und MacBook Pro 13 mit Retina Display noch den alten MagSafe-Stromanschluss. Der MagSafe-2-Stecker lässt sich nur über einen optionalen Adapter mit dem alten Anschluss verbinden. Apple hat den neuen Stecker flacher gestaltet, ansonsten bietet er keine Vorteile. Im Gegenteil: Die Magneten sind beim alten Modell stärker und halten den Stromstecker besser am Gerät. Der MacSafe-2-Stecker ist zwar flacher, trägt aber dicker auf. Das alte Netzteilkabel lässt sich mit dem zylinderförmigen Stecker platzsparender zusammenrollen.
Das MacBook Pro 13 von allen Seiten. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der linken Seite, DVD-Slot und Kensington-Schloss-Anschluss rechts. Vorne verbaut Apple einen Infrarot-Port.
Thunderbolt ist ein Chamäleon. Keine andere Notebook-Schnittstelle ist so vielseitig, wie die neuen Adapter von Apple zeigen. Für das MacBook Pro sind die Thunderbolt-auf-Firewire- und Thunderbolt-auf-Ethernet-Lösungen allerdings überflüssig, da Apple diese beiden Anschlüsse beim 13 Zoll MacBook Pro nicht wegrationalisiert hat. Monitore mit Mini-DisplayPort lassen sich direkt über Thunderbolt anschließen. Für VGA-, DVI- und HDMI-Eingänge benötigt man einen Adapter, der zwischen 30 und 35 Euro kostet.
Immer mehr Hersteller führen Peripherie im Angebot, die sich über Thunderbolt anschließen lässt. Die Übertragungsraten erreichen mit 10 GBit/s auf zwei bidirektionalen Leitungen die doppelte Geschwindigkeit wie USB 3.0 im SuperSpeed-Modus. Das macht Thunderbolt für schnelle RAID-Lösungen wie das G-RAID mit 4 Terabyte oder das My Book VelociRaptor Duo mit 2 Terabyte ideal. Darüber hinaus kommen immer mehr Speziallösungen auf den Markt, zum Beispiel das Videozubehör von Blackmagic Design oder der Sonnet ExpressCard-Adapter.
Der vielleicht praktischste Vorteil von Thunderbolt gegenüber USB: Wie bei Firewire lassen sich Geräte in Reihe anschließen. Im Idealfall muss man nur ein Kabel ziehen, um sämtliche Peripherie wie externe Festplatten und Monitor vom Gerät zu entfernen. Der Normalanwender schluckt allerdings bei den Kabelpreisen: Das Thunderbolt-Kabel kostet bei Apple 50 Euro.
Hallo seppo123,
der Link sollte wohl zu [URL="http://www.macrumors.com/2012/08/26/displays-for-13-inch- retina-macbook-pro-now-in-production/"]MacRumors[/URL] gehen, die haben das Gerücht gestreut, dass es in 2013 wohl nicht mehr drei, sondern nur noch zwei 13"-Modelle geben soll. Und das wären dann wohl das Air und das Retina. Aber wie gesagt, daran ist nichts...
kann mir jemand sagen, was es mit der angesprochenen gerüchteküche auf sich hat?
hier wird geschrieben, dass es sich um das letzte update der modellbaureihe handeln könnte, aber ich sehe keine quelle dazu?!
danke :)
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Apple MacBook Pro 13 (MD101D/A)
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Apple MacBook Pro 13 (MD101D/A) wurde am 23.05.2013 errechnet.