Einleitung, Spezifikationen, Optik und Verarbeitung
Intels neuer Ivy-Bridge-Prozessor wird vermutlich auch vor dem MacBook Pro 13 keinen Halt machen – wenn es denn noch eine neue 13-Zoll-Variante des MacBook Pro geben und es nicht sang- und klanglos vom MacBook Air ersetzt werden wird. So oder so wird die aktuelle Gerätegeneration dann auslaufen und abverkauft werden.
Aus diesem Grund werfen wir einen kritischen Blick auf die letzte überarbeitete Version des MacBook Pro 13 mit Sandy-Bridge-Prozessor und integrierter Intel-HD-3000-Grafik und sehen uns an, ob das MacBook Pro 13 MD313D/A ein echtes Schnäppchen sein wird.
Ein dezentes Facelift finden selbst die Größten unter den Kennern nicht. Von der Typenbezeichnung auf der Unterseite einmal abgesehen, ist das Gehäuse identisch mit dem der Vorgängermodelle.
Das aus einem Stück gefräste Aluminiumgehäuse ist dabei nicht nur eine Augenweide, sondern auch äußerst stabil. Druck auf den Displaydeckel dringt nicht bis zum Panel durch, egal wie fest man zufasst. Die Handballenauflage ist hart wie ein Brett und lässt sich ebenso wenig verformen wie eine beliebige andere Stelle des MacBook.
Das Unibody-Design macht das MacBook Pro MD313DA extrem stabil.
Nichtsdestotrotz sollte man Kontakt mit harten Gegenständen vermeiden, denn sonst entstehen unschöne Kratzer. Ein Sleeve zum Schutz des MacBook Pro beim Transport sollte man daher unbedingt einplanen.
Der Mix aus silbernem Aluminium, ein wenig schwarzem Kunststoff und Glas hat mittlerweile eine große Anhängerschaft gefunden. Selbst andere Hersteller nehmen verschiedene Design-Elemente des MacBook Pro auf und verwenden sie bei den eigenen Geräten.
Am unteren Display-Rahmen wurde das MacBook-Pro-Logo verewigt.
Die Verarbeitung des MacBook Pro 13 ist tadellos. Spaltmaße gibt es aufgrund der Unibody-Bauart nur beim Bodendeckel, der aber sehr passgenau eingearbeitet ist. Die Kanten und Verbindungsstellen der Bauteile sind stets sauber und gleichmäßig ausgeführt.
Das Apple-Logo des MacBook Pro MD313DA ist wie üblich weiß beleuchtet.
Einziger Kritikpunkt ist die scharfe Kante an der Handballenauflage, die sich nach längerer Arbeit an den Handgelenken oder bei der Trackpad-Nutzung an den Handballen unangenehm bemerkbar macht.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Apple MacBook Pro 13 MD313D/A
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Apple MacBook Pro 13 MD313D/A wurde am 18.06.2013 errechnet.