Während Asus' 15- und 16-Zoll Spielenotebooks fast immer sehr gute Gesamtergebnisse erzielten, konnten die 17 Zoll Pendants an diese Erfolge nicht anknüpfen. Vom
G70 über
G71 bis hin zum
G72 blieb eine
bessere Benotung als „gut“ aus. So waren beispielsweise die
Emissions-Werte nicht zufriedenstellend oder die Grafikperformance nur
mittelmäßig.
Aktuelle Angebote:
Asus G73JH (Amazon.de)
-
1465 Euro
Asus G73JH (notebooksbilliger.de) -
1399 Euro
Mit dem
G73JH soll sich das nun ändern. Dafür hat Asus den 17-Zoller komplett
neu entwickelt. Angefangen vom
Chassis bis hin zur
Kühlungsmethode und den verbauten Hardwarekomponenten. Der Hersteller setzt beim neuen Spieleflaggschiff auf einen
Intel Core i5 520M Prozessor (2,4 – 2,9 GHz),
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, zwei
schnelldrehende 320 GByte Festplatten und
ATIs Mobility Radeon HD5870 Grafikkarte mit
1 GByte GDDR5 Videospeicher.
Dazu soll das Asuseigene
Übertaktungstool mehr Performance aus dem Core i5 Prozessor kitzeln und das neu entwickelte Kühlsystem für
geringe Emissionen bei der Geräusch- und Wärmeentwicklung sorgen.
Preislich orientiert sich Asus an den Vorgängern. Das
G73JH-TY042V ist in unserem
Preisvergleich ab
1.399 Euro gelistet. Zum Vergleich: der Vorgänger
G72GX kostete mit P8700 Prozessor, 6 GByte DDR2 Arbeitsspeicher und GTX 260M ebenfalls 1.400 Euro.
Ausstattung ASUS G73JH-TY042V:
- 17,3 Zoll
HD+ Display (1600 x 900 Pixel)
- Intel
i5 520M Prozessor (2,4 – 2,93 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon
HD5870 (1 GByte GDDR5 VRAM)
-
2 x 320 GByte Festplatte (7.200 U/min)
-
Turbo-Drive, HDMI, Bluetooth, WLAN,
beleuchtete Tastatur,
EAX 4.0
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: ab
1.399,- Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Etwas ungewohnt verzichtet Asus beim G73 komplett auf
Hochglanzflächen. Das neue Chassis wurde dem
amerikanischen Tarnkappenbomber nachempfunden und wartet daher mit einer
grauen, gummierten Oberfläche auf. Das komplette Gehäuse ist damit überzogen. Lediglich das
silberne Asus-Logo am Deckel sticht aus den matten Flächen hervor.
Im Vergleich zu früheren 17 Zoll G-Modellen wurde auch auf
Leuchtspielereien weitestgehend verzichtet. Lediglich eine
dezent blau leuchtende Leiste unterhalb des Deckels und
gleichermaßen beleuchtete Zusatztasten sowie
Status-LEDs sorgen für Aufmerksamkeit.
Dazu suggeriert eine
aggressive Linienführung mit einem nach hinten dicker werdenden Chassis einen
kraftvollen Auftritt. Zwei wuchtige Lüfteröffnungen in der Rückseite runden das Stealth-Bomber Design ab.
Trotz des Verzichtes auf Hochglanzflächen fällt die
Optik und
Haptik des Notebooks
hochwertig aus. Die
gummierten Oberflächen sorgen nicht nur für eine
bessere Handhabung, sondern mindern ebenfalls das
Transpirieren der Hände und vermeiden
lästige Fingerabdrücke.
Durch das
16:9 Format macht das Gehäuse einen sehr
wuchtigen Eindruck, was zumindest bei der Unterseite für eine
sehr gute Stabilität sorgt. Nur bei sehr
starkem Druck ist ein
Nachgeben der Handballenauflage provozierbar. Zudem sorgt die
geringe Höhe der Auflage für eine
angenehme Schreibposition der Hände.
Mehr
Stabilität hätte dem Deckel gut getan. Bereits bei geringem Druck gibt dieser
mittig nach. Die beiden Scharniere sind
leichtgängig. Durch die
massive Unterseite lässt sich das Notebook problemlos mit
einer Hand öffnen. Allerdings fällt der
Öffnungswinkel nicht sehr großzügig aus. Groß gewachsene Nutzer können dadurch Probleme mit der Einstellung der
richtigen Arbeitsposition haben.
Die
beleuchtete Tastatur kennen die Tester bereits vom
G51 und
G60. Sie wurde
1:1 übernommen und bietet
3 Helligkeitsstufen. Damit wird das Tippen in
dunklen Räumlichkeiten deutlich erleichtert. Das
Layout entspricht, bis auf ein paar
kleine Abweichungen, weitestgehend dem Standard.
Wie bei den kleineren Brudermodellen fehlt es der Tastatur an
Stabilität. Mittig gibt sie bei
stärkeren Anschlägen deutlich nach. Die Federung vermittelt dagegen
genügend Rückmeldung und auch an dem
kurzen Abwärtshub finden die Tester gefallen. Des Weiteren sind die meisten Tasten
ausreichend groß dimensioniert. Einzig die
Pfeiltasten fallen für große Hände etwas zu klein aus. Auch hätten wir uns für ein 17-Zoll Notebook noch eine
etwas größere Tastatur gewünscht. Genügend Platz ist auf jeden Fall vorhanden.
Das
riesige Multi-Touchpad ist durch eine
Vertiefung und
glatter Oberfläche von dem Rest der Handballenauflage abgegrenzt.
Präzise und zielsicher lässt sich der Mauszeiger über den Desktop navigieren.
Bei der Nutzung der WASD-Tasten streift die Hand des Öfteren das Touchpad, was zu nervigen Fehleingaben führt. Die beiden Touchpad-Tasten sind in einer
durchgehenden Leiste untergebracht und besitzen
keinen eindeutigen Druckpunkt. Ihnen fehlt es an
Feedback.