Unser Testgerät der K-Serie von Asus zielt auf diejenigen, die mit ihrem Notebook einen Kompromiss eingehen wollen. Der 17-Zöller ist wesentlich besser zu transportieren als ein Standrechner aber nicht wirklich mobil.
Die Leistung des Entertainment Gerätes ist dank
aktuellem Intel Core-i3 Prozessor solide, aber nicht berauschend. Die Spielfähigkeit kann dem Testkandidaten nicht gänzlich abgesprochen werden, für aktuelle Games in höheren Detailstufen reicht die
ATI Radeon HD5145 jedoch nicht.
Auf dem Breitbild-Display findet sich genügend Platz – Full HD wird aber nicht geliefert. Einen fairen Kompromiss stellt auch der Preis dar: Für knapp 750 Euro erhält man den Allrounder. Unser Test zeigt, wie ausgewogen das Angebot tatsächlich ist.
Datenblatt Asus K72JK-TY001V
- Intel Core i3-335M (2,26 GHz, 3 MB shared L3-Cache)
- 4 GByte DDR3 RAM
- 500 GB S-ATA Festplatte (5400 rpm)
- ATI Mobility Radeon HD5145 (1014 MB, GDDR 3)
- 17,3 Zoll HD+ Display (1.600 x 900 Pixel / 16:9 / Glare / LED)
- 4x USB, HDMI, VGA, Multi-Kartenleser, Ethernet, 1x Audio Out, Mic In
- Akku: 48 Wh
- Preis: ca. 750 Euro
Optik und Verarbeitung
Die
Oberflächen präsentieren sich in einer Kombination aus Schwarz und Braun. Während die Handballenauflage in braun gehalten und strukturiert ist, zeigt sich der Deckel glatt - Hochglanz lackiert. Damit ist er anfällig für Fingerabdrücke, die im Bereich der Handballenauflage und des Touchpads nicht zu erwarten sind. Rings um die Tastatur ist die Oberfläche hingegen nicht strukturiert. In diesem Bereich, indem auch der Netzschalter positioniert ist, sammeln sich schnell Abdrücke.
Grundlegend ist das Asus
solide verarbeitet und kann mit einer hohen Wertigkeit überzeugen. Die Stabilität der Oberseite ist ausgesprochen gut. Im wichtigen Bereich des Handballens sind keine Verformungen zu erwarten. Leider verhält sich das bei der Tastatur anders.
Diese gibt schon beim normalen Tippen deutlich nach, was auf der linken Seite besonders stark ausgeprägt ist.
Der positive Qualitätseindruck wird weiterhin bei dem Displaydeckel beeinträchtigt. Dieser ist zu
leicht einzudrücken und kann nur mit wenig Verwindungssteifigkeit aufwarten. Fasst man den oberen Displayrand mit beiden Händen und bewegt diese in entgegengesetzter Richtung, verzieht sich der Displayrahmen mit einem hörbaren Knarren.
Die Scharniere sind ausreichend dimensioniert, lassen jedoch ein relativ langes Nachwippen des Displays zu. Zum Öffnen des Notebooks werden beide Hände benötigt, da sich das Chassis beim Öffnen hebt.