Die
Chiclet-Tastatur verfügt über einen angenehmen Tastenhub. Schnelles Schreiben ist durch die einzeln stehenden Tasten mit ausreichend Abstand und Größe problemlos möglich. Negativ fällt der
undefinierte Anschlag auf,
der durch die stark nachgebende Tastatur verstärkt wird. Ungewöhnlich: Die Pfeiltasten ragen in den Nummernblock. Das sonstige Layout zeigt keine Auffälligkeiten.
Leicht in das Gehäuse eingelassen erscheint das
Multi-Touch-Pad. Dadurch können die Grenzen klar erfühlt werden obwohl der Pad-Bereich sich in Struktur und Oberfläche nicht vom Rest der Handballenauflage abhebt.
Fingerbewegungen werden korrekt umgesetzt, die Steuerung funktioniert tadellos. Der Hersteller verzichtet auf die klassischen Randbereiche für horizontales und vertikales Scrollen.
Diese Funktionen werden ausschließlich über die bekannte Zwei-Finger Scroll Funktion gesteuert. Unklar bleibt, warum das „Smart-Pad“
keine Zoom-Gesten unterstützt (zwei Finger auseinander bzw. zueinander bewegen). Beide Tasten setzen Befehle erst bei relativ starkem Druck um, woran man sich aber schnell gewöhnt. Besonders die rechte Taste klickt verhältnismäßig laut.
Display
Für die Anzeige ist ein 17,3 Zoll großes LED-Display zuständig (Panel: LP173WD1-TLC1). Dieses löst mit 1600 x 900 Pixeln (HD+) auf. Damit steht der Einsteiger-Zielgruppe genügend Platz zur Verfügung. In höheren Preisklassen stehen häufig noch höhere Auflösungen wie FullHD zur Wahl.
Die verspiegelte Anzeige wartet mit
Leuchtwerten zwischen 188 cd/m² und 206 cd/m² auf, durchschnittlich sind es 197 cd/m². Das ist
zu wenig für ein Multimedia Gerät. Während die Werte in geschlossenen Räumen ausreichend sind, kann im Freien nur mit starken Einschränkungen gearbeitet werden. Bei Sonneneinstrahlung hat der Anwender
mit Spiegelungen zu kämpfen.
Unterdurchschnittlich ist leider auch der Kontrast von 203:1. Wie bei Glare-Panels üblich, wirkt dies subjektiv etwas besser. Leider kann das Asus auch bei der Blickwinkelstabilität nicht punkten. Diese fallen besonders bei einem großen Multimedia Gerät ins Gewicht, da zu erwarten ist, dass die Kunden nicht alleine vor dem Notebook sitzen um Filme oder Ähnliches zu schauen.
In der Horizontalen treten bereits bei einem Winkel von 35-40° Farbverfälschungen auf. Weicht der Betrachter in der Vertikalen von der idealen Situation ab, sinkt die Toleranz noch niedriger. Im Gesamten
kann die Anzeige nicht überzeugen – unterer Durchschnitt.
durchschnittl. Luminanz [cd/m²]Die Leuchtstärke ist unterdurchschnittlich
Kategorie:
Multimedia ab 17"