Das Subnotebook
Asus PL30JT ist ein enger Verwandter des
UL30 und des
U30 aus selben Hause. Fast könnte man meinen, „PL“ stünde für
Professional Lineup, denn vorrangig werden die, als Business-Notebooks deklarierten, Mobilrechner mit
mattem Monitor und
sattem Aufpreis versehen.
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Nicht so bei den 13-Zollern von Asus. Der entspiegelte Monitor findet seinen Platz und umso erfreulicher ist das
Ausbleiben des hohen Aufpreises.
Haben die Asus 13-Zoller dann noch eine Daseins-Berechtigung oder fehlt dem P30JT doch das
gewisse Etwas um auf dem Schreibtisch, in der Uni oder im Garten seine Dienste zu verrichten? Denn wer einen kleinen und leichten Rechner haben will und mehr Wert auf Mobilität als auf Leistung legt, der kann in dem PL30J den besseren Begleiter sehen als in den UL30-Modellen.
Zwar werden beide Modellreihen ausschließlich mit den
Stromspar-CPUs von Intel ausgerüstet, doch der matte Bildschirm des PL30J sorgt für
ergonomischere Einsätze in hellen Umgebungen. Die
Asus U30 haben weder einen matten Monitor, noch eine stromsparende CPU an Bord und setzen damit auf
mehr Anwendungsleistung. Dabei kann die Leistung eines Intel Core i5-520UM je nach Anwendungsprofil ausreichend sein. Das hat uns das Asus UL30JT im März 2010 gezeigt.
Das Asus PL30J verfügt zusätzlich über einen „
Turbo33“ Modus mit dem der
Prozessortakt angehoben werden kann. Wir sind gespannt, ob das den Turbo im UL30 toppen kann, schließlich wurde das UL30 mit ähnlicher Technik Namens „
TwinTurbo“ beworben und zeigte passable Leistungsschübe.
Datenblatt Asus PL30JT:
-
13,3-Zoll Display;
HD-ready (1366 x 768 Pixel);
Matt
- Intel
Core i5-520UM (1,05 – 2,47 GHz); TDP: 18 Watt
-
320 GByte Festplatte (5.400 U/min)
-
4 GByte DDR3 RAM
-
Nvidia Geforce 310M / Intel HD Graphics (Optimus)
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, Audio In / Out, FingerPrint
- W-LAN (b/g/n), Ethernet (1.000 MBit/s), Bluetooth
- 1820 Gramm
-
ab 890 Euro im
Preisvergleich
Link:
Wie funktioniert Nvidia Optimus?
Im geschlossenen Zustand sehen sich das
Asus UL30 und
PL30 zum Verwechseln ähnlich. So ist der Deckel
mattschwarz und die identischen Anschlüsse an den Seiten tun ihr Übriges dazu.
Die wenigen Unterschiede werden erst nach dem Öffnen des Deckels sichtbar. Als erstes sticht das
matte Display ins Auge, das jedoch von einem
Klavierlack tragenden Rahmen umgeben wird. Damit sind störende
Reflexionen im Sichtfenster keine Seltenheit. Auf der Arbeitsfläche haben die Oberflächen eine Änderung erfahren. Über der Tastatur zieht sich eine schwarze, silbergerahmte Leiste, die den Netzschalter mit dem „
Turbo33“-Button verbindet.
Um die Tastatur legt sich eine
bläulich gummierte Oberfläche, die haptisch an das
Asus N82 erinnert. Zur Handballenablage hin ändert sich nochmals die Materialbeschaffenheit. Hier finden wir
mattes, gebürstetes Aluminium in Schwarz, das durch ein silbernes Rechteck vom Touchpad ausgegrenzt wird. Ebenfalls neu erscheinen die Tasten des Mausersatzes. Diese sind nicht silbern wie beim UL30 sondern Schwarz und in der Mitte vom kleinen FingerPrint-Reader vereinnahmt.
In diesem Kapitel gibt es nichts Neues. Das Chassis bietet eine
gute Stabilität und auch die Handballenauflage ist gegen übermäßigen Druck gefeit. Etwas stabiler könnte das Tastaturbett gestaltet sein, genauso wie die Leiste über dem Keyboard. Größte Schwachstelle ist weiterhin der Deckel. Dieser lässt sich diagonal wie quer mit
Leichtigkeit verbiegen, was bei dauerhaftem, gröberen Mobilumgang zu Schäden am Display führen kann.