Performante Spiele-Notebooks liegen oft jenseits der
1.000 Euro Marke und viele Notebook-Interessierte möchten oder können nicht mehr Geld für mobiles Entertainment ausgeben. Schön anzusehen, dass sich in den letzten Jahren so Einiges in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis getan hat.
Effizientere und
verbesserte Fertigungsmethoden von Prozessoren und Grafikkarten sorgen für eine bessere Leistung, ohne dabei ergonomische Nachteile zu erzeugen. Bereits Ende 2009 wurde deutlich, dass schnelle mobile Rechentechnik immer bezahlbarer wird. Ein Trend, der auch
2010 anhält.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das
Asus X64JA-JX088V. Es gehört zur Asus
N61 Serie und wird unter der Bezeichnung
X64JV auch noch in anderen Ausstattungsvarianten angeboten. Das Asus
X64JA-JX088V ist dabei vom
Preis/Performance-Verhältnis die interessanteste Variante.
Der 16 Zoller, genau genommen besitzt das Notebook ein
15,75 Zoll Display, ist unter anderem mit einem Intel
Core i5 430M Prozessor (2,27 – 2,53 GHz),
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, einer ATI Mobility Radeon
HD5730 Grafikkarte und
USB 3.0 ausgestattet. Kostenpunkt: attraktive
829 Euro.
Ausstattung:
-
15,75 Zoll HD-Ready Display verspiegelt (1366 x 768 Pixel)
- Intel
Core i5 430M (2,27 – 2,53 GHz)
-
4 Gbyte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon
HD5730 (1 Gbyte DDR3 Videospeicher)
-
320 Gbyte Festplatte (5.400 U/min)
-
USB 3.0,
ExpressGate, eSATA, HDMI, WLAN
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis:
829 Euro (bspw.
Notebooksbilliger.de)
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Das Gehäuse des X64JA ist in der Redaktion kein Unbekanntes. Seit Ende 2009 kommt die
N-Serie von Asus, zu der das X64JA gehört, in einem neuen,
braunen Gewandt daher. Die Optik definiert sich im Vergleich zu früheren Multimedia-Notebooks
weniger durch Hochglanzlack.
Einzig der Deckel ist mit
schwarzem Klavierlack, indem sich ein braun
punktiertes Streifenmuster (Imprint-Finish) befindet, überzogen. Hier lassen sich Fingerabdrücke nicht vermeiden.
Die werden dagegen von der
matten,
dunkelbrauen und leicht
gummierten Oberfläche der Arbeitsumgebung absorbiert. Eine, an den Seiten und beim Netzschalter
weiß beleuchtete, silberne Leiste setzt über der Tastatur optische Akzente. Dort befinden sich auch die
Zusatztasten für ExpressGate und die Multimediasteuerung.
Die Optik von Asus’ N-Serie kommt nach wie vor gut in der Redaktion an. Der 16 Zoller macht auch in Sachen Haptik einen
hochwertigen Eindruck.
Bei der Verarbeitung gibt es nur einen negativen Punkt. Die
nachgebende Tastatur. Besonders bei härteren Anschlägen können sich
Vielschreiber daran stören. Die Größe der
freistehenden Tasten ist dagegen ausreichend und die Federung vermittelt genügend Feedback. I-Tüpfelchen wäre eine
Hintergrundbeleuchtung gewesen.
Das Chassis und die Handballenauflage besitzen eine
hohe Festigkeit. Gleiches beim Deckel. Durch eine
zusätzliche Glasscheibe vor dem eigentlichen Display wird das Panel vor Kratzern geschützt und die Scheibe erhöht die
Stabilität. Allerdings werden auch
Reflexionen verstärkt. Mehr dazu im Displayabschnitt auf
Seite 4.
Überzeugen können auch die beiden teils
schwergängigen Scharniere. Zum Öffnen benötigen Nutzer beide Hände. Bei holprigen Zugfahrten oder Ähnlichem wippt der Deckel dafür im geöffneten Zustand
nur geringfügig nach.
Der Mausersatz mit
Multi-Touch-Funktion wird durch eine Vertiefung und glatterer Oberfläche von der restlichen Handballenauflage abgegrenzt. Die Größe ist ausreichend und der Mauszeiger lässt sich
zielsicher über den Desktop navigieren.