ANGEFASST
Lenovo IdeaPad S400/S300
IFA 2012: Schlanke IdeaPads für den schmalen Geldbeutel

Mit seiner überarbeiteten S-Serie möchte Lenovo erneut preisbewusste Käufer ansprechen. Auf der IFA 2012 gab es Gelegenheit, das IdeaPad S300 mit 13,3-Zoll-Display und das S400 mit 14-Zoll-Display einem ersten Test zu unterziehen.

Bild: notebookjournal.de Die S-Serie orientiert sich an Tugenden eines Ultrabooks, erfüllt die entsprechenden Intel-Vorgaben aber nicht. Im Bild das IdeaPad S400.
Da beide Modelle über den grundlegend gleichen Aufbau und ähnliche Spezifikationen verfügen, konzentriert sich der Kurztest auf den 14-Zöller. Unterschiede zwischen den beiden Notebooks werden im Einzelnen beschrieben.
Optik und Verarbeitung Nach einer ersten Betrachtung hinterlässt das IdeaPad S400 ein gemischtes Bild. Macht das Gerät insgesamt einen soliden Eindruck, stecken doch einige Verbesserungspotentiale im Detail.
Eines davon ist die Verwindungssteifigkeit, die zwar in Ordnung geht, aber Luft nach oben lässt. Im Vergleich zu verwindungsfesten Unibody-Gehäusen muss sich das Kunststoff-Chassis des S400 deutlich geschlagen geben. Bedingt durch den kleineren Formfaktor schneidet das IdeaPad S300 beim Verwindungstest etwas besser ab.
Ein vergleichbares Bild zeigt sich an den Seitenkanten: Für die alltägliche Nutzung wird Druckbelastungen ausreichend Widerstand entgegen gebracht. Punktuellen Belastungen führen dagegen zu sichtbaren Verformungen.
Das Display des Ideapad S400 lässt Verwindungen bereits bei geringer Krafteinwirkung zu. Ebenso ist es bereits mit wenig Druck möglich, Farbverfälschungen der Anzeige zu provozieren. Wiederum schneidet der kleinere Bruder durch seinen bauformbedingten Vorteil etwas besser ab.
Anzeige Lenovo verbaut LED-Backlight-Panel, die eine magere HD-ready-Auflösung mit 1366 x 768 Bildpunkten aufweisen. Auch wenn der günstige Anschaffungspreis berücksichtigt wird, wäre besonders beim größeren 14-Zöller eine höhere Auflösung wünschenswert.
Nach subjektiver Einschätzung orientiert sich die Leuchtstärke beider Panels eher im Mittelfeld. Bestwerte oberhalb von 250 cd/m² sind nicht zu erwarten. Angesichts der verspiegelten Oberfläche kommen Einsätze in heller Arbeitsumgebung weniger in Frage.
Eingabe und Ausstattung
Fazit Im Brot-und-Butter-Segment bietet Lenovo ab Herbst zwei ordentliche, wenn auch nicht überdurchschnittlich verarbeitete Notebooks an. Bestückt mit potenten Intel Core i3- oder i5-Prozessoren, denen wahlweise die AMD Radeon 7450M zur Seite steht, reicht das Leistungsspektrum für multimediale Aufgaben.

Bild: notebookjournal.de Die S-Serie wird in den Farben "Crimson Red", "Silver Grey" und "Cotton-Candy Pink" erhältlich sein.
Interessant sind dabei die Ultrabook-ähnlichen schlanken Maße. Mit einer Bauhöhe von 21,9 mm verfehlt man zwar die Intel-Spezifikationsgrenze von 18 mm, sorgt aber dennoch für schmale Optik.
Wahlweise können die Geräte in "Crimson Red", "Silver Grey" oder "Cotton-Candy Pink" geordert werden. Zu erwerben werden die mit Windows 8 ausgelieferten IdeaPads S300 und S400 voraussichtlich ab 450 Euro sein. Derzeit gelistete Modelle setzen auf FreeDOS.
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