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TEST Lenovo IdeaPad U260 (M5922GE)
Leichtgewicht mit Lederüberzug
von Shezan Kazi am Di, 15.03.2011



Lenovo IdeaPad U260
Lenovos IdeaPads sind bekannt dafür, dass sie sich insbesondere äußerlich von den biederen ThinkPads abgrenzen. Die Leistung im Inneren kann zumindest bei der Y-Serie als high-end zertifiziert werden, das Design besticht hingegen bei allen und braucht sich vor Red-Carpet-Notebooks wie Apple und Sony nicht zu verstecken. Die Diva unter den IdeaPads ist zweifelsohne das U260. Auf den ersten Blick merkt man, dass Lenovo hiermit auf den Laufsteg will.


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von cyberport.de zur Verfügung gestellt.

IdeaPad U260: Subnotebook mit Stil
Bild: notebookjournal.de/SK
IdeaPad U260: Subnotebook mit Stil

Optisch kann dieses Subnotebook also schon trumpfen, nur wie sieht es mit der Hardware aus? Lenovo hat einen Intel Core i5-470UM verbaut, also einen low-Voltage Prozessor der mit bis zu 1,86 GHz taktet. Zusammen mit 4 GB sollte man bei alltäglichen Aufgaben (ohne 3D Grafik) also nicht gebremst werden. Viel wichtiger sind bei einem Subnotebook aber wohl die Mobilitätswerte, und gerade hier zeigen viele der sogenannten Ultraportables erhebliche Schwächen. Hoffen wir, dass das U260 trotz der schlanken Figur genügend Energiereserven für mobile Menschen mit sich bringt.

Aktuelle Angebote (15.03.2011):
Lenovo U260 - M5922GE (cyberport.de) - 999 Euro (Core i3)
Lenovo U260 - M5923GE (cyberport.de) - 799 Euro (Core i5)
Lenovo U260 - M5927GE (cyberport.de) - 999 Euro (Core i7)
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Datenblatt Lenovo IdeaPad U260 M5922GE

- Intel Core i5-470UM (1,86 GHz)
- 4 GB DDR3 RAM
- 320 GB Festplatte (5.400 rpm)
- 12,5-Zoll Display (HD-ready, 1366 x 768, matt)
- Intel HD Grafik
- 2 x USB 2.0, HDMI, VGA, Mikrofon-Kopfhörer-Kombi-Port, Webcam
- WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth, Gigabit LAN
- Windows 7 Home Premium 64 Bit

Liebe zum Detail
Das U260 kann ich ohne nachzudenken zu den 3 schönsten Laptops zählen, die ich bislang gesehen habe – neben MacBook Air (2010) und Sony Vaio VPC-X11S1 (2009). Alleine schon die metallic, bronze-ocker-farbene Oberfläche ist eine Augenweide. Diese schmückt sowohl den Displaydeckel, als auch die Unterseite, auf der sie von Lüftungsaussparungen in hyroglyphischem Muster durchbrochen wird. Die beiden Magnesiumplatten vermitteln eine sehr hochwertige Haptik und lassen diesen Ultraportabel im geschlossenen Zustand wie ein Buch aussehen – dabei ist es gerade einmal 18mm dick.

IdeaPad U260: Lederne Handballenauflage
Bild: notebookjournal.de/SK
IdeaPad U260: Lederne Handballenauflage

Aufgeklappt legt das U260 nochmal einen drauf, indem es unseren Handballen mit einer Lederauflage verwöhnt. Diese Form der Handballenauflage gab es vor ca. 3 Jahren schon einmal bei Asus (u.a. F8P, U1F, S1F), wurde seitdem aber leider nicht mehr von den Herstellern aufgegriffen. Umso mehr freut es mich, dass Lenovo den Mut hatte dieses elegante Detail neu aufzulegen.

Die Tastaturmatte sowie der Bildschirmrahmen sind aus schwarzem Hochglanzkunststoff und daher besonders anfällig für Schmutz, Staub und Fingerabdrücke. Glücklicherweise endet hier das Klavierlack-Faible, das sich trotz vieler Beschwerden überall einzuschleichen scheint.

Die verschiedenen Status-LEDs hat Lenovo ebenso wie die Lautsprecher mit einer Perforation oberhalb der Tastatur kombiniert, was das puristische Understatement dieses Designer-Notebooks sehr schön akzentuiert.

IdeaPad U260: Spiegelnder Rahmen
Bild: notebookjournal.de/SK
IdeaPad U260:
Spiegelnder Rahmen
IdeaPad U260: Verpackung
Bild: notebookjournal.de/SK
IdeaPad U260:
Verpackung
IdeaPad U260: Unterseite
Bild: notebookjournal.de/SK
IdeaPad U260:
Unterseite








Die Verarbeitung ist sehr sauber gelungen. Alle Kanten sind abgerundet und alle Gehäuseteile reihen gleichmäßig aneinander. Die verwendeten Materialien stehen nirgends über und sind exakt aneinander angepasst.

In puncto Stabilität kann das U260 trotz der leichten Bauweise dank Magnesiumlegierung gute Ergebnisse erzielen. Die Handballenauflage ist sehr hart und Druck wird lediglich auf die Gummifüße auf der Unterseite verteilt. Auch sonst findet man an der Basiseinheit keine instabilen Stellen oder knarzende Teile.

Das filigrane Display wird von den Scharnieren fest genug in Position gehalten, was aber mehr an dessen geringen Abmessungen liegt, als an der Stärke der Scharniere. Letztere sind etwas klein geraten und lassen das Display nachwackeln. Das Display selbst ist nur wenig verwindungssteif und lässt sich sehr leicht verbiegen.

Insgesamt ist es Lenovo gelungen, sowohl optisch als auch verarbeitungstechnisch, aus diesem Notebook das Maximum herauszuholen. Edle Materialien, ungewöhnliche, aber gute Farbwahl und erstklassige Verarbeitungsqualität lassen das IdeaPad U260 ein klares Zeichen an die Konkurrenz setzen.




 


Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

Satz mit x...
von ThomasK am Mi, 16.03.2011 10:55 Uhr

..das war wohl nix. Display = Schrott. Keine SSD. Dann lieber
das MacBook Air 11\".

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Lenovo IdeaPad U260 (M5922GE)
befriedigend
Test vom 15.03.2011


Aktuelle Note: ausreichend  Erklärung

PRO KONTRA

Sehr leicht und kompakt
gutes Eingabegeräte
hochwertige Verarbeitung
dunkles Display
zu kurze Akkulaufzeit
Wärmeentwicklung
langsame Festplatte
kein Kartenleser



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