Mit dem A520-T.AE31G haben wir bereits das zweite Testgerät in der Redaktion seitdem sich LG auf dem deutschen Notebookmarkt zurückgemeldet hat. War das Ende Juni reviewte LG P420-N.AE21G ein mobiler Begleiter der preislichen Mittelklasse haben wir nun das derzeitige Flaggschiff im Test. Beworben als Gamer, den man aufgrund des geringen Gewichtes und schmalen Abmaßen auch unterwegs nutzen können soll, frohlockt das 15-Zoll große Notebook zudem mit 3D-Technik.
Äußerlich dezent in Aluminium verpackt, soll die Hardware aus Intel Core i7-2830Qm und die Nvidia Geforce GT 540M für den Leistungsschub sorgen. Wir sind gespannt, ob die in der Mittelklasse angesiedelte Karte genügend Reserven parat hält um Spiele auch in dreidimensionaler Ansicht darstellen zu können.
- Intel Core i7-2820QM (2,3 – 3,4 GHz)
- 15,6 Zoll Display (3D FullHD; 1920 x 1080 Pixel; Glare)
- 8 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 750 GB Festplatte (5.400 U/min.)
- Bluray-Laufwerk
- Nvidia Geforce GT 540M (2.048 MB DDR 3)
- WLAN (b / g / n); Ethernet; Bluetooth 3.0
- 3x USB 2.0; HDMI 1.4; 5 in 1 Kartenleser; Fingerprint; Audio Out
- Microsoft Windows 7 Home Premium SP 1 (64-bit)
- Akku: 74 Wh / 5.200 mAh
- Preis: ab 1.499 Euro im Preisvergleich
Optik und Verarbeitung
Freunde dezenter Gestaltung und dem Hauch Understatement werden am LG A520-T.AE31G ihre Freude haben. „Purple Black“ nennt LG das Schwarz in das sich das Notebook hüllt. Der Deckel, Handballenauflage und Tastatureinfassung sind aus gebürstetem Aluminium gefertigt und wirken hochwertig.
Ebenso in schwarz jedoch aus Kunststoff, sind die Tastatur und das Touchpad. Letzteres macht mit einer hellblau leuchtenden Lichtleiste auf sich aufmerksam. Diese pulsiert im normalen Betrieb vor sich hin und lässt einen Mehrwert nur schwerlich erkennen. Für einen Hingucker reicht es jedoch allemal.
Die Verarbeitungsqualität befindet sich auf einem hohen Niveau. Besonders positiv kann die widerstandsfähige Handballenauflage von sich reden machen. Das Aluminium lässt keinerlei Eindellungen zu. Erfreulich verwindungssteif zeigt sich auch der Deckel, zwar kann hier keine Bestnote notiert werden, da sich bei härterer Gangart durchaus Verfälschungen auf dem Display hervorrufen lassen, doch zahlreiche Kollegen der 15-Zoll-Liga schlagen sich hier schlechter. Ohne Makel ist die Stabilität der Scharniere, ein wenig mehr Feinschliff hätte dagegen der Beweglichkeit gut getan. Zum Öffnen sowie beim Einstellen des Öffnungswinkels werden beide Hände benötigt, da sich das Book anhebt. Die Gesamtstabilität des Chassis ist gut. Als schwächstes Glied in der Kette erweist sich der Bereich um das Laufwerk.
Die Seitenkante lässt sich eindrücken und an der Unterseite ist die Materialstärke recht gering, so dass auch hier Eindellungen möglich sind. Dies zeigt sich vor allem, wenn man anstelle des Bluray-Laufwerks die mitgelieferte Blende einsetzt um das Gewicht ein wenig zu reduzieren. Insgesamt ist dies alles aber nicht dramatisch und ein Stück weit bauformbedingt. Die Hardware wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Eingabe
Entgegen dem weit verbreitetem Trend Isolation-Tastaturen zu verbauen, kommt im LG eine klassische Tastatur zum Einsatz. Zugunsten des Nummernblocks fällt die Tastenreihe von „Esc“-„Strg“ etwas schmal aus, ansonsten handelt es sich um ein Standardlayout.
Stimmig zeigt sich die Kombination aus klaren Druckunkt und gedämpftem Anschlag. Allerdings kann es durch den langen Hub, gepaart mit den eng aneinander liegenden Tasten schnell zu Fehleinaben kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tasten dazu neigen, zu den Seiten abzukippen und man für fehlerfreie Eingaben immer genau die Mitte treffen muss – schnell verhaken sich die Finger. Das Tippgefühl erinnert an Acers Floating Tastatur und kann nur bedingt überzeugen.
Anders sieht das beim Multi-Gesture-Touchpad aus. Zwar ist der Navigationsbereich verhältnismäßig klein, doch ohne weiteres ausreichend. Die matte Oberfläche gibt den Fingern einerseits Halt und sorgt andererseits für den haptischen Unterschied zur Handballenauflage. Möglich sind das obligatorische Drehen von Bildern, Zoomen und der Bildlauf mit zwei Fingern.
[QUOTE]Wenn das originale Bilder seien sollten, dann schreit doch der dritte USB-Port für mich nach einem Kombi-Port mit eSata[/QUOTE]
Selbstverständlich sind das Originalbilder. Tatsächlich scheint hier der eSATA angedacht zu sein, wie bereits bemerkt wurde, doch ist dieser in diesem Fall nicht verbaut. Dies wird auch bei den aktuellen Listungen des Notebooks in den...
Sie scheinen es im Chassis geplant zu haben, im Testmodell scheint es aber widerum nicht vorhanden zu sein. Auch ist der Platz, wo die Bezeichnung "ESATA" unter dem Anschluss stehen würde wie das USB-Zeichen, leer. Komische Sache.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
LG A520-T.AE31G
"Aktuelle Note: sehr gut"
Die aktuelle Note des LG A520-T.AE31G wurde am 21.05.2013 errechnet.