Medion, bekannt für preiswerte Hardware, bietet mit dem Akoya P6625 einen 15,6-Zoller für 800 Euro an. Damit krallt sich das Multimedia-Notebook die Krone des teuersten Medion-Notebooks mit dieser Displaygröße. Bei einem genaueren Blick in das Datenblatt erklärt sich der untypisch hohe Preis für ein Medion.
So verfügt das Medion Akoya P6625 über ein Blu-ray-Laufwerk, das die Filme auf ein mattes HD-ready-Display wirft. Zudem stecken in dem Akoya zwei Grafikkarten. Die ATI Mobility Radeon HD5165 ist für gute 3D-Leistung zu gebrauchen und kann manuell abgeschaltet werden. Damit könnte der nicht allzu große Akku einige Minuten länger halten. Beim letzten Test eines Medion 15-Zoll Notebooks enttäuschte uns das dunkle Display. Ob Medion nachgebessert hat werden wir in diesem Test überprüfen.
Datenblatt Medion Akoya P6625:
- 15,6-Zoll Display HD-ready (1366 x 768 Pixel); Matt
- Intel Core i5 430M (2,27 – 2,53 GHz)
- ATI Mobility Radeon HD5165 (1 GB RAM) / Intel HD Graphics
- 4 GByte DDR3 RAM
- 500 GByte Festplatte (5.400 U/min)
- Speicherkartenleser, 3x USB 2.0, eSATA, Blu-ray Reader
- 2x Audio, HDMI, VGA, WLAN (b/g/n), LAN
- Windows 7 Home Premium 32 / 64 Bit
- Preis: ab 799 Euro (ab 14. Juni 2010)
Optik & Verarbeitung
Medion verzichtet beim Akoya P6625 auf Farben. Rundum ist das Notebook schwarz. Doch leider verzichten die Essener nicht auf Klavierlack. Unverständlicherweise sind die Handballenablage und das Touchpad mit dem glänzenden Lack verziert und speichern so Fettflecken und Fingerabdrücke. Ein Putztuch im Zubehör wäre sinnvoll gewesen. Auch der oft angefasste Deckel konnte sich nicht gegen das Auftragen des Klavierlacks wehren und zeigt somit die Fingerabdrücke vom Öffnen und Schließen. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei etwa 135° und ist somit für jede alltäglich Situation zu gebrauchen. Jedoch wackelt das Display bei Erschütterungen lange nach und erschwert bei Zugfahrten das Lesen.
Erfreulicherweise ist der Rest des Medion ergonomischer gestaltet. Zwar erinnert das matte Schwarz an die Unterseiten der meisten Notebooks, doch Fingerabdrücke bleiben hier unsichtbar. Den Freiraum zwischen Tastatur und Display füllt Medion mit einem riesigen Lautsprecher aus. Zumindest wirkt das auf den ersten Blick so. Die Öffnungen für die Lautsprecher beschränken sich dabei auf die beiden Enden links und rechts. In der Mitte sollen die gestanzten, ovalförmigen Vertiefungen wohl als Staubfänger dienen.
Die Verwindungssteifigkeit ist ordentlich und die Handballenauflage lässt sich nur schwer eindrücken. Enttäuschend ist dagegen die Festigkeit der Tastatur. Was beim Tippen weniger auffällt, offenbart sich bei stärkerem Druck auf die Tasten. Deutlich sichtbar können wir die Tastatur großflächig eindrücken, auch bei punktueller Druckausübung.
Noch gravierender sieht es beim Deckel aus. Der verhältnismäßig dicke Deckel ergibt sich jedem noch so leichtem Druck. Ergo sollte das Medion nicht ungeschützt in einem vollgepackten Rucksack transportiert werden.
Ich habe den P6625 nun seit September 2010 und war anfangs super zufrieden. Die 3D Grafik mit der HD 5165 ist subjektiv NICHT langsamer wie die HD5650. Diese Grafikkarte hat mein Kumpel in seinem Notebook. Die Performance des gesamten Laptops ist gut, jedenfalls wenn man mit der nativen Auflösung spielt.
Ich habe die Version mit dem i5 430 Prozessor und auch...
Kalti94: Die Bildschirmarbeitsplatzverordnung verbietet den Einsatz nicht entspiegelter Displays im gewerblichen Bereich. Die Arbeitnehmer sollen damit vor gesundheitlichen Schäden bewahrt werden. Das sagt doch alles.
Bei Amateuren / Home-Usern geht man davon aus, dass diese nicht lange am PC sitzen und deshalb nicht vor drohenden Augenschäden, Kopfschmerzen usw....
Kalti94: Die Bildschirmarbeitsplatzverordnung verbietet den Einsatz nicht entspiegelter Displays im gewerblichen Bereich. Die Arbeitnehmer sollen damit vor gesundheitlichen Schäden bewahrt werden. Das sagt doch alles.
Bei Amateuren / Home-Usern geht man davon aus, dass diese nicht lange am PC sitzen und deshalb nicht vor drohenden Augenschäden, Kopfschmerzen usw....
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Medion Akoya P6625-MD97443
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Medion Akoya P6625-MD97443 wurde am 21.05.2013 errechnet.