Während der
CeBit 2010 stellte Medion ein neues 17-Zoll Spielenotebook, das
Akoya X7811, vor. Die verwendete Hardware ließ aufhorchen: Intels
Core i7 720QM Prozessor und die derzeit schnellste mobile Single-GPU
ATI Mobility Radeon HD5870 sollen durchweg für hohe Frameraten in Spielen sorgen.
Richtig blass wurden einige Pressevertreter dann bei der Bekanntgabe des
Preises. Für
999,- Euro ist das Akoya X7811 ab sofort erhältlich. Ähnlich leistungsstarke Notebooks, wie das kürzlich getestete
ASUS G73, kosten 400 Euro mehr. Ein Aufpreis von satten 40 Prozent.
Info: Medion Akoya X7811 mit Core i7-820QM verfügbar
Der Preis liegt hier bei immer noch guten 1299 Euro. Auch hier könnte der Vorrat schnell aufgebraucht sein. Wer sich also ein Exemplar sichern will, sollte weiterhin zuschlagen. Inklusive Turbo-Boost erreicht der verbaute Prozessor satte 3,06 GHz.
Link: Medion Akoya X7811 für 1299 Euro (Medion.de Online-Shop)
Einfach Link klicken und in der Suchleiste oben rechts "X7811" eingeben und sparen.
Ausstattung Medion Akoya X7811:
- 17 Zoll
WSXGA+ glare Display (1680 x 1050 Pixel)
- Intel
Core i7 720QM Prozessor (1,6 – 2,8 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon
HD5870 Grafikkarte (1 Gbyte GDDR5 VRAM)
-
500 Gbyte Festplatte (5.400 U/min)
-
HDMI, eSATA, DVB-T Tuner, Fernbedienung, Bluetooth, WLAN (n-Draft)
- Windows 7 Home Premium 32 Bit +
64 Bit Recovery
- Preis:
999,- Euro (ab KW15)
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Das Gehäuse ist den Testern nicht unbekannt. Hier bedient sich Medion bei
MSI und verziert die Handballenauflage und den Deckel mit einer Oberfläche im
gebürsteten Alu-Look, wodurch ein angenehmer Kontrast zu den sonst
dunklen Flächen entsteht. Fingerabdruckallergiker werden sich nur an der schwarzen Leiste im
Hochglanzlack-Finish über der Tastatur stören.
Bei der Verarbeitung geht das X7811 Hand in Hand mit MSIs 17-Zoll Spielenotebooks der
GT-Serie. Die negativen Aspekte bleiben dem Medion nicht vorenthalten. Das gilt besonders für die
Tastatur. Sie gibt an einigen Bereichen zu leicht nach und besitzt teils
Abweichungen vom Standard-Layout. So ist die
FN-Taste links neben STRG (normalerweise umgekehrt) zu finden. Beim Tippen oder Spielen entstehen so
zwangsweise Fehleingaben. Auch sind aufgrund des numerischen Ziffernblocks
einige Tasten zu klein geraten (Return-, rechte Shift-, Raute-Taste).
Dagegen fällt der
geringe Abwärtshub der Tasten positiv auf und auch die Federung überzeugt mit
ausreichend Feedback. Eingaben über das Touchpad gehen
leicht und
präzise von der Hand. Das gilt ebenfalls für die Touchpadtasten.
Die Verwindungssteifigkeit und Stabilität gehört
nicht zu den
Stärken des Gehäuses, geht aber insgesamt noch
in Ordnung. Die Handballenauflage besitzt dagegen eine
gute Festigkeit. Erst bei übertrieben starkem Druck ist ein Nachgeben produzierbar.
Im geöffneten Zustand könnten die kleinen Scharniere noch
etwas fester angezogen sein. Da das Notebook aber weniger für den mobilen Einsatz konzipiert wurde und dieser Aspekt nur bei
holprigen Zugfahrten oder ähnlichem auffällt, ist das weniger dramatisch.