Schick oder kitschig. Die Optik des EasyNote TS13 ist wie viele Modelle aus dem Hause Packard Bell durch seine Farbgebung sehr auffällig. Für den ein oder anderen wohl auch schon zu auffällig, aber baugleiche Alternativen in Schwarz und Weiß gibt es ja auch.
Link: Weißes Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE
Die Ausstattung des EasyNote TS13HR-240GE entspricht weitestgehend dem bereits getesteten EasyNote TS44HR-205GE. Nur Arbeitsspeicher, Festplatte und Videospeicher fallen hier großzügiger aus. Weiterhin vermissen wir USB 3.0 oder eSATA Schnittstellen. Die Verarbeitung ist alles in Allem angemessen – nur entlang der Spaltmaße gibt es leichte Schwächen.
Spezifikationen Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE
- 15,6 Zoll HDready LED Display (1366x768 Pixel,
glare)
- Intel Core i5-2430M (2,4 – 3,0 GHz)
- Nvidia Geforce GT 540M (2 GB VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 8 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 640 GByte Festplatte (5.400 U/min.)
- DVD-Brenner, Cardreader, Webcam
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, 2x Audio
- GBit-Lan, WLan b/g/n
- 6 Zellen Li-Ionen Akku (4.150 mAh)
Link: mehr Details im Datenblatt
Intel Core i5-2430M und Nvidia Geforce GT 540M liefert eine stolze 2D- wie auch 3D-Leistung. In guten 677 Sekunden schließt die CPU mit dem POV-Ray Benchmark ab. Der PassMark Performance Test vergibt dem System zudem respektable 1.371 Punkte.
Povray 3.6 (CPU) [Sekunden]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Die ordentliche Spieleleistung wird im Aquamark 03 mit 129.424 Punkten und im 3DMark06 mit 8.588 Punkten widergespiegelt.
Aquamark 03 [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"0
40.000
80.000
120.000
198.080
Futuremark 3DMark 2006 [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
In der Praxis bedeutet dies mit 39 FPS spielbare Frameraten in World in Conflict bei hohem Detailgrad. Mit mittleren Details erhöht sich die Bildwiederholrate schließlich auf flüssige 75 FPS.
World in Conflict (1024x768, hoch) [FPS]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Die Festplatte aus dem Hause Western Digital dreht mit 5.400 U/min. und fasst 640 GByte. Die Transferraten sind mit 84,7 MByte/s lesend und 82,1 MByte/s schreibend solide.
Die Abwärme am Chassis erreicht Rekordwerte. Bis zu 54,2 °C und sogar 56 °C messen wir unter Last an Ober- und Unterseite. Aber auch bereits im Idle-Betrieb verzeichnen wir mit 35,6 °C an der Oberseite und 37 °C an der Unterseite deutlich erhöhte Werte.
Angesichts der hohen Abwärme unter Volllast ist es kein Wunder, dass auch die Komponenten selber hohe Temperaturen mit knapp 100 °C aufweisen. Letztlich kommt der Prozessor nicht darum herum, mittels deutlichem CPU-Throttling auf 1,6 GHz zu großer Hitzeentwicklung entgegen zu treten.
Die Lautstärke der Kühlanlage ist jedoch gering. Nur 26,3 dB(A) bei gezogenem Netzstecker und gewähltem Stromsparmodus und 28,7 dB(A) im Idle-Betieb gehen von den Lüftern aus. Schließlich bei Volllast mit Netzanschluss ertönen 37,5 dB(A), die noch verhältnismäßig ruhig ausfallen. Würde der Ventilator flotter drehen, wäre er zwar lauter, aber niedrigere Kerntemperaturen könnten das Ergebnis sein.
Das Display erreicht wahrlich keine neuen Dimensionen, sondern platziert sich sogar unter dem Durchschnitt. Das liegt unter anderem an der Leuchtdichte, die lediglich 163 cd/m² beträgt.
durchschnittl. Luminanz [cd/m²]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Des Weiteren fällt das Kontrastverhältnis mit 142:1 bei maximaler Helligkeit und 154:1 bei 100 cd/m² äußerst mager aus. Während die seitlichen Blickwinkel ausreichend stabil sind, invertieren die Farben der Blickwinkel oben und unten schnell.