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KURZTEST Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE
Roter Baron
von Maximilian Jopp am Di, 03.01.2012



Testbericht / Fazit
Schick oder kitschig. Die Optik des EasyNote TS13 ist wie viele Modelle aus dem Hause Packard Bell durch seine Farbgebung sehr auffällig. Für den ein oder anderen wohl auch schon zu auffällig, aber baugleiche Alternativen in Schwarz und Weiß gibt es ja auch.

Link: Weißes Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE


Die Ausstattung des EasyNote TS13HR-240GE entspricht weitestgehend dem bereits getesteten EasyNote TS44HR-205GE. Nur Arbeitsspeicher, Festplatte und Videospeicher fallen hier großzügiger aus. Weiterhin vermissen wir USB 3.0 oder eSATA Schnittstellen. Die Verarbeitung ist alles in Allem angemessen – nur entlang der Spaltmaße gibt es leichte Schwächen.


Bild: notebookjournal.de/as
leichte Verarbeitungspatzer

Spezifikationen Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE
- 15,6 Zoll HDready LED Display (1366x768 Pixel, glare)
- Intel Core i5-2430M (2,4 – 3,0 GHz)
- Nvidia Geforce GT 540M (2 GB VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 8 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 640 GByte Festplatte (5.400 U/min.)
- DVD-Brenner, Cardreader, Webcam
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, 2x Audio
- GBit-Lan, WLan b/g/n
- 6 Zellen Li-Ionen Akku (4.150 mAh)

Link: mehr Details im Datenblatt


Intel Core i5-2430M und Nvidia Geforce GT 540M liefert eine stolze 2D- wie auch 3D-Leistung. In guten 677 Sekunden schließt die CPU mit dem POV-Ray Benchmark ab. Der PassMark Performance Test vergibt dem System zudem respektable 1.371 Punkte.
Povray 3.6 (CPU) [Sekunden]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
400
800
1.200
1.600
2.322

Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
400
800
1.200
1.600
2.473

Die ordentliche Spieleleistung wird im Aquamark 03 mit 129.424 Punkten und im 3DMark06 mit 8.588 Punkten widergespiegelt.
Aquamark 03 [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
40.000
80.000
120.000
198.080

Futuremark 3DMark 2006 [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
4.000
8.000
12.000
15.900

In der Praxis bedeutet dies mit 39 FPS spielbare Frameraten in World in Conflict bei hohem Detailgrad. Mit mittleren Details erhöht sich die Bildwiederholrate schließlich auf flüssige 75 FPS.

Die Festplatte aus dem Hause Western Digital dreht mit 5.400 U/min. und fasst 640 GByte. Die Transferraten sind mit 84,7 MByte/s lesend und 82,1 MByte/s schreibend solide.


Bild: notebookjournal.de/as
Oberseite / Eingabegeräte

Bild: notebookjournal.de/as
Lautsprecherleiste

Bild: notebookjournal.de/as
Einschalter / Scharnier

Die Abwärme am Chassis erreicht Rekordwerte. Bis zu 54,2 °C und sogar 56 °C messen wir unter Last an Ober- und Unterseite. Aber auch bereits im Idle-Betrieb verzeichnen wir mit 35,6 °C an der Oberseite und 37 °C an der Unterseite deutlich erhöhte Werte.


Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Idle Oberseite


Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Idle Unterseite

Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Last Oberseite

Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Last Unterseite

Angesichts der hohen Abwärme unter Volllast ist es kein Wunder, dass auch die Komponenten selber hohe Temperaturen mit knapp 100 °C aufweisen. Letztlich kommt der Prozessor nicht darum herum, mittels deutlichem CPU-Throttling auf 1,6 GHz zu großer Hitzeentwicklung entgegen zu treten.


Bild: notebookjournal.de/as
Stresstest mit CPU-Throttling

Die Lautstärke der Kühlanlage ist jedoch gering. Nur 26,3 dB(A) bei gezogenem Netzstecker und gewähltem Stromsparmodus und 28,7 dB(A) im Idle-Betieb gehen von den Lüftern aus. Schließlich bei Volllast mit Netzanschluss ertönen 37,5 dB(A), die noch verhältnismäßig ruhig ausfallen. Würde der Ventilator flotter drehen, wäre er zwar lauter, aber niedrigere Kerntemperaturen könnten das Ergebnis sein.


Das Display erreicht wahrlich keine neuen Dimensionen, sondern platziert sich sogar unter dem Durchschnitt. Das liegt unter anderem an der Leuchtdichte, die lediglich 163 cd/m² beträgt.


durchschnittl. Luminanz [cd/m²]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
80
160
240
380

Des Weiteren fällt das Kontrastverhältnis mit 142:1 bei maximaler Helligkeit und 154:1 bei 100 cd/m² äußerst mager aus. Während die seitlichen Blickwinkel ausreichend stabil sind, invertieren die Farben der Blickwinkel oben und unten schnell.

Fazit
Letztlich ist es eine Frage des Geschmacks, welche Farbe es sein darf. Ansonsten macht das Gerät alles gleich gut, aber auch im gleichen Maße schlecht, wie das EasyNote TS44.

Aktuelle Angebote (03.01.2012):
PB EasyNote TS13HR-240GE (getgoods.de) - 589 Euro
PB EasyNote TS13HR-240GE (computeruniverse.net) - 599 Euro
PB EasyNote TS13HR-230GE (redcoon.de) - 559 Euro
PB EasyNote TS13HR-147GE (cyberport.de) - 559 Euro


Identisch verhält sich die Mobilität. Nicht nur ein gleiches Gewicht, sondern auch ein ebenso stark spiegelndes Display und gar gleich gute Akkulaufzeiten treffen wir beim EasyNote TS13HR-240GE an. 317 Minuten (5:17 h) und 161 Minuten (2:41 h) ermöglicht der Akku im Leerlauf- bzw. Lastbetrieb.


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von getgoods.de zur Verfügung gestellt.


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Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE
gut
Test vom 03.01.2012


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

gute 2D- / 3D-Leistung
gute große Eingabegeräte
ruhige Geräuschkulisse
leichte Lackierungsmängel
enorme Abwärme
CPU-Throttling
Display



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Marktpreis


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ab 540 €

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0180 / 5258189 (Euro 0,12/Min)

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