Zu Deutsch: "Der Welt dünnstes und kompaktestes Notebook", so betitelte Samsung auf der CES 2012 in Las Vegas das neue Serie 9-Ultrabook.
Mit nur 12,9 Millimeter Dicke (ohne Standfüße beim 13,3-Zoll-Modell) und nur 1,19 Kilogramm könnte das auch hinkommen, wäre da nicht noch
Acers Aspire S5 - auf das Test-Foto-Finish freuen wir uns schon jetzt.
Doch nun zum Samsung Serie 9. Die bloßen Daten machen schon Lust auf mehr: Ein mattes Alu-Finish auf dem Duraluminium-Gehäuse, ein knackscharfes, mattes HD+-Display mit 13,3 Zoll und 1600 x 900 Pixeln, das es dank SuperBright Plus-Technologie auf 400 Candela Luminanz schaffen soll, USB 3.0, HDMI, SD-Kartenleser - alles an Bord.
Die Scharnierkonstruktion wurde im Vergleich zum
Vorgänger 900X3A wesentlich eleganter gelöst, an der Seite verstecken sich die Anschlüsse nun nicht mehr und sind somit auch blind halbwegs erfühlbar. Der Boot-Vorgang soll in 9,8 Sekunden aus dem Deep Sleep von statten gehen, in nur 1,4 Sekunden aus dem Stand-By. Angeboten werden SSDs mit 128 oder 256 Gigabyte, aktuelle Intel Core i-5- oder i7-Prozessoren treiben die Flunder an.
Beeindruckend: Trotz der Dünne blieb das Chassis unten sehr kühl - und es lief vorher schon einen halben Messetag.
Die Verarbeitungsqualität und die Verwindungssteifigkeit sind schon jetzt sehr gut, das Display gibt kaum nach und der Body erst recht nicht. Die schon im Vorgänger gelobte Tastatur wurde augenscheinlich unverändert übernommen und ist nach wie vor gut.
Angeboten wurde nicht nur die 13,3-Zoll-Version, auch in 15-Zoll mit einem schmalen 14-Zoll-Notebookbody wird die Serie 9 kommen. Die wird dann angeblich 14,9 Millimeter dünn und 1,49 Kilogramm leicht sein. Die schon genannten technischen Werte waren gleich. Auch hier wird ein "SuperBright Plus"-Screen mit 400 cd/m² verbaut, der Akku soll bis zu sieben Stunden durchhalten.
Preise wurden uns noch nicht genannt, wir gehen aber von mindestens 1.400 Euro für das 13-Zoll-Modell aus.
Eine limitierte Sonderedition der aktuellen 900-Serie in Pink mit Strass-Steinchen auf dem Display-Deckel wurde auch gezeigt, ob die es über den großen Teich schaffen wird, konnte uns allerdings noch Niemand bestätigen.