Kleine Sony Vaio Notebooks sind spätestens, seitdem Daniel Craig als James Bond über die Leinwand huschte, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Z- und X-Serie stehen nicht nur für gelungenes Design, sondern vor allem für ihre hohen Preise. Unser heutiges Testgerät bewegt sich zwischen Subnotebook und Netbook. Das Sony Vaio VPC-YB1S1E/S hat eine Bildschirmdiagonale von
11,6-Zoll und auch sonst
handtaschentaugliche Abmessungen.

Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von cyberport.de zur Verfügung gestellt.
Abstriche muss man gegenüber vollwertigen Subnotebooks natürlich machen, hier bei der Anwendungsleistung, was mir im Falle eines kleinen, portablen Notebooks weitaus lieber ist als Einbußen bei Verarbeitung und Mobilität. Die
Doppelkern AMD-CPU sollte dennoch über ausreichend Leistungsreserven für alle Arbeiten on-the-go verfügen und insbesondere die AMD Radeon HD 6310 wird hoffentlich trotz shared memory mehr leisten als ein Intel GMA Grafikchip. Ob dem auch so ist, werde ich mir jetzt mal genauer ansehen.
Aktuelle Angebote (14.03.2011):
Sony Vaio VPC-YB1S1E (hoh.de) -
489 Euro
Sony Vaio VPC-YB1S1E (cyberport.de) -
489 Euro
Sony Vaio VPC-YB1S1E (amazon.de) -
498 Euro
Sony Vaio VPC-YB1S1E (notebooksbilliger.de) -
499 Euro
Datenblatt Sony Vaio VPC-YB1S1E/S
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AMD E-Series APU E-350 (2 x 1,6 GHz)
- 2 GB DDR3 RAM
- 320 GB Festplatte (5.400 rpm)
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11,6-Zoll Display (HD-Ready, 1366 x 768, glare)
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AMD Radeon HD 6310
- 3 x USB 2.0, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss, VGA,
HDMI, Kartenleser, Webcam
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WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth, Gigabit Ethernet
- Windows 7 Home Premium 32 bit
Ganz Sony-typisch wird am Drehpunkt des Displayscharniers die rechte Seite mit einem
leuchtend grünen Power-Knopf geziert. Auf der linken Seite befindet sich an der gleichen Stelle der Stromanschluss. Ein Design-Konzept, das andere Hersteller mittlerweile auch adaptiert haben. Bei vollständig geladenem Akku leuchtet der Powerknopf Grün, während des Ladens blinkt dieser Orange.
Auf dem silbernen Displaydeckel befindet sich mittig das
chromierte, geschwungene VAIO Logo. Der
Deckel lässt sich leicht verbiegen und bei mittlerem Druck gibt es schnell Flüssigkristallpfützen auf dem Panel. Auch die
Scharniere würden mehr Festigkeit gut vertragen, denn ein Nachwippen ist beim Öffnen unvermeidbar.
Das Silber des Displaydeckels findet man am auf der gesamten Oberfläche. Nur die Unterseite der Basiseinheit ist aus mattem schwarzen Kunststoff. Schön ist, dass Sony bei fast allen Notebooks
auf hochglänzende Oberflächen verzichtet und so auch bei diesem Gerät. Die plumpe Schlichtheit wirkt dennoch
sehr elegant, was auch an der akzentuierten Handballenauflage liegt - diese ist mit hunderten kleiner Quadrate versehen, was zu einer guten Haptik führt.
Leider ist die
Handballenauflage sehr schmal und ich frage mich, warum Sony die Tastatur nicht ein wenig näher an das Display platziert hat – Platz wäre dort zu Genüge.
Die
Basiseinheit ist wesentlich stabiler als das Display und die einzigen Stellen, die sich eindrücken lassen sind die Mitte der Gehäuseunterseite und die der Tastatur. Die Handballenauflage ist sehr hart, genauso wie man sie am Liebsten sieht. Komischerweise will mein Testgerät nicht gerade auf dem Tisch stehen. Dort wo andere Geräte mit allen Füßen aufliegen,
schwebt der rechte vordere Fuß des Sony frei in der Luft, was dazu führt, dass es ständig hin- und herwippt, wenn ich meine Hand auf dem Palmrest bewege.
Abgesehen von diesem Missgeschick ist die Verarbeitung jedoch auf dem von Sony gewohnt
hohen Niveau und rein äußerlich entsteht keinesfalls der Eindruck eines Budget-Notebooks.