Die Toshiba Qosmio-Serie fällt durch einen prägnanten Farbkontrast und ein üppiges Soundsystem von Harman Kardon auf. Mit einem großen 3D-Display, starkem Prozessor und ordentlicher Grafikkarte sowie großem Speicherplatz kann es in den eigenen vier Wänden den stationären PC ersetzen.
Mit der Verarbeitungsqualität der Toshiba Barebones ist es nicht besonders gut bestellt. Der Displaydeckel lässt sich deutlich verwinden und die Oberseite der Base-Unit gibt bei leichtem Druck sichtbar nach. Begleitet wird das Ganze zudem von einem Knarzen. Vereinzelt sind deutliche Abweichungen der Spaltmaße zu erkennen.
Eingabegeräte
Das Tastaturbett ist äußerst instabil, die Bedienung fühlt sich schwammig an und produziert einen hohlen Klang. Das Touchpad war nahezu unbrauchbar. Regelmäßig wechselte es in eine Art „Schlafmodus“, aus dem es erst nach nach mehrmaliger Berührung wieder erwachte. Für schnelles Navigieren scheint kein Weg an externen Peripheriegeräten vorbeizuführen.
Die Oberseite des Toshiba Qosmio X870-119 ist nicht besonders stabil.
Display
Das Full-HD-Display ist 17,3 Zoll groß und kann 3D-Effekte darstellen. Die Leuchtstärke beträgt im Schnitt helle 294 cd/m², die mit 259 cd/m² oben und 336 cd/m² unten in der Mitte ungleichmäßig verteilt ist. Bei einem komplett schwarzem Desktop macht sich das am unteren Panel-Bereich durch ein leichtes Backlight-Bleeding bemerkbar.
Der Kontrast von 1014:1 bietet knackige Bilder, der Schwarzwert von 0,29 cd/m² gibt ein dunkles Schwarz aus. Horizontal überzeugt das TN-Panel mit einer sehr hohen Blickwinkelstabilität. In der Vertikalen invertieren die Farben bereits bei leichter Abweichung vom zentralen Blickpunkt.
Die Eingabequalität der Tastatur des Toshiba Qosmio X870-119 leidet unter dem instabilen Tastaturbett.
Das Testgerät ist mit einem 3D-Panel ausgestattet, das mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz im 2D-Modus Vorteile gegenüber den üblichen 60-Hz-Displays bietet. FPS-Zahlen von über 60 werden ebenfalls umgesetzt. Vor allem in actionreichen Spielen macht sich das mit flüssigeren Bewegungen und schneller Umsetzung bemerkbar. Für die 3D-Darstellung wird auf die Nvidia 3D-Vision 2 Technik zurückgegriffen. Dabei sinkt die effektive Bildwiederholrate des Displays auf 60 Hz und mit der beigelegten Shutter-Brille sind leichte Helligkeitsverluste hinzunehmen.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Toshiba Qosmio X870-119
"Aktuelle Note: sehr gut"
Die aktuelle Note des Toshiba Qosmio X870-119 wurde am 20.05.2013 errechnet.