KURZTEST
Toshiba Satellite L755-14P
Schnörkelloses Arbeitstier

Schnörkelloses Arbeitstier Mit dem Satellite L755 14P führt Toshiba eine dank Intel Chipsatzgrafik günstigere Version der 15,6 Zoll L755-Serie im Programm, in welcher ansonsten eine Geforce 525M die Pixel zähmt. Keine Begeisterungsstürme weckt das Gerät in Sachen Ausstattung: 4 GByte RAM, 500 GByte Festplatte, Intel HD 3000 Chipsatzgrafik, DVD-Brenner, HD-Ready-Auflösung, eine 0,3-Megapixel-Webcam und unspektakuläre Anschlussmöglichkeiten platzieren das Gerät am unteren Ende des Ausstattungs-Mittelfelds. USB 3.0 sucht man hier ebenso vergebens wie Bluray oder sogar das schon vor Jahren zum Standard avancierte Gigabit-Ethernet. Dank dem schnellen 802.11n ist bei diesem Gerät Funk also kurioserweise schneller als eine Kabelverbindung. Lediglich der recht flotte Core i5 2410M mit 2,3 Ghz (bis zu 2.9 GHz mit Turbo) ist in Sachen Ausstattung ein erfreulicher Lichtblick.
Spezifikationen:
- Intel Core i5 2410M (Dualcore+HT, 3MB L3-Cache, 2.3-2.9GHz)
- Intel HD 3000 GPU (650-1200MHz)
- 4GB DDR3-1333-RAM, 2 Slots (8GB max)
- DVD-Brenner (LG GT30N)
- 15,6" Glare-Display 1366x768 Auflösung (HD-ready)
- Atheros 100 MBit Ethernet, Atheros WLAN (b/g/n), Bluetooth 3.0
- Webcam mit VGA-Auflösung (640x480) mit 5400 U/min
- 500 GByte HD (Toshiba MK5065GSXN)
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- 3x USB2, HDMI, VGA, Klinke in/out, LAN, 3-in-1 Kartenleser
- USB Sleepcharge
- Akku: 48Wh/4200mAh
- 38 x 25 x 2,8-3,7 cm
- 2,5 kg
Optik und Verarbeitung Unser Testgerät ziert auf Deckel und Handballenablage eine dezente silbergrau gemusterte Oberfläche, der Hersteller bietet das Gerät auch in braun und weiss feil. Es glänzt leider nicht nur das Display des komplett plastikverkleideten Mobilrechners, sondern auch die fingerabdruckaffine Tastatur. Handballenablage und Oberseite sind mattglänzend, Fingertappser sind auf dem Muster jedoch nahezu unsichtbar. Die Unterseite besteht aus langweiligem aufgerautem Plastik.
Das Multitouch-Trackpad setzt sich vom Rest der Handballenablage rein haptisch durch eine aufgeraute Oberfläche ab, optisch verschmilzt es fast vollständig mit seiner Umgebung. Die silbernen, großen Trackpadknöpfe klicken angenehm auf der vollen Breite.
Als blickwinkelstabil erweist sich das mit durchschnittlich 201 cd/m² recht helle LED-beleuchtete und verwindungsstabile Display, das sich bis etwa 160 Grad öffnet. Die Betrachtung von oben und unten invertiert die Farben. Sehr ergonomisch fanden wir, dass sich das verschlusslose Display mit einer Hand öffnen lässt.
Das Gerät ist solide verarbeitet. Auf der etwas glatten Tastatur tippt es sich erstaunlich angenehm und leise mit gutem Druckpunkt, sie gibt beim Tippen nur unmerklich in der Mitte nach.
Im Praxistest
Etwas enttäuschend fällt der Klang der vom Hersteller beworbenen Onkyo-Stereolautsprecher aus: Bässe fehlen fast vollkommen, die Höhen klirren zwar nicht, aber viel fehlt nicht mehr zur Schmerzgrenze.
Angenehm ist die Geräuschentwicklung, ohne Last ist das Gerät mit 30 dB(A) kaum hörbar. Unter Last auf Grafikchip und CPU dreht der erfreulich schnell reagierende Lüfter zwar auf präsente 45 dB(A) auf, die Geräuschentwicklung ist aber selbst dann noch akzeptabel. Mit durchschnittlich 29 Grad im Leerlauf und 32 Grad unter Last bleibt der L755 14P auch relativ kühl, wobei sich Ober- und Unterseite nur unwesentlich unterscheiden.
Die Akkulaufzeit ist mit rund 2 Stunden unter Last und 4:37 Stunden im Leerlauf leider nur Durchschnitt. Auch der Stromverbrauch mit 52 Watt unter Last und 16,5 Watt im Leerlauf ist lediglich im Mittelfeld der 15,6-Zoll-Laptops zu verorten.
Leistung Mit 694 Sekunden absolviert der L755 14P den Povray-Test recht flott, auch 1132 Punkte im Performance-Test, 451 im Geekbench sowie 15 Sekunden auf allen Kernen im Cinebench 9.5 können sich sehen lassen. In Sachen Grafik sieht es dank Intel Chipsatzgrafik erwartungsgemäß mager aus: Mehr als 3626 Punkte beim 3DMark 06 und 47533 Punkte beim Aquamark 03 sind nicht drin. Mit rund 70 MByte/s ist die Festplatte akzeptabel schnell.
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]Performance Test (Pass Mark Rating) Kategorie: Office
Fazit Das Satellite L755 14P ist ein guter, solider Arbeiter, aber auch kaum mehr. Die CPU ist ordentlich schnell , Display und Verarbeitung gut und die Tastatur angenehm. Die sonstige Ausstattung lässt jedoch zu wünschen übrig, Abzüge gibt es auch für den wenig überzeugenden Sound. Der Preis von rund 700 Euro ist für die gebotene Ausstattung zu hoch: Das Asus X53-SX107V ist leiser, hält länger durch und bietet eine nahezu identische Konfiguration schon ab 514 Euro -- ohne Bluetooth, aber dafür mit Gigabit-Ethernet.
Aktuelle Angebote (30.08.2011)
Toshiba Satellite L775-11 (cyberport) - 699 € (GT 525M)
Toshiba Satellite L755-113 - 579 €
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Zur Diskussion im Forum
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Kategorie: Office
Office
Toshiba Satellite L755-14P
gut
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Toshiba Satellite L755-14P
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Toshiba Satellite L755-14P wurde am 20.05.2013 errechnet.
Fragen, Anregungen, Kritik? redaktion@notebookjournal.de
PRO KONTRA
Geräuschentwicklung im Idle
Anwendungsleistung
kein Gigabit-Ethernet
Soundqualität
Hersteller-Preis
699 €
Service Hotline
01805 / 969010 (Euro 0,14/Min)
Links zum Hersteller
Homepage
Websupport
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