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ANGEFASST Gigabyte U2442N/V
Gigabyte bringt Ivy Bridge Ultrabooks
von Steffen Zierold am Mi, 07.03.2012



Ultrabooks erfreuen sich steigender Beliebtheit. Empor kletternde Verkaufszahlen haben auch Gigabyte motiviert entsprechende Modelle anzubieten. Wir konnten uns das neue Gigabyte U2442N bzw. U2442V anschauen.


Beide Geräte sind baugleich. Das „V“ am Ende der Modellbezeichnung verweist Lediglich auf den eingesetzten ULV-Prozessor. Beide CPUs stammen von Intel und gehören zur Ivy Bridge Plattform. Es wird sich um Core i5-Varainaten handeln, die genaue Bezeichnung wird uns nicht genannt. Allerdings konnten wir einen kurzen Blick riskieren: Die ULV-CPU im U2442V taktet mit 1,7 GHz. Die Wahl der Grafikkarten fällt auf die Nvidia Geforce GT 640M. In einem ersten Bench erreicht der Grafikbeschleuniger 142.000 Punkte im Aquamark 03. Via Optimus-Technologie wird alternativ die Intel HD Graphics 4000 zur Verfügung stehen.









Bei erster Betrachtung macht das Book einen gediegenen und wertigen Eindruck. Fast könnte man sich durch die glatten und schnörkellosen Oberflächen täuschen lassen und annehmen, es handele sich um ein Unibody Chassis.


Spätestens beim ersten anfassen wird allerdings klar, dass dies nicht der Fall ist. Die Verwindungssteifigkeit des Gerätes ist schlicht schlecht. Beim Anheben an einer Ecke knickt diese regelrecht ab – wir beenden den Test aus Angst vor Hardwareschäden rasch. Ein ähnliches Bild gibt der Deckel ab, Verwindungen und Druckbelastungen wird hier nur sehr wenig entgegen gesetzt. In die Reihe negativer Wertungen reiht sich schließlich die Handballenauflage ein, die Druckbelastungen bestenfalls mittelmäßig standhält. Leider überzeugt auch die beleuchtete Tastatur nur bedingt. Bei mittlerem Hub verschwimmt der Druckpunkt, zudem gibt das Eingabegerät vor allem in der Mitte recht stark nach. Insgesamt kommt es zu einem eher schwammigen Schreibgefühl.









Positiver kann über die Ausstattung gesprochen werden. Vier USB Ports an einem 14 Zoll Book sind eine Seltenheit, zumal zwei davon USB 3.0 unterstützen. Erfreulich ist weiter der vollwertige Ethernet Anschluss, HDMI und DsiplayPort. Die matte Anzeige
Zwei Luftauslässe
Bild: notebookjournal.de/sz
Zwei Luftauslässe
löst mit 1600 x 900 Pixeln auf. Das Panel ist in der Messehalle ohne Einschränkungen abzulesen – genauere Angaben können erst in einem ausführlichen Test gegeben werden. Gespannt sind wir auch auf die Kühlkonstruktion, die mit zwei Luftauslässen an der Rückseite daher kommt.

Insgesamt hinterlässt das Gigabyte U2442N/V einen durchwachsenen Eindruck. Die ansprechende optische Gestaltung im dünnen und 1,5 Kg leichten Chassis weiß zu gefallen. Leider kann das Kunststoffgehäuse bei der Stabilität nicht punkten. Verkaufsstart soll im Mai-Juni sein. Die Preise werden sich, laut Informationen am Stand, zwischen 750 und gut 900 Euro bewegen.




 


Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

AW: Gigabyte U2442N/V - Gigabyte bringt Ivy Bridge Ultrabooks
von gamba66 am Mi, 07.03.2012 18:05 Uhr

Ein weiteres nogo, der viel zu kleine Akku, selbst die
Herstellerangaben sind bei 5 Stunden Akkulaufzeit.
Bekanntermaßen ist diese Angabe meistens falsch und liegt
vermutlich eher bei 3 bis 4 Stunden. Ausserdem ist der Akku
festverschraubt, die untere Abdeckung ist wohl nur für den
Arbeitsspeicher und die Festplatte

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins



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