Ich weiß nicht warum, aber mit der Firma Dell bringe ich nach wie vor Business-Notebooks in Verbindung. Es schweben vor allem kantige, ernst dreinblickende Geräte aus der Latitude-Serie vor meinem inneren Auge. Dabei bietet der US-Hersteller seit langem eine breite Palette an Multimedia- und Consumer-Notebooks an. Die creme de la creme dieser Sparte stellt seit jeher die XPS-Reihe dar: edle Materialen, ausgefeiltes Design und kompromisslose Leistung stehen in deren Lebenslauf.
Auf der Suche nach immer neuen Superlativen haben die Dell-Ingenieure das XPS 15z aus dem Ärmel geschüttelt. Es soll zu den flachsten 15-Zoll Notebooks auf dem Markt gehören und auf den ersten Blick fällt mir tatsächlich nur Apples MacBook Pro 15 als möglicher Konkurrent ein. Hinter der schlanken Fassade verstecken sich keine Low-End Komponenten, sondern eine starke Intel Core i7-2620M und eine Geforce GT 525M, welche auch anspruchsvollen Nutzern beschwerdefrei durch den Alltag begleiten sollten.
Technische Daten Dell XPS 15z (L511z)
- 15,6-Zoll Display (1920 x 1080 Pixel, glare, Full HD)
- Intel Core i7-2620M (2,7 – 3,4 GHz)
- 8 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 750 GB Festplatte (7.200 rpm)
- Nvidia Geforce GT 525M (2 GB) + Intel HD Graphics 3000
- HDMI, Mini-Displayport, Webcam
- USB 3.0, E-SATA, Kartenleser, DVD-Brenner, beleuchtete Tastatur
- Bluetooth, WLAN (802.11 a/b/g/n), Gigabit-LAN
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Im Preisvergleich ab 1279 Euro
Optik und Verarbeitung
Das silbern eloxierte Aluminiumgehäuse schreit förmlich nach einem Vergleich mit den Unibody Geräten aus dem Hause Apple – zumindest im geschlossenen Zustand. Beim genaueren Hinsehen offenbaren sich jedoch ausreichend Alleinstellungsmerkmale, welche das XPS 15z von sämtlichen guttenberg’schen Vorwürfen entlastet.
Der sehr schmale Displaydeckel liegt beinahe schwerelos auf der Basiseinheit. Das glänzende Dell-Logo hat den Stammplatz in seiner Mitte eingenommen. Die Basiseinheit ist auf der fest verschraubten Unterseite – ohne Wartungsklappen – ebenfalls aus silbernem Aluminium. Die Oberseite, welche ebenfalls aus einem Stück besteht, ist durchgängig anthrazit und bietet Aussparungen für die silbernen Tasten. Das Innenleben dominiert die riesige Handballenauflage, welche sogar die großen Lautsprecherblenden klein erscheinen lässt. Der Rahmen des Displays ist grau und matt und somit ebenso unempfindlich gegenüber Schmutz und Kratzern wie der Rest des Gehäuses. Glanz findet man nur als Akzentuierung, etwa um das Touchpad herum oder an der Chromleiste, welches die Basiseinheit umzingelt.
Robustheit und Stabilität sind ohnehin vorbildlich. Das Metallgehäuse besitzt eine hervorragende Verwindungssteifheit. Die Handballenauflage gibt selbst unter starkem Druck nicht nach, was auf die Unterseite auch zutrifft. Obwohl der Displaydeckel so hauchdünn ist, besitzt auch dieser eine Stabilität und Steifheit, wie man Sie nur selten vorfindet. Die breiten Scharniere halten das Display nagelfest in Position und erfüllen die Verschlussfunktion einwandfrei.
Die Verarbeitung rundet den guten Eindruck ab – es gibt einfach nichts zu beanstanden. Um der Prahlerei ein Ende zu setzen, bringe ich es auf den Punkt. Design ist und bleibt Geschmackssache, aber bei Verarbeitung und Stabilität beißt die Maus keinen Faden ab: das XPS 15z ist mühelos über die Messlatte gestiegen.
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