Wer sich in seinem Bekanntenkreis umsieht, wird schnell feststellen, dass Notebooks sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen und Desktops immer seltener zu sehen sind. Laut statistischem Bundesamt hatten 2009 bereits 40 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens ein Notebook – das sind 23 Prozent mehr als 2005. Aktuellere Statistiken liegen leider nicht vor, wobei man davon ausgehen darf, dass mobile Geräte – auch wegen der kommenden Tablet-Revolution – stationären Rechnern weiterhin den Rang ablaufen werden.
Das Ganze ist auch nur wenig verwunderlich, denn schließlich genügt dem Großteil der Nutzer schon ein 15 Zoll Bildschirm und wenn das Gerät auch noch spieletauglich ist, gibt es im Elektrofachmarkt um die Ecke „Hand drauf und gut ist“. Wer den in die Jahre gekommenen, klobigen Desktop Rechner ein für alle Mal aus dem Arbeitszimmer verbannen möchte, kann sich einen sogenannten Desktop-Replacement zulegen.
Das Acer Aspire 7750G ist ein solches Gerät. Der große 17,3-Zoll Bildschirm, eine aktuelle Quadcore-CPU und Highend-Grafikkarte lehren vielen Desktops das Fürchten – dedizierte Gaming PCs müssen hier exkludiert werden. Im Grunde genommen gleichen sich viele Acer Notebooks der Aspire-Serie äußerlich, wobei die Änderungen im Detail und meist im Inneren zu finden sind.
- 17,3-Zoll Display (1600 x 900 Pixel, HD+, glare)
- Intel Core i7-2630QM (2,0 – 2,9 GHz)
- 8192 MB Arbeitsspeicher (2 Slots frei)
- 750 GB HDD (5.400 rpm) + 120 GB Intel (SSD X25-M G2)
- AMD Radeon HD 6850M (1 GB, VGA, HDMI 1.4)
- USB 3.0, BluRay-Laufwerk (lesen), HD-Webcam, Kartenleser
- WLAN (802.11 b/g/n), Gigabit-LAN, Bluetooth
- Im Preisvergleich ab 1179 Euro
Optik und Verarbeitung
Das Design des heutigen Testgeräts ist in unserer Redaktion bereits ein alter Hase. Das Aspire 5750G – also das 15-Zoll Modell – ist im Prinzip ein exakter Klon des Aspire 7750G, nur eben kleiner. Bei der Farbwahl setzt Acer auf klassische Grau- und Schwarztöne – Acer nennt das ganze „Entry Design –Volcanic Black“.
Acer Aspire 7750G: Tränenbleck-Optik auf dem Deckel
Der Displaydeckel ist mattschwarz und hat eine tränenblechartige Oberflächenstruktur. Dieses Muster kommt auch auf der Handballenauflage in verkleinerter Form zur Verwendung, allerdings in grau. Dieses strukturierte Grau umschließt die Tastatur bis hin zu der Lautsprecherleiste, die dich über die ganze Breite des Notebooks zieht. Darüber ist alles glänzend. Sowohl der Teil der Basiseinheit, als auch das Display inklusive Umrahmung.
Diese Hochglanzflächen sind echte Schmutzmagneten und obendrein sehr empfindlich gegenüber Kratzern. Wer mit dem falschen Tuch versucht Fingerabdrücke und Staub zu entfernen, vollendet die Sauberkeitsmanie schnell mit vielen haarfeinen Kratzern. Zum Glück sind die meisten Oberflächen, insbesondere in geschlossenem Zustand, unempfindlicher.
Aufgrund der größeren Abmessungen fällt die Stabilität geringer aus als bei 15-Zoll Notebooks mit ähnlichem Chassis. Während die Handballenauflage links noch ausreichend Härte aufweist – rechts lässt sich diese eindrücken - ist das bei der Tastaturmatte und der Unterseite keine Gegebenheit mehr. Denn dort lässt sich der Kunststoff eindrücken ohne große Kraft auszuüben. Der Displaydeckel ist der instabilste Teil des Notebooks. Zum einen bietet dieser unzureichenden Schutz vor Druck, welcher das Panel beschädigen könnte, und zum anderen ist er nur wenig verwindungssteif.
Die Verarbeitung gibt keine Gründe zur Beanstandung. Spaltmaße sind gleichmäßig, Tasten und andere kleinere Bauteile sitzen gerade und sicher und die Schraub- und Steckverbindungen erfüllen ihren Zweck einwandfrei.
[QUOTE]Aber daran sieht man einmal, dass nicht jeder die gleichen Anforderungen an ein Gerät stellt, und das Gerät für den "normalen" Benutzer locker ausreicht [/QUOTE]
Dem kann ich nur beipflichten ;)
Auf mich machte das Notebook immer einen guten Eindruck. Die Displayschwäche viel mir aber auch sofort auf.
danke für deinen Bericht.
Anscheinend ist ja nicht alles Kritik, auch wenn du oben schreibst, dass du bei den Punkten widersprechen müsstest^^ War für mich anfangs schwer einzuschätzen, aber als da auch drin stand, dass der Akku lange hält, wie es auch im Test steht, war mir klar, dass du das nicht klar getrennt hast.
Dennoch ein paar Bemerkungen meinerseits:
zu...
Ich bin seit einigen Tagen stolzer Besitzer dieses Gerätes mit Windows 7 Home Premium 64-bit. Einigen Aussagen hier im Produkttest muss ich widersprechen:
1. Bluetooth ist nicht eingebaut. Zumindest nicht in meiner Edition bzw. konnte ich in Erfahrung bringen, dass Acer seit ca. 2 Jahren derartige Notebook-typische Annehmlichkeiten einspart.Aber OK, das lässt sich mit...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Acer Aspire 7750G-2638G87Bnkk
"Aktuelle Note: sehr gut"
Die aktuelle Note des Acer Aspire 7750G-2638G87Bnkk wurde am 22.05.2013 errechnet.