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KURZTEST Alienware M17x R3 (HD 6970M)
Aus einer anderen Galaxie
von Robert Tischer am Do, 30.06.2011



Schon in der dritten Revision ist das Alienware M17x im Angebot. Leichte Änderungen am Design und natürlich neueste Hardwarekomponenten sind die Änderungen. Für Preise ab 1.500 Euro ist das 17-Zoll Gaming-Notebook erhältlich. Die Konfiguration des Testkandidaten orientiert sich stark am Einstieg. Ausnahmen sind die AMD Radeon HD 6970M Grafikkarte für 210 Euro, das Full HD Display für 85 Euro Aufpreis und die 250 GB SSD von Samsung, die zum Testzeitpunkt nicht konfigurierbar ist. Trotzdem sich Prozessor und RAM am Einstiegsmodell orientieren, sind hohe Leistungswerte zu erwarten.



Spezifikationen Alienware M17x R3
- 17,3“ Full HD Display (1920 x 1080 Pixel); Glare
- Intel Core i7-2630QM (2 – 2,9 GHz)
- AMD Radeon HD 6970M / Intel HD Graphics 3000
- 4 GB DDR3 RAM (1333 MHz)
- 250 GB SSD
- 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x eSATA/USB2.0, Kartenleser
- HDMI out, HDMI in, Mini DisplayPort, VGA, 4x Audio, DVD-Brenner
- 4,25 kg inkl. Akku (90 Wh)

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Auch nicht streitbar ist, dass die Alienware Notebooks mit ihrer Optik Aufmerksamkeit erregen. Glatte Flächen auf Ober- und Unterseite sowie die in das Aluminium geschnittenen Steckplätze an den Seiten stoßen wohl bei mehr Nutzern auf Gefallen als die geschwungenen Lautsprecherabdeckungen an der Front. Auch die bunte Illumination an den Alienware-Logos, dem Touchpad und der Tastatur sowie an der Front sind nicht jedermanns Geschmack –und können glücklicherweise abgeschaltet werden. Jugendliche Spieler werden hieran wohl ihre Freude haben.


Die Freude an der hohen Verarbeitungsqualität wird dafür von allen Nutzern geteilt. Das Alienware M17x ist robust wie ein Panzer und wiegt dabei fast genauso viel. Wuchtige 4,25 kg bringt das 17-Zoll Notebook auf die Waage. Das ist zwar ein dreiviertel Kilo weniger als das Dell XPS M1730 von 2007, aber immer noch viel für ein Notebook mit 17-Zoll Display. Doch für die nahezu perfekte Verarbeitung nimmt man das hohe Gewicht gerne mit. Einzige, leicht nachgebende Oberflächen sind die Tastatur und die Deckelrückseite. Doch das als Mängel zu deklarieren werden wir nicht wagen, dafür sind die ‚Nachgiebigkeiten‘ dann doch zu gering – im Vergleich zur Konkurrenz.

Trotzdem die Unterlage der Tastatur keinen brachialen Halt bietet, ist das Tippen ein Segen – Druckpunkt, Tastenabstand, Hub und Tippgeräusche sind erstklassig. Eine Hintergrundbeleuchtung ist sogar in 4 verschiedenen Farben gleichzeitig möglich, lässt sich aber nicht in der Helligkeit regeln. Auch das große Multi-Touchpad leistet sehr gute Arbeit und das verbaute Display rennt der Konkurrenz davon.

Unser Testgerät beinhaltet den Full HD Monitor für 85 Euro Aufpreis, die sich bezahlt machen: Allein wegen der höheren Pixeldichte lohnt es sich. Die Helligkeit mit 235 Candela liegt im akzeptablen Bereich. Einbußen sind vorwiegend in hellen Umgebungen hinzunehmen. Die spiegelnde Oberfläche reflektiert dann zunehmend und verdeckt die Darstellung. Sehr positiv können dem Display von LG die großen Blickwinkel, vor allem vertikal, angerechnet werden. Hilfreich, wenn sich nicht nur der Alter Ego im First-Person-Shooter wild im Kreis dreht, sondern auch der Spieler vor dem Bildschirm.

Temps unter Volllast
Bild: notebookjournal.de
Temps unter Volllast

Mit der leistungsstarken Grafikkarte AMD Radeon HD 6970M und dem schnellen Intel-Hauptprozessor sind hohe Grafikdetails in Spielen garantiert – auch mit Full HD. CPU-Throttling ist wie beim Alienware M18x kein Thema.

Call of Duty Black Ops
Bild: notebookjournal.de
Call of Duty Black
Ops


Dabei bleibt das Notebook angenehm leise. Nur unter Volllast, bei Spielen kaum der Fall, machen sich die Lüfter mit 47,7 Dezibel bemerkbar. Im Office-Betrieb sind die Ventilatoren etwas unruhig, bleiben aber mit 25,1 bis 29 Dezibel im Hintergrund. Im Akku-Betrieb ist das Kühlsystem knapp 24 Dezibel laut und kaum wahrnehmbar.


Ein Systemneustart ist für den Grafikkartenwechsel nicht von Nöten – dafür flackert der Monitor für etwa zwei Sekunden. Die AMD Radeon HD 6970M ist im laufenden Windows-Betrieb per Tastenkombination (Fn + F7) abschaltbar, was auch getan werden sollte, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Maximal sind dann knapp 6 Stunden Betriebszeit möglich. Unter Halblast verbleiben noch gut 3 Stunden. Bleibt die AMD Radeon HD 6970M aktiv verkürzt sich die Laufzeit auf 2,5 Stunden im Idle. Den Luxus einer umschaltbaren Gaming-Grafikkarte bietet nicht jedes Gaming-Notebook. Vor allem die Clevo-Modelle sind hier deutlich im Nachteil und bieten magere Akkulaufzeiten von nur 2 Stunden.

Kurzfazit
Die Alienware M17x Modelle sind zu einem Preis ab 1.500 Euro erhältlich. Das Testgerät kostet etwa 1.800 Euro und ist mit der schnellsten optionalen Grafikkarte ausgerüstet. Die AMD Radeon HD 6970M bietet ausgezeichnete Gaming-Performance und stellt die hochauflösenden und detailreichen Bilder auf dem sehr guten Full HD Display dar. Vor allem die großen vertikalen Blickwinkel wissen zu begeistern. Störend ist die stark reflektierende Oberfläche des 17,3-Zoll Monitors.

Aktuelle Angebote (30.06.2011):
Alienware M17x (dell.de) - ab 1.499 Euro
Alienware M17x (notebooksbilliger.de) - ab 1.699 Euro

Netzteil in Form einer DVD-Box
Bild: notebookjournal.de/rt
Netzteil in Form einer DVD-Box

Ansonsten leistet sich das Alienware M17x keine Schwächen. Exzellente Verarbeitung und sehr gute Eingabegeräte runden das Paket mit einem breiten Anschlussportfolio ab. Sogar eine Akkulaufzeit von 4-5 Stunden bietet das Gaming Notebook – umschaltbarer Grafikkarte sei Dank. Damit stellt das Alienware M17x in der dritten Revision das bisher beste Leistung-Laufzeit-Verhältnis unter den Gaming-Notebooks.

Kurzum: Das Alienware M17x R3 leistet sich keine Schwächen und erobert die Top10 der großen Gaming-Notebooks (Stand: 01.07.2011).


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Kommentare zum Artikel ( 14 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Alienware M17x R3 (HD 6970M) - Aus einer anderen Galaxie
von Necrosis am Do, 25.08.2011 14:44 Uhr

woher ist das ZItat? Bei solchen Aussagen würde ich meine
Argumentation nicht auf eine Aussage von irgendjemanden
stellen, der kann ja genau so viel Ahnung haben wie wir. Könnte
also auch nur Spekulation sein. Ich selbst habe von dieser
Unterscheidung seitens Nvidia noch nichts gehört, also dass
aktuelle Serien mit Optimus und ohne Optimus-Kompatibilität
gefertigt...
AW: Alienware M17x R3 (HD 6970M) - Aus einer anderen Galaxie
von meenzerbub84 am Do, 25.08.2011 14:37 Uhr

exakt, darum gibt es auch kein optimus bei den gamer-clevos
(mysn, etc...)!! dort sind auch nur vollwertige MXM grakas
verbaut!
AW: Alienware M17x R3 (HD 6970M) - Aus einer anderen Galaxie
von diNovoM am Do, 25.08.2011 13:45 Uhr

Ah, stimmt so nicht ganz (es gibt welche), aber ich bin auch
blöd, steht eh oben ^^ [QUOTE]Ein kleiner Hinweis noch: 3D
kostet nicht wirklich nur wegen 3D mehr. Wenn man die 3D Option
auswahlt, kriegt man eine [B]MXM GPU, welche NICHT mit Optimus
kompatiebel ist[/B] und fuer seich eine vollwertige GPU
darstellt. Wenn man die [B]3D Option NICHT auswaehlt, bekommt
man...

Kategorie:
Gaming ab 17"

Testergebnis
Gaming ab 17"
Alienware M17x R3 (HD 6970M)
sehr gut
Test vom 30.06.2011


Aktuelle Note: sehr gut  Erklärung

PRO KONTRA

Verarbeitung
Eingabegeräte
Anschlussvielfalt
Display: Blickwinkel
Akkulaufzeit
kein CPU-Throttling
Lieferumfang: Mauspad, Sleeve, Anleitung, Cap
Glare-Display
im Office unruhiger Lüfter
hohe Abwärme Unterseite



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