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TEST Apple Macbook Pro 13,3'' (Early 2011)
Hör mal wer da drosselt
von Stefan Trunzik am Sa, 26.02.2011



Einleitung, Verarbeitung & Anschlüsse
Erst vor wenigen Tagen kündigte Apple die neuen Modelle der Macbook Pro Familie an. Während die 15- und 17-Zoller nun mit dedizierten AMD Grafikkarten herumspielen dürfen, erfreut sich das 13,3-Zoll Subnotebook an einem Intel Sandy Bridge Dual-Core Prozessor und der darin enthaltenen Intel HD Graphics 3000 Chipsatzgrafik. Das der Intel Core i7-2620M mehr Leistung bietet als die vorher verwendeten Core 2 Duo CPUs, können wir bereits vor dem Test erahnen. Doch schafft es auch die neue Grafikeinheit die Nvidia Geforce 320M aus dem Vorgängermodell zu schlagen?


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Cyberport.de zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Angebote (26.02.2011):
Apple Macbook Pro 13" (notebooksbilliger.de) - 1379 Euro
Apple Macbook Pro 13" (hoh.de) - 1379 Euro
Apple Macbook Pro 13" (cyberport.de) - 1399 Euro
Apple Macbook Pro 13" (amazon.de) - 1449 Euro

Spezifikationen Apple Macbook Pro 13,3'' Early 2011
- 13,3-Zoll WXGA Display (1280 x 800 Pixel, glänzend)
- Intel Core i7-2620M (2,7 – 3,4 GHz)
- 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher (1333 MHz)
- 500 GB S-ATA Festplatte (5.400 rpm)
- 2x USB 2.0, Thunderbolt, Firewire, SD-Kartenleser
- WLAN 802.11 abgn, Gigabit LAN, Bluetooth
- Apple Mac OS 10.6 Snow Leopard
- ab 1429 Euro im Preisvergleich



Optik & Verarbeitung
Wer mit einer optischen Neuerung gerechnet hat, den müssen wir leider enttäuschen. Es bleibt beim bekannten Unibody Design, welches rundum aus Aluminium gefertigt ist. Bis auf die Beschichtung des beleuchteten Apple Logos und die Glasfront vor dem Bildschirm im Innenraum verwendet der Hersteller keine glänzenden Elemente. Bereits bei den Vorgängermodellen überzeugte Apple mit einer sensationellen Verarbeitung und Verwindungssteifigkeit. Diese durchweg gute Seite des Macbook Pro ist auch bei unserem 2011er Gerät wiederzufinden.


Handballenauflage, Arbeitsumgebung, Deckel sowie die Unterseite lassen wenig Verwindungen zu und geben selbst bei starkem Druck kaum nach. Dellen oder nachfedernde Elemente suchen wir vergebens. Positiv können wir auch von den Scharnieren und dem Schließmechanismus sprechen. Deckel und Base-Unit liegen ohne große Spaltmaße zusammen und werden von einem Gummirahmen rund um das Display vor Kratzern geschützt. Detaillierte Infos zum Design und der Verarbeitung findet ihr in den Testberichten aus den Jahren 2010 und 2009.

Link: Apple Macbook Pro 13,3" (2010)
Link: Apple Macbook Pro 13,3" (2009)

Ähnlich wie bei den Lenovo ThinkPads scheint Apple Gefallen an seinen Gehäusen gefunden zu haben – bereits seit 2,5 Jahren wird das so genannte Unibody Design eingesetzt und bis auf wenige Änderungen bei den Anschlüssen und beim Kühlsystem im Inneren, sind optisch keine Unterschiede zu einem Modell aus dem Jahr 2008 auszumachen.

Anschlüsse & Kommunikation
Spartanisch wie eh und je wird auch im Modell mit dem Codenamen "Early 2011" nur das Nötigste an Anschlüssen geboten. So finden wir auf der linken Seite des Apple Macbook Pro 13,3'' der Reihenfolge nach den Netzanschluss, gefolgt von Gigabit LAN (Ethernet), Firewire-800, Thunderbolt, zwei USB 2.0 Ports, SD(HC) Kartenleser und 3,5mm Klinke Kombi-Soundbuchse. Die rechte Seite wird von einem DVD-Brenner und dem Kensington Lock besetzt. Vorder- und Rückseite bleiben frei von jeglichen Anschlüssen.


Keine Angst vor dem Blitzstrahl – auch wir waren sehr überrascht diesen Anschluss zuerst an den neuen Apple Produkte zu sehen. Hält sich der Hersteller doch sonst immer bedeckt, neue Innovationen wie USB 3.0, eSATA oder gar Blu-ray in den eigenen Produkte zu verbauen. Kurz um: Thunderbolt ersetzt den bisher verwendeten Mini DisplayPort, ist aber weiterhin rückwärtskompatibel zu diesem und seinen Adaptern. Intel will mit Thunderbolt (früher Light Peak genannt) eine neue, universelle Verbindungsmöglichkeit zwischen Notebook und externen Medien bieten, die eine Bandbreite von bis zu 10 GBit/s ermöglicht. Damit tritt der Anschluss in direkte Konkurrenz mit USB 3.0 und eSATA.



Zum Testzeitpunkt befanden sich keine Massenspeicher-Medien, wie zum Beispiel externe Festplatte oder Sticks, auf dem Markt, welche eine Thunderbolt-Verbindung zulassen würden. Somit können wir keinerlei Eindrücke der neuen Technologie in diesen Testbericht einfließen lassen. Wir rechnen jedoch damit, dass erste Geräte (zu horrenden Preisen) in den nächsten Monaten erscheinen werden.

Neben diesem kurzen Exkurs in neuen Technologien, bietet das Apple Macbook Pro 13,3'' aber auch die altbewährte Kost an Kommunikationsmöglichkeiten. Zum einen steht uns die klassische Verbindung via Netzwerkkabel (max. 1.000 MBit/s) zur Verfügung, zum anderen bietet uns das Subnotebook WLAN in den Optionen 802.11 a/b/g/n an. Smartphones oder Kopfhörer können zusätzlich mit Hilfe eines integrierten Bluetooth-Moduls angeschlossen werden. Wenn eure Freunde auch mit Apple Geräten eingedeckt sind, könnt ihr außerdem die Videotelefonie FaceTime nutzen. Ähnlich wie bei Skype können somit Mac und iPhone miteinander kommunizieren.


Auf der nächsten Seite: Eingabegeräte & Leistung


 


Kommentare zum Artikel ( 110 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Apple Macbook Pro 13,3'' (Early 2011) - Hör mal wer da drosselt
von Redirion am Mo, 21.03.2011 22:55 Uhr

MacBook Pro´s werde sehr heiß, da gebe ich Dir recht - aber
das hat ja auch seinen Grund, die Wärme muss irgendwie
abgestrahlt werden, und das geht am besten über das Alu
Gehäuse.[/QUOTE] Die Wärme wird beim Macbook nicht über das
Gehäuse abgeleitet. Wäre dies der Fall, hätte Apple ein
Konvektionskühlung im Einsatz. Dafür müssten Heatpipes direkt
mit dem Gehäuse...
AW: Apple Macbook Pro 13,3'' (Early 2011) - Hör mal wer da drosselt
von upperaust am Mo, 21.03.2011 21:03 Uhr

Hi Necrosis, dein ASUS ist sicher ein tolles Notebook, und
wenn das wirklich so ist das von den vielen Schlitzen und
Lufteinlässen am Boden Deinen Notebooks keine Blockade der
Zirkulation entsteht ist das ja auch gut so, nur wozu dann die
Lufteinlässe? MacBook Pro´s werde sehr heiß, da gebe ich Dir
recht - aber das hat ja auch seinen Grund, die Wärme muss
irgendwie...
AW: Apple Macbook Pro 13,3'' (Early 2011) - Hör mal wer da drosselt
von Necrosis am Mo, 21.03.2011 00:00 Uhr

okay. Teilweise gute Argumentation. Teilweise aber auch überaus
schwer nachzuvollziehen, oder sogar eindeutig falsch. Ich
fange hinten an: Ist das MBP 13" ein Subnotebook? Meist
werden alle 13" Modelle als Subnotebook eingestuft. Denn
hierbei wird viel Wert auf Mobilität gelegt, und genau das ist
prinzipiell der einzige Grund, ein 13" Notebook zu...

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Apple Macbook Pro 13,3'' (Early 2011)
befriedigend
Test vom 26.02.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

gute Anwendungsleistung
sehr gute Verarbeitung
großes Multitouch-Trackpad
Tastatur mit freistehenden Tasten
Firewire + Thunderbolt Port
vergleichsweise kurze Akkulaufzeit
CPU-Drosselung unter Last
keine Taktänderung im Energiesparmodus
fest integrierter Akku
hoher Stromverbrauch im Office
Temperatur- & Lautstärkeentwicklung



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Marktpreis


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ab 1379 €

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1449 €

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Februar 2011