Lange Zeit war das beliebte Asus N82 aus den Regalen der Shops verschwunden. Nun ist es wieder zurück: K42JV nennt sich die – leicht abgespeckte – Variante des 14-Zoll-Notebooks, die jetzt wieder erhältlich ist. Erhalten geblieben ist ihr, der aus der deutschen Version des N82 bekannte, Intel Core i5-Prozessor, die Nvidia Geforce GT 335M inklusive Optimus-Technologie und die Altec Lansing Stereolautsprecher.
Verzichten muss der Käufer des K42JV dagegen auf Anschlüsse wie USB 3.0 oder eSATA, die eingebaute Festplatte beschränkt sich auf die klassenüblichen 5.400 Umdrehungen pro Minute und der Akku fällt mit 49 Wh auch recht klein dimensioniert aus. Wir testen, wie sich die „Next Generation“ des N82 trotz dieser Kürzungen im Praxistest schlägt.
- 14 Zoll-Display; HD-ready (1366 x 768 Pixel)
- Intel Core i5-450M (2,4 – 2,66 GHz)
- Nvidia Geforce GT 335M, Intel HD-Grafik
- Nvidia Optimus Technologie
- 500 GB SATA-Festplatte (5.400 rpm)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 3 x USB 2.0, HDMI, VGA
- 3in1 Kartenleser (SD, MMC, SDHC), Kensington-Lock
- Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth, Webcam
- Audio: Line In/Out; Altec Lansing Speaker
- DVD-RAM Super Multi Brenner (Double Layer)
- Windows 7 Home Premium 64 bit
- Gewicht: 2.200 Gramm inkl. Akku
- Abmessungen: (LxBxH): 349 x 238 x 36 mm
- Preis: ca. 800 Euro
Optik & Verarbeitung
Das K42JV zeigt sich in der von Asus gewohnten Kombination aus glänzenden und mattierten Oberflächen. Auf der Deckeloberseite findet sich neben dem hervorgehobenen Herstellerlogo wieder - die bereits vom N82 bekannte - Kombination aus schwarzem Klavierlack mit eingearbeitetem braunem Texturenmuster, wobei das Schwarz diesmal dominiert. Dies ist einerseits sicher ein besonderer Farbtupfer im schwarz-silbernen Notebook-Alltag, aber andererseits sicher auch nicht jedermanns Geschmack. Die in mattem Ton gehaltene, großflächig gummierte Arbeitsumgebung sorgt auch bei längerer Arbeit für ein angenehmes Auflagegefühl. Ein Eyecatcher hierbei wiederum - die im Kontrast zum geriffelten Umfeld schwarz glänzenden, nicht unterteilten Maustasten.
Im Gegensatz zu den hochglanzlackierten Elementen Deckeloberseite und Displayrahmen ist die Arbeitsumgebung relativ unempfindlich gegenüber Schmutz oder Fingerabdrücken. Deckel und Rahmen zeigen dagegen die typischen Hochglanzlack-Effekte: Schon nach kurzer Benutzung Fingerabdrücke, wohin man schaut. Dabei ist gerade bei der Deckeloberseite gar keine exzessive Benutzung vonnöten, es genügen beispielsweise schon wenige Transporte von Raum zu Raum, um den Deckel vor Abdrücken nur so strotzen zu lassen. Die Benutzung einer Laptoptasche ist deshalb unbedingt anzuraten, möchte man nicht mehrmals täglich zum Putztuch greifen. Positiv hingegen fällt im täglichen Betrieb auf, dass auch für die empfindlichen Stellen des Gerätes Kratzer kein Thema sind.
Der leicht nach hinten gezogene Deckel lässt sich trotz des geringen Gerätegewichts von nur 2,2 Kilogramm problemlos mit einer Hand nach hinten öffnen. Die Scharniere sind hervorragend verarbeitet und machen einen soliden Eindruck. Aber bei ruckartigem Öffnen wippt der Deckel minimal nach. Die Base-Unit präsentiert sich äußerst verwindungssteif und hält selbst größeren Attacken stand. Wie schon beim N82 beobachtet, lässt sich die Tastatur auch beim K42JV auf der rechten Seite - aufgrund der schlechten Abschirmung des DVD-Brenners - recht weit nach unten durchdrücken. Auch das Display macht keinen allzu stabilen Eindruck und lässt sich diagonal recht leicht verbiegen. Empfindlich zeigt sich vor allem die rechte Displayseite, wo schon geringer Druck zu Bildstörungen führt.
Auf der Unterseite finden sich zwei gut zugängliche und leicht zu entfernende Abdeckungen, hinter denen sich die Festplatte und der Arbeitsspeicher befinden. Hier kann also bei Bedarf ein zügiger Austausch defekter Komponenten oder eine Aufrüstung auf bis zu 8 GByte RAM vorgenommen werden.
Nun ja, man bekommt im Gegensatz zum deutschen N82 (N82JQ-VX046V) leise Lüfter, eine geringe Abwärme, Nvidia Optimus mit integrierter Intel Grafik und ein ein wenig besseres Display, das ganze für ca. 150 Euro weniger .. Refresh wäre da doch angebracht oder? Zumal doch eh fast keiner USB 3.0 und e-Sata braucht.....
Die Grafikkarte ist in mehreren Asus Notebooks und das Gehäuse scheint mir auch auf den Beispielbildern nicht komplett gleich. Außerdem hat NBJ kein Bild des Deckels gezeigt vom K42 welches auf Geizhals auch schon seit 2.7. mit einem Preis gelistet ist.
Wenn überhaupt ist es eine abgespeckte Version (kein USB 3.0 bspw.). Eine Neuauflage oder ein Refresh hätten schon...
Neuauflage ist vllt nicht ganz der korrekte Ausdruck, aber Refresh könnte man es schon nennen. Whoracle´s Argumente treffen nämlich vollkommen zu. Zum Thema Design: Sie haben eine große Ähnlichkeit:
N82:
[url]http://www.notebookjournal.de/storage/sh ow/image/image4ba3a238c5a44[/url]
K42:
[url]http://www.notebook journal.de/storage/show/image/image4cc6ea6e92ed6[/url]
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Asus K42JV-VX054V
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Asus K42JV-VX054V wurde am 21.05.2013 errechnet.