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KURZTEST Asus K53SJ - SX383V
Pink-Pong Pokalsieger
von Robert Tischer am So, 10.07.2011



IT zu Lifestyle. Auch Asus fährt schon lange in diesem Zug mit und hat Premium-Modelle wie das NX90, die Bamboo-Collection und Lamborghinis im Angebot. Diese sind aufgrund der hohen Preise weniger massentauglich. In der 600 Euro Welt reduzieren sich die Lifestyle-Features auf die Lackierung – so auch bei der Asus K53 Serie. Schon in edlem Kupfer und mit stärkerer Hardware getestet, stehen wir nun vor einem Modell in pinken Pink. Dezent ist anders, doch wie heißt es so schön; die inneren Werte zählen. Dennoch gibt es das baugleich Asus K53SJ auch in anderen Farben zum ähnlichen Preis.


Spezifikationen Asus K53SJ-SX383
- 15,6“ HD ready Display (1366 x 786 Pixel)
- Intel Core i3-2310M (2,1 GHz)
- Nvidia Geforce GT 520M / Intel HD Graphics 3000
- 500 GByte Festplatte (5.400 rpm)
- 4 GByte DDR3 RAM
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, Kartenleser
- Ethernet, WLAN (b, g, n), DVD-Brenner
- ab 594 Euro im Preisvergleich

Die auffällige Lackierung ist glücklicherweise nur am Deckel glänzend und mit Malerpinsel-Strichen versehen. Auf der Arbeitsfläche dagegen haben Fingerabdrücke keine Chance. Die matte Oberfläche auch im dezenteren Look gehalten – das gebürstete Finish ist nicht so nervös wie die geschwungenen Streifen auf dem Deckel. Dem Touchpad bleibt das Pink nicht erspart. Es fällt jedoch etwas dunkler aus. Die schwarze Tastatur ist für Asus-Verhältnisse ungewohnt fest verbaut und klappert auch nicht so laut. Auch das Touchpad bietet dem Nutzer mit Multi-Gesture-Befehlen den obligatorischen Funktionsumfang. Allerdings klicken die beiden Tasten sehr laut. Für eine Bibliothek ist so was störend, weil Aufmerksamkeit erregend. Aber das passt ja zur Farbe.


Bild: notebookjournal.de/rt
"Pinselstriche" am Deckel

Das 15-Zoll Notebook hat die typischen Stärken des taiwanesischen Herstellers im Gepäck. Die Stabilität der Basiseinheit ist hervorragend für diese Preisklasse und auch die „Ice-Cool“-Technologie arbeitet ausgezeichnet. Nach halbstündiger Auslastung von Prozessor und Grafikkarte erwärmt sich die Hardware zwar auf rund 80°C, aber davon bemerkt man kaum etwas. Die Oberflächen werden nicht wärmer als 35°C. Das ist hervorragend. Im Office-Betrieb, also bei normaler, alltäglicher Anwendung, erwärmt sich die wärmste Stelle auf knapp 32°C. Die Unterseite ist dabei sogar etwas kühler. Fast unglaublich dabei: Der Lüfter ist während des Volllast-Betriebs hörbar, aber sehr leise. Erfreulich ist auch die stufenlose Regelung. Schreckhafte Personen müssen sich nicht vor einem plötzlichen Aufdrehen des Ventilators fürchten.

Von einem Notebook, das rund 600 Euro kostet darf keine High-End Leistung erwartet werden. Das Asus K53SJ ist mit dem Intel Core i3-2310M ausgestattet. Das ist ein Prozessor aus dem aktuellen Intel-Line-up, siedelt sich aber in der Rangliste relativ weit unten an. Aber für Briefe schreiben, surfen und Multimedia-Konsum reicht die Leistung locker aus. Mit der dedizierten Nvidia Geforce GT 520M sind sogar ältere Spiele kein Problem. Für lange Akkulaufzeiten schaltet sich die Nvidia Grafikkarte automatisch ab, sobald sie nicht gefordert wird. Und das ist bei den oben genannten Anwendungsszenarien beinah immer der Fall. Maximal kann das Asus K53SJ über 6 Stunden ohne Steckdose durchhalten. Unter Halblast und mit aktiver Nvidia Grafikkarte sind noch 3 Stunden möglich.


Das Asus K53SJ leistet sich eigentlich nur drei gröbere Fehler. Erstens ist schnelles USB 3.0 nicht vertreten. Mit dem langsamen USB 2.0 Anschluss muss also ausgekommen werden. Zweitens ist die Festplatte zu langsam und drittens - das schwerwiegendste Problem: das HD ready Display ist nicht entspiegelt. Das hat den Nachteil, dass Reflexionen auf dem Monitor störend sein können. Vor allem in der Sonne ist nichts mehr vom Display zu erkennen. Auch in Räumen können Fensterplätze sowie ungünstig positionierte und helle Lampen zu Problemen führen. Wie viele andere Notebook-Displays gewährt der Asus-Monitor nur kleine Blickwinkel. Größte Schwäche ist vor allem der vertikale Bereich. Bei Abweichungen von ±15° sind starke Invertierungen auszumachen.

Kurzfazit
Mit beinah schon vorbildlichem Kühlsystem, guten Eingabegeräten, hochwertiger Verarbeitung und solider Leistung von Prozessor und Grafikkarte steht bietet das Asus K53SJ viele Vorteile. Auch die Akkulaufzeit reicht für knapp 5 Stunden aus. Einzig das Glare-Display und fehlendes USB 3.0 stehen auf der Negativliste. Das 15-Zoll Notebook ist also weniger für Gamer geeignet, dafür umso mehr für den heimischen Wohnzimmertisch. Doch da könnte noch die aufdringliche Farbe des Notebooks stören, doch die ist glücklicherweise nur optional.

Aktuelle Angebote:
Asus K53SJ-SX383V (cyberport.de) - 599 Euro (pink)
Asus K53SJ-SX382V (cyberport.de) - 599 Euro (rot)
Asus K53SJ-SX347V (amazon.de) - 658 Euro (grün)
Asus K53SJ-SX384V (amazon.de) - 648 Euro (blau)



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Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Asus K53SJ - SX383V
gut
Test vom 07.07.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Verarbeitung
Abwärme / Lüfter
Tastatur
Glare Display: Blickwinkel / Kontrast
langsame Festplatte



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