Eigentlich sind Notebooks der Asus P-Serien für den
Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen gedacht. Allerdings sind die angepriesenen Tugenden hoher Stabilität, langlebiger Gehäuse sowie langer Akkulaufzeiten für den Privatmann ebenso attraktiv. Wenn man sich die Ausstattungsmerkmale des Asus P31F-RO108X betrachtet, sind ohnehin k
aum Indizien für den Einsatz im Unternehmen zu finden. Weder Fingerprint, Dockingstation-Port noch ExpressCard-Slot gehören zu den Features. Einzig der
matte Bildschirm – und dies dürfte auch für Consumer interessant sein – verweist auf ein Business-Gerät.
Aktuelle Angebote (Stand 07.06.2011)
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Häufig legen Geschäftskunden auf guten Support und Langzeitkompatibilität mehr wert als auf den Einsatz der allerneusten Technik. Vielleicht hat sich Asus dies zu Herzen genommen, denn der P31F-RO108X kommt mit einem
inzwischen leicht angestaubten Core i3-380M-Prozessor aus der Arrandale-Reihe daher, der bereits Ende September 2010 vorgestellt worden ist.
Dementsprechend steht mit der
Intel HD-Graphics auch nicht die aktuellste Grafiklösung bereit – im Vergleich zur HD Graphics 3000 der Sandy Bridge CPUs müssen Leistungsabstriche hingenommen werden. Doch dürfte dies für die meisten Geschäftsleute von untergeordnetem Belang sein – der Test zeigt, ob der 13,3-Zöller eine Überlegung wert ist.
Datenblatt Asus P31F-RO108X
Link: weitere Details im Datenblatt
- Intel
Core i3-380M (2,53; Übertaktung bis 2,90 GHz)
-
13,3 Zoll Display (
Non-Glare; HD-Ready; 1366 x 768 Pixel)
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (5.400 U/min.)
- Intel HD Graphics
- WLAN (b / g / n); Ethernet (1.000 MBit/s); Bluetooth 3.0; UMTS
- 3x USB 2.0;
HDMI; VGA; Kartenleser; Audio Out
- Windows 7 Professionell 64 Bit
- Akku: 83 Wh/ 5800 mAh
-
Preis: ab 685 Euro im Preisvergleich
Dezent gestaltet kommt das kleine Asus daher. Die
Kombination aus Schwarz und Silber sorgt für ein qualitativ-unaufdringliches Auftreten. Während die Außenseite des
Deckels aus einer echten Aluminiumschicht besteht, handelt es sich bei der silbernen Handballenauflage um Plastik in gebürsteter Alu-Optik.
Tastatur und Display werden von schwarzem Glanzlack eingerahmt, der naturgemäß anfällig für Fettspuren und Fingerabdrücke ist. Unterhalb der ebenso glänzenden Touchpad-Tastenwippe reihen sich sechs Status-LEDs.
Bei der
Verarbeitung leistet sich das Book keine groben Schnitzer, erzielt im Gesamtbild aber auch keine Bestnote. Gut sind die Verwindungssteifigkeit des Chassis und die Stabilität der Seitenkanten, die der Handballenauflage ist sogar vorbildlich. Nur Durchschnitt ist die Steifigkeit des Deckels, der sich mittelstark verwinden lässt und bei starkem Druck auf die Rückwand Effekte auf der Anzeige zulässt. Am Mittelmaß orientieren sich auch die Scharriere, die nur ausreichend stabil sind, dafür aber das Öffnen mit einer Hand gewähren.
Besonders für Business-Geräte ist eine gute Tastatur von besonderer Wichtigkeit. Bis auf den Makel, dass die Oberfläche im mittleren Bereich etwas nachgibt, hat Asus diesen Anspruch beherzigt. Die
einzeln stehenden Tasten verfügen über einen kurzen Hub, der von einem klaren Druckpunkt gefolgt wird. Der Anschlag fällt angenehm leise aus. Insgesamt ergibt sich ein
definiertes Schreibgefühl, dessen letzter Schliff aber durch die leicht mitwippende Oberfläche verhindert wird.
Leicht vertieft nimmt das
Multi-Gesture-Touchpad Befehle entgegen, die anstandslos umgesetzt werden. Mittels zwei Fingern kann gezoomt, gescrollt und gedreht werden. Die Tastenwippe zeigt sich in silbernem Glanz – und kann um Zweifelsfall als Spiegel benutzt werden – störend sind dann allerdings die Fingerabdrücke. An der Funktion gibt es nichts auszusetzen.