Bereits im November letzten Jahres hatten wir das
Dell Latitude E6510 in unserer Redaktion und waren begeistert von der Versatilität und Leistungsfähigkeit des Business-Notebooks. Wenig verwunderlich also, dass es das Dell damals auf die Spitzenposition in seiner Klasse geschafft hat.
Aktuelle Angebote (10.05.2011):
Dell Latitude E6520 - L652050 (notebooksbilliger.de) -
1.298,90 Euro
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889 Euro (+ MwSt.)
Lenovo, HP und Apple haben in den vergangenen Monaten bereits mehrere Upgrades ihrer High-End Geräte vorgestellt, von denen wir die meisten schon für unsere Leser getestet haben. Um den Anschluss nicht zu verpassen, hat Dell das ohnehin schon starke System mit
Sandy Bridge CPU und neuer GPU aufgerüstet. In Hinsicht auf das Design hat sich Dell entschieden
mehr Kontraste und Designelemente einzusetzen und auf das elegante Understatement des Vorgängers zu verzichten.
Die
Tri-Metall Konstruktion gibt es aber nach wie vor und es ist davon auszugehen, dass für Besitzer dieses Premium-Produkts bezüglich Stabilität kein Grund zur Besorgnis besteht. Sehen wir uns an, ob Dell beim E6520 so gute Arbeit geleistet hat, wie beim E6510 und ob es das ältere Geschwisterchen vom Thron stoßen kann.

Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Notebooksbilliger zur Verfügung gestellt.
Technische Daten Dell Latitude E6520
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15,6 Zoll Display (
1600 x 900, matt)
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Intel Core i5-2410M (2,3 – 2,9 GHz)
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Nvidia Quadro NVS 4200M (512 MB) + Intel HD Graphics 3000
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (7.200 rpm)
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4x USB 2.0, e-SATA, Firewire, DVD-Brenner,
ExpressCard (34, 54mm)
- Fingerprint-Reader, Smartcard
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WLAN (802.11 b/g/n),
Gigabit-Ethernet, Bluetooth
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im Preisvergleich ab 1299 Euro
Optisch gibt es bei den neuen Latitude Modellen ein
komplettes Make-over. Der Displaydeckel wird nun von einem
silbernen Rahmen akzentuiert, welcher auch die Seiten der Basiseinheit verziert. Der Großteil des Deckels besteht jedoch aus
gebürstetem Metall, welcher Art ist jedoch nicht erkennbar – es handelt sich wahrscheinlich um Aluminium oder Magnesium. Die
Unterseite ist aus einer schwarzen Magnesiumplatte, welche als ganze entfernt werden muss, um Systemkomponenten auszutauschen.
Die
Handballenauflage ist gummiert und damit sehr rutschfest, was in der Praxis aber keine wesentlichen Vorteile bringt. Besonders
markant ist die schmale orangene Umrahmung der Tastatur, welche charakteristisch für die neuen Latitude-Modelle ist. Im Wesentlichen sind
alle verwendeten Materialien matt und sehr hochwertig, womit das Testgerät eine sehr professionelle Aura versprüht.
Die
Verarbeitung ist absolute Spitze. Zwar war bei unserem Testgerät eine der Schrauben an der Unterseite nicht richtig festgezogen, aber abgesehen von diesem kleinen Fauxpas leistet sich das Latitude E6520 keine Ausrutscher. Alle Bauteile grenzen gleichmäßig aneinander und wirken sehr hochwertig. Die
Haptik der Tri-Metall-Konstruktion ist hervorragend und erinnert stark an die Vorgängermodelle.
Wer glaubt, dass Macbooks oder ThinkPads stabil sind, sollte unbedingt einen Blick auf dieses Gerät werfen. Das Gerät
wirkt dermaßen robust, dass es beinahe schon mit den Panasonic Toughbooks gleichziehen könnte. Die Handballenauflage ist durchgehend sehr hart und lässt sich gar nicht verformen. Das gleiche gilt weitgehend für die Tastaturmatte, welche nur unter der Enter-Taste etwas nachgibt, ansonsten aber überhaupt nicht. Der Displaydeckel lässt sich minimal verbiegen,
kann das Panel aber problemlos selbst vor starkem Druck schützen.
Insgesamt wirkt das Latitude E6520
stabiler als jedes andere Business-Notebook (nicht rugged!), das ich bislang in Händen halten durfte. Vorsichtige Handhabung ist bei dem stabilen Metallgehäuse glücklicherweise nicht von Nöten.