TEST
Dell Vostro V130
Subnotebook-Konkurrenz für Apple?

Aussehen, Verarbeitung & Eingabe Neben den Precision und Latitude Modellen für große und mittelständische Unternehmen will sich Dell mit der bereits bekannten Vostro-Serie vor allem an kleine Unternehmen richten, die den Geldbeutel nicht allzu weit öffnen wollen, aber dennoch hohe Anforderungen an ein Business Notebook stellen. Bisher stand dabei die 3000er Serie im Vordergrund – als Nachfolger des alt eingesessenen Vostro V13 gesellt sich nun das Vostro V130 zum durchaus großen Portfolio an Laptops für Firmenkunden.
Aktuelle Angebote (Stand 25.01.2011)
Link: Dell Vostro V130 bei Dell.de - ab 739 Euro (UMTS)
Link: Dell Vostro V130 bei notebooksbilliger.de - 999 Euro
Link: Dell Vostro V130 bei Cyberport.de - 849 Euro
Link: Dell Vostro V130 bei Notebook.de - 859 Euro
Die Besonderheit liegt in der extrem flachen Bauweise und der Bestückung mit energiesparenden ULV-Prozessoren von Intel. Wir erwarten also einen niedrigen Stromverbrauch und eine lange Akkulaufzeit. Der Preis von 796 Euro spricht zumindest dafür.
Spezifikationen Dell Vostro V130 - 13,3-Zoll WXGA Display (HDready, 1366x768 Pixel)
- Intel Core i5-470UM (1,33 – 1,86 GHz)
- 500 GB S-ATA Festplatte (7.200 U/min)
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher (800 MHz)
- Intel HD Graphics (Chipsatz-Grafik)
- 3x USB 2.0, eSATA, VGA, HDMI, Audio In/Out, 5-in-1 Cardreader
- Gigabit LAN (Ethernet), UMTS (3G), WLAN abgn, Bluetooth 3.0
- vollwertige Tastatur / Multi-Touch Touchpad (Gesture Support)
- Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
- 6-Zellen Lithium-Ionen Akku
- unterschiedliche Modelle im Preisvergleich
Optik & Verarbeitung Optisch und verarbeitungstechnisch setzt das neue Dell Vostro V130 auf eloxiertes Aluminium. Die dünne Oxidhaut, welche über der Außenhülle des 13-Zollers liegt ist dabei für den Anwender nicht sicht- oder tastbar. Dennoch soll sie Korrosion verhindern und damit auch bei harten Witterungsbedingungen positiv auf die Haltbarkeit auswirken. Bis auf die vorderen und hinteren Seitenränder ist das komplette Gehäuse inklusive Unterseite aus diesem Material gefertigt. Bemerkenswert ist, dass Dell schon im kleinen Preisbereich von circa 511 Euro (inkl. MwSt.) eine solide Metall-Verarbeitung anbietet – das finden wir bei keinem anderen Hersteller im 13-Zoll Format.
Ebenfalls positiv anzusehen ist die geringe Bauhöhe, die dem Apple Macbook Pro deutlich Konkurrenz macht. Die voluminösen Zinkscharniere und die damit verbundene Anschlusswulst machen einen sicheren und stabilen Eindruck und können das im Alltagstest auch bestätigen. Selbst bei ruppigen Zugfahrten oder Kopfsteinpflaster-Straßen können wir mit dem Dell Vostro V130 sorglos arbeiten und müssen uns nicht auf ein ungewolltes Verstellen des Aufklappwinkels einlassen.
Die Arbeitsumgebung unseres Testgeräts ist komplett schwarz mattiert. Lediglich das Dell Logo unter dem Display-Panel und die Umrahmung des Touchpads lassen mit glänzendem Kunststoff einen Kontrast zum sonst schlicht gehaltenen Innenraum entstehen. Die Handballenauflage ist sehr stabil und lässt sich auch bei starkem Druck kaum eindellen. Anders sieht es hier bei der Tastatur aus. Vor allem im mittleren Bereich federt das Keyboard nach, was den Schreibkomfort weniger behindert, dafür aber die Lautstärke der Tastenanschläge deutlich erhöht. Trotz fehlendem DVD-Laufwerk zieht sich dieser Verarbeitungsmangel bis hin zum hinteren Gehäuserand.
Ansonsten setzt das V130 auf Understatement. Wir finden weder protzige Glossy-Effekte, noch verspielte Strukturen. Und damit kann uns Dell vor allem im Business-Bereich immer wieder überzeugen. Hinzu kommen die geringen Spaltmaße und eine – trotz nachgebender Tastatur und Deckeloberseite – gute Verarbeitungsqualität.
Eingabe Wir bereits erwähnt, kann sich die Stabilität der Tastatur und die damit verbundene Gehäuseverstärkung im Inneren nicht mit Ruhm bekleckern. Das QWERTZ-Keyboard gibt zur Mitte hin bereits bei leichtem Druck nach und sorgt dabei für einen lauten Tastenanschlag. Besseres können wir auch nicht über den Druckpunkt der Tasten vermelden – dieser wirkt schwammig und mindert den Schreibkomfort. Dafür finden wir Gefallen an dem kurzen Hub der Vostro V130 Tastatur. Sollten sich Vielschreiber für das V130 entscheiden, raten wir zu einer externen Eingabelösung.
Deutlich besser schlägt sich das gut dimensionierte Touchpad, welches links eingeschoben unter dem Keyboard sitzt. Die Oberfläche ist die Gleiche, wie wir sie auch auf der Handballenauflage vorfinden. Um die Grenzen des sensitiven Bereichs besser ausmachen zu können, ist der Mausersatz in das Gehäuse eingelassen und von einem glänzenden Kunststoffrahmen umgeben.
Das Pad unterstützt die bekannten Multitouch-Gesten, wie zum Beispiel Pinch-to-Zoom und das Zweifinger-Scrollen. Durch die fehlende Windows-Optimierung geht das zwar nicht so flüssig wie bei einem Macbook von Apple, dennoch können wir uns mit der Multi-Gesture Funktionalität anfreunden. Die dazugehörigen Touchpad-Tasten zeigen ebenfalls einen kurzen Hub und können zusätzlich mit einem leisen Klickgeräusch und einem deutlichen Druckpunkt überzeugen.
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Kommentare zum Artikel
( 4 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
Ergänzung zu meinem Kommentar Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von
HM2
am So, 30.01.2011 13:51 Uhr
Was ich noch vergessen hatte:
Zur Akkulaufzeit: Bei mir läuft der Rechner ca. 2 Stunden 50 Min. ohne Netz. Ich habe immer eine die max. Bildschirmhelligkeit eingestellt wg. meiner Augen und spare auch sonst nicht extra um eine längere Laufzeit zu erreichen. Für mich reicht das gut, aber natürlich ist der Bedarf bei jedem anders. Ich hatte vor dem Kauf schon...
AW: Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von
HM2
am So, 30.01.2011 13:39 Uhr
Seit ca. 1 Monat habe ich ein Vostro V130 mit i3- Prozessor: Leider gibt es die rote Gehäusevariante nur mit dieser Ausstattung. Allerdings reicht für mich als Privatanwenderin mit hauptsächlich Internet-Recherche, Fotobearbeitung und einfachen Office-Anwendungen dieses auch aus.
ENDLICH nach monatelanger Recherche ein 13-Zoll Subnotebook, leicht mit 1,6 kg, mit...
AW: Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von
Necrosis
am Di, 25.01.2011 23:58 Uhr
also das Asus, welches so langsam auf den Markt kommen sollte (U36) mach bis auf eine Sache ALLES besser als dieser Witz hier.
Der einzige Nachteil vom Asus: glänzendes Display.
Aber der Rest überzeugt denke ich mal alles mehr als das Dell:
-Metall: alles womit man in Berührung kommt ist aus Magnesium / Aluminium Legierung und hat eine Hammer Haptik.
-Leistung:...
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Kategorie: Subnotebooks
Subnotebooks
Dell Vostro V130
befriedigend
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Dell Vostro V130
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Dell Vostro V130 wurde am 24.05.2012 errechnet.
Fragen, Anregungen, Kritik? redaktion@notebookjournal.de
PRO KONTRA
schnelle Festplatte (lesend)
UMTS, Bluetooth 3.0, N-WLAN
Anschlussverteilung
Aluminium-Gehäuse
leichter Austausch von Komponenten
kurze Akkulaufzeit
Display Kontrast
Prozessor-Leistung
schwammiger Druckpunkt (Tastatur)
kein DVD-Laufwerk
Dell Vostro V130 im Preisvergleich
Anbieter
Marktpreis
Hersteller-Preis
796 €
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