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TEST Dell Vostro V130
Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von Stefan Trunzik am Di, 25.01.2011



Aussehen, Verarbeitung & Eingabe
Neben den Precision und Latitude Modellen für große und mittelständische Unternehmen will sich Dell mit der bereits bekannten Vostro-Serie vor allem an kleine Unternehmen richten, die den Geldbeutel nicht allzu weit öffnen wollen, aber dennoch hohe Anforderungen an ein Business Notebook stellen. Bisher stand dabei die 3000er Serie im Vordergrund – als Nachfolger des alt eingesessenen Vostro V13 gesellt sich nun das Vostro V130 zum durchaus großen Portfolio an Laptops für Firmenkunden.

Aktuelle Angebote (Stand 25.01.2011)
Link: Dell Vostro V130 bei Dell.de - ab 739 Euro (UMTS)
Link: Dell Vostro V130 bei notebooksbilliger.de - 999 Euro
Link: Dell Vostro V130 bei Cyberport.de - 849 Euro
Link: Dell Vostro V130 bei Notebook.de - 859 Euro


Die Besonderheit liegt in der extrem flachen Bauweise und der Bestückung mit energiesparenden ULV-Prozessoren von Intel. Wir erwarten also einen niedrigen Stromverbrauch und eine lange Akkulaufzeit. Der Preis von 796 Euro spricht zumindest dafür.

Spezifikationen Dell Vostro V130
- 13,3-Zoll WXGA Display (HDready, 1366x768 Pixel)
- Intel Core i5-470UM (1,33 – 1,86 GHz)
- 500 GB S-ATA Festplatte (7.200 U/min)
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher (800 MHz)
- Intel HD Graphics (Chipsatz-Grafik)
- 3x USB 2.0, eSATA, VGA, HDMI, Audio In/Out, 5-in-1 Cardreader
- Gigabit LAN (Ethernet), UMTS (3G), WLAN abgn, Bluetooth 3.0
- vollwertige Tastatur / Multi-Touch Touchpad (Gesture Support)
- Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
- 6-Zellen Lithium-Ionen Akku
- unterschiedliche Modelle im Preisvergleich

Optik & Verarbeitung
Optisch und verarbeitungstechnisch setzt das neue Dell Vostro V130 auf eloxiertes Aluminium. Die dünne Oxidhaut, welche über der Außenhülle des 13-Zollers liegt ist dabei für den Anwender nicht sicht- oder tastbar. Dennoch soll sie Korrosion verhindern und damit auch bei harten Witterungsbedingungen positiv auf die Haltbarkeit auswirken. Bis auf die vorderen und hinteren Seitenränder ist das komplette Gehäuse inklusive Unterseite aus diesem Material gefertigt. Bemerkenswert ist, dass Dell schon im kleinen Preisbereich von circa 511 Euro (inkl. MwSt.) eine solide Metall-Verarbeitung anbietet – das finden wir bei keinem anderen Hersteller im 13-Zoll Format.

Ebenfalls positiv anzusehen ist die geringe Bauhöhe, die dem Apple Macbook Pro deutlich Konkurrenz macht. Die voluminösen Zinkscharniere und die damit verbundene Anschlusswulst machen einen sicheren und stabilen Eindruck und können das im Alltagstest auch bestätigen. Selbst bei ruppigen Zugfahrten oder Kopfsteinpflaster-Straßen können wir mit dem Dell Vostro V130 sorglos arbeiten und müssen uns nicht auf ein ungewolltes Verstellen des Aufklappwinkels einlassen.

Die Arbeitsumgebung unseres Testgeräts ist komplett schwarz mattiert. Lediglich das Dell Logo unter dem Display-Panel und die Umrahmung des Touchpads lassen mit glänzendem Kunststoff einen Kontrast zum sonst schlicht gehaltenen Innenraum entstehen. Die Handballenauflage ist sehr stabil und lässt sich auch bei starkem Druck kaum eindellen. Anders sieht es hier bei der Tastatur aus. Vor allem im mittleren Bereich federt das Keyboard nach, was den Schreibkomfort weniger behindert, dafür aber die Lautstärke der Tastenanschläge deutlich erhöht. Trotz fehlendem DVD-Laufwerk zieht sich dieser Verarbeitungsmangel bis hin zum hinteren Gehäuserand.


Ansonsten setzt das V130 auf Understatement. Wir finden weder protzige Glossy-Effekte, noch verspielte Strukturen. Und damit kann uns Dell vor allem im Business-Bereich immer wieder überzeugen. Hinzu kommen die geringen Spaltmaße und eine – trotz nachgebender Tastatur und Deckeloberseite – gute Verarbeitungsqualität.

Eingabe
Wir bereits erwähnt, kann sich die Stabilität der Tastatur und die damit verbundene Gehäuseverstärkung im Inneren nicht mit Ruhm bekleckern. Das QWERTZ-Keyboard gibt zur Mitte hin bereits bei leichtem Druck nach und sorgt dabei für einen lauten Tastenanschlag. Besseres können wir auch nicht über den Druckpunkt der Tasten vermelden – dieser wirkt schwammig und mindert den Schreibkomfort. Dafür finden wir Gefallen an dem kurzen Hub der Vostro V130 Tastatur. Sollten sich Vielschreiber für das V130 entscheiden, raten wir zu einer externen Eingabelösung.

Deutlich besser schlägt sich das gut dimensionierte Touchpad, welches links eingeschoben unter dem Keyboard sitzt. Die Oberfläche ist die Gleiche, wie wir sie auch auf der Handballenauflage vorfinden. Um die Grenzen des sensitiven Bereichs besser ausmachen zu können, ist der Mausersatz in das Gehäuse eingelassen und von einem glänzenden Kunststoffrahmen umgeben.


Das Pad unterstützt die bekannten Multitouch-Gesten, wie zum Beispiel Pinch-to-Zoom und das Zweifinger-Scrollen. Durch die fehlende Windows-Optimierung geht das zwar nicht so flüssig wie bei einem Macbook von Apple, dennoch können wir uns mit der Multi-Gesture Funktionalität anfreunden. Die dazugehörigen Touchpad-Tasten zeigen ebenfalls einen kurzen Hub und können zusätzlich mit einem leisen Klickgeräusch und einem deutlichen Druckpunkt überzeugen.

Auf der nächsten Seite: Ausstattung, Anschlüsse & Leistung



 


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Kommentare zum Artikel ( 4 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

Ergänzung zu meinem Kommentar Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von HM2 am So, 30.01.2011 13:51 Uhr

Was ich noch vergessen hatte: Zur Akkulaufzeit: Bei mir
läuft der Rechner ca. 2 Stunden 50 Min. ohne Netz. Ich habe
immer eine die max. Bildschirmhelligkeit eingestellt wg. meiner
Augen und spare auch sonst nicht extra um eine längere Laufzeit
zu erreichen. Für mich reicht das gut, aber natürlich ist der
Bedarf bei jedem anders. Ich hatte vor dem Kauf schon...
AW: Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von HM2 am So, 30.01.2011 13:39 Uhr

Seit ca. 1 Monat habe ich ein Vostro V130 mit i3- Prozessor:
Leider gibt es die rote Gehäusevariante nur mit dieser
Ausstattung. Allerdings reicht für mich als Privatanwenderin
mit hauptsächlich Internet-Recherche, Fotobearbeitung und
einfachen Office-Anwendungen dieses auch aus. ENDLICH nach
monatelanger Recherche ein 13-Zoll Subnotebook, leicht mit 1,6
kg, mit...
AW: Dell Vostro V130 - Subnotebook-Konkurrenz für Apple?
von Necrosis am Di, 25.01.2011 23:58 Uhr

also das Asus, welches so langsam auf den Markt kommen sollte
(U36) mach bis auf eine Sache ALLES besser als dieser Witz
hier. Der einzige Nachteil vom Asus: glänzendes
Display. Aber der Rest überzeugt denke ich mal alles mehr als
das Dell: -Metall: alles womit man in Berührung kommt ist
aus Magnesium / Aluminium Legierung und hat eine Hammer
Haptik. -Leistung:...

Kategorie:
Subnotebooks

Testergebnis
Subnotebooks
Dell Vostro V130
befriedigend
Test vom 25.01.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

schnelle Festplatte (lesend)
UMTS, Bluetooth 3.0, N-WLAN
Anschlussverteilung
Aluminium-Gehäuse
leichter Austausch von Komponenten
kurze Akkulaufzeit
Display Kontrast
Prozessor-Leistung
schwammiger Druckpunkt (Tastatur)
kein DVD-Laufwerk



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 Testwerte



Dell Vostro V130 im Preisvergleich

Anbieter
Marktpreis


Hersteller-Preis
796 €

Service Hotline
069 9792 7200 (Euro 0,04/Min)

Links zum Hersteller
Homepage
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