Würde doch die Bahn dieselbe Preis-Offensive fahren wie viele Notebook-Hersteller. Um immer preiswertere Modelle anbieten zu können, muss nicht nur im Einkauf der Hardwarekomponenten wie Festplatte oder Prozessor gespart werden. Viel Sparpotenzial birgt auch das gute alte Gehäuse. Keine Weiterentwicklung, keine Kosten, geringerer Gesamtpreis.
- 15,6 Zoll HD-ready Display (1366 x 768 Pixel); Glare
- AMD V140 (2,3 GHz)
- ATI Mobility Radeon HD 4250
- 2 GByte DDR3 RAM
- 3x USB, 2x Audio, VGA, Ethernet, DVD-Brenner
- 2,5 kg inkl. Akku (48 Wh)
- ab 249 Euro im Preisvergleich
Was nicht heißen soll, dass das HP Compaq CQ56 ein labbriges Stück Plastik ist. Die gebotene Stabilität können sich viele aktuelle Neuentwicklungen als Beispiel nehmen. Sicher nicht perfekt, denn das Display könnte stabiler sein, doch die Oberflächen der Base-Unit halten auch starken Einwirkungen stand.
HP Compaq CQ56: zusätzliche Tasten links der Tastatur
Den geringen Preis des HP Compaq Presario CQ56–103SG bemerkt man frühestens beim Einschalten des Gerätes. Ein Windows Betriebssystem fehlt. Einige wird’s freuen, andere werden sich wohl eins dazu bestellen müssen. Sollte bis jetzt kein Nachteil aufgrund des niedrigen Preises ausfindig gemacht sein, zeigt er sich, sobald ein OS installiert ist und das Unboxing Video zum Neuerwerb auf den Rechner kopiert werden soll. Das Compaq CQ56 besitzt keinen Kartenleser. Eigentlich ein Muss. Alternativ kann ein externer Kartenleser angeschafft werden. Wer sich das Video auf dem LCD-TV anschauen möchte, wird nüchtern darüber nachdenken müssen, ob der Kauf eine gute Entscheidung. Auch ein digitaler Videoausgang (HDMI oder DVI) fehlt. Der analoge VGA-Anschluss bietet nur minderwertige Bildqualität, vor allem auf größeren Bildschirmen.
Dabei würde sich vor allem für Filme ein anderer Monitor anbieten. Der Kontrast des 15,6-Zoll Displays liegt mit 173:1 zwar im Mittelfeld, doch wie bei so vielen Notebook-Displays ist auch hier das Schwarz zu hell. Ein Grauschleier zeigt in dunklen Filmsequenzen. Zudem bereiten die kleinen Blickwinkel Probleme. Die Helligkeit des HD-Ready Displays liegt bei knapp 200 cd/m² und damit unerwartet hoch. Selbst doppelt so teure Notebooks haben mit dieser Schallmauer zu kämpfen. Die reflektierende Oberfläche verweigert Einsätze in direkter Sonne. Auch helle Lampen in Innenräumen können schon Spiegelungen verursachen, die vom Wesentlichen ablenken.
Wer sich auf Texteingaben, sei es im Internet oder für die Doktorarbeit konzentriert, der darf sich über die gute Tastatur freuen. Nur das Touchpad schränkt etwas ein. Die fehlende Unterstützung für Multi-Touch-Gesten verweigert einfaches Scrollen oder Zoomen mit zwei Fingern.
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte] Systemleistung Kategorie: Office
Als Prozessor kommt ein AMD V140 zum Einsatz. Die CPU bietet in Zusammenarbeit mit der ATI Mobility Radeon HD 4250, die auch in einigen Netbooks verbaut wird, genügend Leistung für Windows 7, Unterhaltungsprogramme im Internet und natürlich Office-Arbeiten. Zu viel Multi-Tasking sollte dem Prozessor nicht zugetragen werden. Eine maximale Akkulaufzeit von vier Stunden ist für den geringen Preis angemessen. Mit einem hellen Display und eingeschaltetem W-LAN reicht die Kapazität des Akkus für etwa drei Stunden.
Kurzfazit
Für den niedrigen Preis von derzeit 249 Euro bietet das HP Compaq Presario CQ56 – 103SG mehr, als man gemeinhin erwartet. Zwar fehlt das Windows Betriebssystem, sodass für die meisten wohl noch zusätzliche Kosten entstehen, doch die Verarbeitung und Tastatur liegen auf einem guten bis sehr guten Niveau. Auch das Display bietet eine akzeptable Helligkeit, ist aber nicht entspiegelt. Ein etwas träger Prozessor wie der AMD V140 ist in dieser Preisklasse zu erwarten. Die Konkurrenz bietet hier auch nicht mehr. Einige Intel-Systeme auf diesem Preisniveau sind langsamer, vor allem im 3D Bereich. Die ATI Mobility Radeon HD 4250 im Compaq CQ56 besticht mit guter Leistung, die CPU-unterstützend arbeitet. Die 3 Stunden Akkulaufzeit sind für 249 Euro ebenfalls angemessen.
Für den Preis Gesamtnote Befriedigend ist doch gut... bzw. was kann man mehr erwarten ?
Wenn du genauer hingeschaut hättest würdest du auch sehen, dass das HP625 in manchen Bereichen eine bessere Wertung erhält + Preis/Leistung ein sehr gut bekommt.
Man sollte halt nicht nur die Gesamtnote betrachten, sondern als interessierter Käufer die Berichte
und evtl....
Bäm Befriedigend ;)
Wer hätte das gedacht, aber okay, das hier ist schlechter als das HP 625 bei gleichem Preis.
Dann lieber doch ein Dualcore und HDMI und doppelt soviel RAM. Ach ja und einen SD Card Reader und Express Card Slot und ein mattes Display...
Nur seltsam dass beide Notebooks trotz der Unterschiede die exakt gleiche Bewertung erhalten...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
HP Compaq CQ56-103SG
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des HP Compaq CQ56-103SG wurde am 21.05.2013 errechnet.