Ursprünglich galt HPs Envy-Versuch vielerorts als einer der gelungensten Versuche Apples Unibody Macbooks Paroli zu bieten. Inzwischen hat sich die Marke etabliert und braucht sich nicht mehr damit begnügen, dass sich Vergleiche auf ihre Optik beschränken. Denn neben e
inzigartigem Design und hoher Verarbeitungsqualität stehen auch
beinahe grenzenlose Leistung und umfangreiche Ausstattung auf den Datenblättern der Envy-Notebooks.
Aktuelle Angebote (Stand 07.06.2011)
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1249 Euro
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1330 Euro
Mittlerweile – ursprünglich wurden 13- und 15-Zoll eingeführt - gibt es nur noch 14- und 17-Zoll Varianten, wobei lediglich die größere der beiden auf der
aktuellen Sandy Bridge Architektur basiert. Mit
Quadcore CPU und leistungsstarken AMD-Grafikkarten gibt es irgendwo doch Analogien zu den neuen Macbooks, wobei das weniger an der – sofern überhaupt vorhandenen – Imitator-Mentalität des PC-Magnaten liegt, als an dem Verlangen nach Rechenkraft, die vor nichts zurückweichen muss.
Die
Preise der Edel-HPs sind im Vergleich zu ersten Generation deutlich gesunken, womit das Envy sich nun auch an Normalbürger richten kann. Das Joint Venture mit Dr. Dre Beats Audio, welches auf tolle Klangqualität hoffen lässt, gab es bekanntlich schon einmal bei den 15-Zoll Geräten.
Datenblatt HP Envy 17-2001
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17-Zoll FullHD Display (1920 x 1080 Pixel, glänzend)
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Intel Core i7-2630QM (2,0 – 2,9 GHz)
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AMD Radeon HD 6850M (1 GB;
HDMI, VGA, DisplayPort)
- 4 GB DDR 3 Arbeitsspeicher
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1 TB Festplatte (5.400 rpm)
- U
SB 3.0, e-SATA, 2.1 Lautsprecher, DVD-Brenner, Kartenleser, HD-Webcam
- Gigabit-LAN, WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth
- Windows 7 Home Premium (64-Bit)
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Dass die Envy-Notebooks nicht nur aus Kunststoff sind, sondern
aus hochwertigem Aluminium, dürfte mittlerweile zu den Meisten durchgedrungen sein. Große Teile des Gehäuses sind – wie HP so schön sagt –
ornamentiert. Das soll bedeuten, dass auf der Aluminiumoberfläche Muster zu erkennen sind. Das Muster entsteht durch unzählige Vierecke, Trapeze und Punkte, welche in das Metall gestanzt werden und neben der Optik für eine
angenehme Haptik sorgen. Diese Ornamentierung kommt auf der Handballenauflage und dem Displaydeckel zum Einsatz. Der Bereich um und oberhalb der Tastatur hat den gleichen hellen Anthrazit-Farbton, wie Palmrest und Displaydeckel. Einen gelungenen Kontrast stellen die Seiten der helleren Basiseinheit dar, deren silberne Oberfläche stärker an Aluminium erinnert.
Design und Prestige stehen bei diesem Notebook ganz klar im Vordergrund, was auch an den Schriftzügen und Logos erkennbar ist. Die
BEATS by Dr. Dre Technologie, welche für den Ton verantwortlich ist, wird sowohl am oberen linken Displayrand als auch neben dem linken Lautsprecher angepriesen. Das
HP Logo leuchtet auf dem Displaydeckel und das Envy-Logo findet man auf dem oberen, rechten Displayrand.
Die
Stabilität des Metallgehäuses ist äußerst gut. Die Handballenauflage ist durchgehend hart wie ein Brett, was auch weitgehend für die schwarze Unterseite zutreffend ist. Die
Tastaturmatte weist diese hohe Stabilität nicht auf, denn besonders zentral lässt sich diese stark durchdrücken.
Das
Display wird von dem Aluminiumdeckel besonders gut geschützt. Zum einen bietet dieser selbst vor starkem Druck ausreichend Schutz und zum anderen lässt sich das Display nur minimal verbiegen. Die
massiven Scharniere bieten dem großen Bildschirm sehr guten Halt und lassen ihn
nur wenig Nachwippen. Auch der „Verschlussmechanismus“ ist gut ausgetüftelt und die kleine Lasche lässt den Deckel mit genau dem richtigen Maß an Kraft öffnen.
Bei der Verarbeitung waren die prüfenden Augen wohl etwas weitsichtig. Es gibt in Bezug auf die Materialwahl kaum Platz für
Kritik, aber bei den Spaltmaßen dafür umso mehr. An der Basiseinheit sind diese nämlich sehr ungleichmäßig, was zum einen nicht schön aussieht, aber auch das Eindringen von Staub und Partikeln ins Innere erleichtert. In dieser Preisklasse – und besonders bei einem Produkt, das so bewusst mit Verarbeitung und Qualität wirbt – sollten solche Patzer nicht zu finden sein.